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	<title>Uncategorized Archive - Lösungsbilder</title>
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	<description>Institut für Systemaufstellung &#38; Coaching in Köln-Bonn</description>
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	<title>Uncategorized Archive - Lösungsbilder</title>
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	<item>
		<title>Wie kann Aufstellungsarbeit bei der Versöhnung mit dem Inneren Kind helfen?</title>
		<link>https://loesungsbilder.de/wie-kann-aufstellungsarbeit-bei-der-versoehnung-mit-dem-inneren-kind-helfen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan Prisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Dec 2023 18:47:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aufstellen des Inneren Kindes hilft, sich mit diesem zu Versöhnen. Lerne als Erwachsener in eine gute Beziehung mit deinem Kindanteil zu gehen und für es zu sorgen und da zu sein. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://loesungsbilder.de/wie-kann-aufstellungsarbeit-bei-der-versoehnung-mit-dem-inneren-kind-helfen/">Wie kann Aufstellungsarbeit bei der Versöhnung mit dem Inneren Kind helfen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://loesungsbilder.de">Lösungsbilder</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><a id="post-3000-_2tvhg8sjbz00"></a>Was ist das „Innere Kind“?</h2>



<p>
  In jedem Erwachsenen steckt ein „Inneres Kind“. Dieser Begriff steht für die gespeicherten Gefühle, Erinnerungen und Erfahrungen aus der eigenen Kindheit. Dazu gehört das ganze Spektrum an intensiven Gefühlen &#8211; von ausgelassener Freude bis zu tiefstem Schmerz, von Neugierde, Angst, Ohnmacht, Verlassenheit und Wut bis hin zu höchstem Glück und Verbundenheit. 
</p>



<p>
  Doch nicht immer konnten wir als Kind frei und spontan unsere Gefühle leben und ausdrücken. Das wäre nur mit perfekten Eltern in einer idealen Familie und Gesellschaft möglich gewesen. 
</p>



<h2 class="wp-block-heading"><a id="post-3000-_7n78xkwaplnc"></a>Kinder stützen das Familiensystem</h2>



<p>
  Als Kinder mussten wir uns alle mehr oder weniger in unserem Erleben, unseren Bedürfnissen und freiem Ausdruck zurücknehmen. Das taten wir, damit unser Familiensystem stabil blieb und wir physisch und emotional sicher und geschützt waren. 
</p>



<p>
  Kinder sind sehr feinfühlig dafür, was ihre Eltern und ihre Familie brauchen. In der Aufstellungsarbeit sagt man, dass sie aus „blinder Liebe“ und „Dienst für ihr System“ für andere etwas tragen und auf Eigenes verzichten. 
</p>



<p>
  So entwickelten wir als Kind unsere individuellen Überlebensstrategien. Wir passen uns optimal an unser Familiensystem und deren besondere Umstände an. Wir spielten darin eine besondere Rolle und erwarben dadurch auch besondere Kompetenzen. Aber das alles hatte auch einen hohen Preis für uns: Wir verzichteten auf einen Teil unserer Lebendigkeit, Vitalität und Leichtigkeit.
</p>



<p>
  Und wir entwickelten bestimmte Reaktionsmuster auf typische Abläufe im Familiensystem, unsere Überlebensstrategien. Diese passten vielleicht optimal für unser Familiensystem, aber nicht mehr für die Systeme &#8211; Partnerschaft, Wahlfamilie, Beruf &#8211; in denen wir uns heute bewegen.
</p>



<h2 class="wp-block-heading"><a id="post-3000-_63k104r6bop2"></a>Wieso wir Überlebensstrategien entwickelten</h2>



<p>
  Welche Umständ in Familien führen dazu, dass wir uns als Kind anpassen? Hier findest du eine Auswahl an möglichen Situationen. Was waren bei dir prägende Familienumstände und zu welchen Anpassungen haben diese bei dir geführt?
</p>



<p><em>Mein Vater hat wenig über Gefühle gesprochen. So habe ich selbst nicht gelernt, wie man sich als Mann emotional ausdrückt.</em>
</p>



<p><em>In der Ehe meiner Eltern gab es so viele Probleme, dass ich Konflikte heute kaum aushalten kann.</em>
</p>



<p><em>Mein Vater war Alkoholiker und im Rausch gewalttätig. Ich habe mich sehr kontrolliert und immer Angst, was passiert, wenn ich meine Wut einfach mal loslasse. So nehme ich auch heute noch kaum am Leben teil, sondern schaue wie durch eine Glasscheibe auf mein Leben.</em>
</p>



<p><em>Mein Bruder hatte stark ADHS und hat durch seine Ungeduld und Unruhe immer die ganze Sorge und Aufmerksamkeit meiner Eltern beansprucht. So habe ich gelernt, mich unauffällig im Hintergrund zu halten, um meine Eltern nicht noch mehr zu belasten.</em>
</p>



<p><em>Mein Vater hat sich immer einen Sohn gewünscht, deshalb habe ich als Mädchen immer mit den Jungs gespielt und Puppen und Kleider abgelehnt. Heute habe ich eine Sehnsucht nach mehr Weiblichkeit, aber es fällt mir nicht leicht, diese zu leben.</em>
</p>



<p><em>Meine alleinerziehende Mutter hat immer mehrere Jobs gehabt und nie Zeit gehabt, mit uns zu albern oder zu spielen. Heute fällt es mir selbst schwer, abzuschalten und zu entspannen. Ich werde dann unruhig und bekomme sofort ein schlechtes Gewissen.</em>
</p>



<h2 class="wp-block-heading"><a id="post-3000-_5awdcgl4xv8"></a>Die Arbeit mit dem Inneren Kind in Aufstellungen</h2>



<p>
  In der Arbeit mit dem Inneren Kind nutzen wir bewusst eine therapeutische Ich-Spaltung, in ein beobachtendes, reflektierendes Erwachsenen-Ich und ein ganz im Erleben aufgehendes „Innere Kind“. Dies sind Seiten, Anteile oder Perspektiven von uns, mit denen wir uns verbinden können.
</p>



<p>
  Diesen beiden Seiten entsprechen auch die zwei grundlegenden Perspektiven in der Aufstellungsarbeit: Zum einen der Außenperspektiv im Außenkreis, aus der wir das eigene in der Aufstellung aufgestellte System von außen beobachten. Und zu anderen der Innenperspektive, in der Aufstellung, bei der wir emotional verbunden eine Seite von uns, hier das Innere Kind, erleben bzw. seine Perspektive einnehmen.
</p>



<h2 class="wp-block-heading"><a id="post-3000-_yl54wb5f09g"></a>Die Versöhnung mit dem Inneren Kind</h2>



<p>
  Die Versöhnung mit deinem Inneren Kind vollzieht sich, indem du in einer Aufstellung mit deinem Inneren Kind beide Perspektiven nacheinander selbst einnimmst. Dadurch wächst in dir mehr Verständnis und Empathie für dein inneres Kind. Und auch dein Inneres Kind erfährt, dass du als Erwachsener es an die Hand nehmen kannst und liebevoll für es da sein kannst.
</p>



<p>
  Damit gehst du in die Selbstverantwortung: All das, was in deiner Herkunftsfamilie aus deiner Sicht nicht optimal für dich gelaufen ist, ist jetzt deine Aufgabe. Du bist jetzt Vater und Mutter für dich bzw. dein Inneres Kind. 
</p>



<h2 class="wp-block-heading"><a id="post-3000-_brlyzbdkhiff"></a>Neue Beziehungen fordern inneres Wachstum heraus</h2>



<p>
  Die in deiner Kindheit entwickelten Überlebensstrategien waren optimal angepasst an die Umstände deines Herkunftssystems. Heute aber lebst du in anderen Beziehungssystemen, in denen diese Überlebensstrategien meist nicht mehr funktional und hilfreich sind. 
</p>



<p>
  Dies kann zu Konflikten, Stress, Grenzverletzungen, Burn-Out, Erfolglosigkeit und Frust führen. Außerdem schränkst du damit die Vielfalt in deinem Erleben und Verhalten drastisch ein. Du blockierst dich selbst und stehst nicht angemessen für dich und deine Bedürfnisse ein.
</p>



<p>
  Solche Krisen bieten aber auch die Chance, deine einschränkenden Überlebensstrategien zu erkennen und die Beziehung zu deinem Inneren Kind für dein Erwachsenenleben angemessener zu gestalten. Dabei kann eine Aufstellung, optimaler Weise in Kombination mit einer begleitenden Beratung helfen. 
</p>



<h2 class="wp-block-heading"><a id="post-3000-_9dipynk8u7lp"></a>Was genau leistet eine Aufstellung in der Arbeit mit dem inneren Kind?</h2>



<p>
  Eine Aufstellung mit deinem Inneren Kind hilft dir, in eine gute Verbindung mit diesem zu kommen. Im Einzelnen …
</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>
    erkennst du deine typischen Überlebensstrategien / Muster,
  </li>



<li>
    verstehst du dein Inneres Kind und entwickelst Empathie für es,
  </li>



<li>
    erprobst neue alternative Handlungsmuster oder Strategien,
  </li>



<li>
    versöhnst dich mit deinem inneren Kind,
  </li>



<li>
    nimmst es als Erwachsener schützend an die Hand,
  </li>



<li>
    lernst dich besser abzugrenzen und andere in ihrer Selbstverantwortung zu lassen.
  </li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><a id="post-3000-_83npookk7pyj"></a>Wie kannst du selbst mit dem Inneren Kind arbeiten?</h2>



<p>
  Du kannst erste Schritte zur Aussöhnung mit deinem inneren Kind auch in Eigenregie gehen. Optimal ist sogar eine Kombination von professioneller Begleitung und eigener Beziehungspflege. 
</p>



<p>
  Denn dein Inneres Kind baut erst mit der Zeit das Vertrauen zu deinem erwachsenen Anteil auf, dass es dort geborgen und sicher ist. Dafür braucht es viele neue, bestärkende Beziehungserfahrungen. 
</p>



<p>
  Hier findest du einige Anregungen zur Arbeit mit dem Inneren Kind. Bei Ihnen geht es allgemein darum, Zugang und Kontakt zu deinem Inneren Kind herzustellen und seine Bedürfnisse ernst zu nehmen:
</p>



<ul class="wp-block-list">
<li> Führe ein <strong>Tagebuch</strong>, in dem du in einen Dialog mit deinem Inneren Kind gehst und es nach seinen Wünschen, Emotionen und Bedürfnissen fragst. Vergiss nicht, dich dann auch angemessen für diese einzusetzen.   </li>



<li><strong>Verabrede</strong> dich regelmäßig in der Woche zu einer Eigenzeit mit deinem Inneren Kind, z.B. zu einem Spaziergang oder etwas, was deinem Inneren Kind gut tut.
  </li>



<li><strong>Spiele</strong> <strong>mit</strong> deinen <strong>Kindern</strong>. Im kindlichen Spiel mit ihnen kommst auch du wieder mehr in Kontakt mit deinem inneren Kind.
  </li>



<li><strong>Mache etwas</strong>, was du <strong>in deiner Kindheit gern gemacht</strong> hast. Auch so kommst du in Kontakt mit deinem Inneren Kind.
  </li>
</ul>



<p>
  Gern unterstützen wir dich natürlich mit einer Aufstellung und einem begleitenden Beratungsprozess bei deiner Entwicklung und Versöhnung mit deinem Inneren Kind. 
</p>



<p>
  Schau einfach bei einer Aufstellung vorbei. Wir freuen uns auf dich! 
</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Persönlichkeitsentwicklung durch das Aufstellen innerer Anteile</title>
		<link>https://loesungsbilder.de/persoenlichkeitsentwicklung-durch-das-aufstellen-innerer-anteile/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan Prisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Dec 2023 22:38:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[innere Anteile]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://loesungsbilder.de/?p=2988</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das systemische Aufstellen eröffnet einen einzigartigen Einblick in die Struktur unserer Persönlichkeit. Indem wir verschiedene innere Anteile symbolisch darstellen, werden die Beziehungen zwischen ihnen sichtbar. Dies ist ein Idealer Ansatz für die Entwicklung deiner Persönlichkeit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://loesungsbilder.de/persoenlichkeitsentwicklung-durch-das-aufstellen-innerer-anteile/">Persönlichkeitsentwicklung durch das Aufstellen innerer Anteile</a> erschien zuerst auf <a href="https://loesungsbilder.de">Lösungsbilder</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Nutze moderne systemische Ansätze der Persönlichkeitsentwicklung!</h2>



<p>In einer Welt, die sich ständig weiterentwickelt, ist auch die eigene Persönlichkeitsentwicklung von großer Bedeutung. <br><br>Einer der faszinierendsten Ansätze, die inzwischen auch in der wissenschaftlich anerkannten systemischen Beratung und Therapie weit verbreitet ist, ist das systemische Aufstellen der inneren Anteile.</p>



<p>Hier möchte ich mit dir die zahlreichen Vorteile schildern, die diese Methode für deine persönliche Entwicklung hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Du gewinnst ein besseres Verständnis deiner Persönlichkeit</h2>



<p>Das systemische Aufstellen eröffnet einen einzigartigen Einblick in die Struktur unserer Persönlichkeit. Indem wir verschiedene innere Anteile symbolisch darstellen, werden die Beziehungen zwischen ihnen sichtbar. <br><br>Dies ermöglicht ein tiefgehendes Verständnis für die Dynamik unserer Gedanken, Emotionen und Handlungen. Dein inneres System und seine Dynamik wird für dich und deinen Coach oder BeraterIn sichtbar und von außen in seiner Interaktion und Kommunikation erfahrbar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Identifikation und Lösung innerer Konflikte</h2>



<p>Oftmals stehen verschiedene Anteile unserer Persönlichkeit im Konflikt miteinander. Der Kritiker mag mit dem Träumer ringen, der Perfektionist mit dem Spontanen. Durch das systemische Aufstellen können wir diese Konflikte erkennen und verstehen. <br><br>Diese Bewusstheit ist der erste Schritt zur Lösung innerer Widersprüche und zur Schaffung von innerem Frieden. Jetzt kann man die Beziehungen dieser Anteile neu und für deine Ziele dienlicher gestalten. Zentral ist dabei, dass du die Steuerung hast und nicht von Teilen deiner Persönlichkeit fremdbestimmt oder gekapert wirst. <br></p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Stärkung der Selbstakzeptanz</h2>



<p>“Annehmen, was ist!” ist eine zentrale Aussage und Haltung der Aufstellungsarbeit. Darin unterscheidet sie sich vom Coaching, das meist eher ein Soll, ein Ziel verfolgt. <br><br>Doch Entwicklung und Veränderung basiert zunächst auf der Annahme dessen, was ist. Auf diesem Boden ist neue und fruchtbare Entwicklung erst möglich. So fördert die bewusste Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Anteilen unserer Persönlichkeit nicht nur die Identifikation und Annahme von Schwächen, sondern auch von Stärken. <br><br>Durch das Erkennen der positiven Aspekte und Absichten jedes inneren Anteils stärken wir unsere Selbstakzeptanz und fördern ein positiveres Selbstbild. Und wenn wir uns besser annehmen und mehr mit uns, auch unseren vermeintlich negativen und ungeliebten Seiten in Verbindung gehen, werden wir authentischer und wachsen persönlich. </p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Entwicklung von Mitgefühl und Verständnis</h2>



<p>Das Aufstellen innerer Anteile erlaubt uns auch, in die Perspektiven verschiedener Seiten unseres Selbst einzutauchen. Dies fördert Mitgefühl nicht nur für andere, sondern auch für uns selbst: Selbst-Mitgefühl und Verständis oder “Impathie”.</p>



<p>Durch das Verstehen der Bedürfnisse und Motivationen unserer inneren Anteile entwickeln wir eine tiefere Verbundenheit mit uns selbst. Wir können uns dann auch besser mit uns umgehen und unser inneres Team als echter “Leitwolf” nach Jasper Jul leiten: Mit Empathie, Verantwortung und Weitsicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">5. Ermöglichung von Veränderung und Wachstum</h2>



<p>Durch das systemische Aufstellen innerer Anteile brechen wir aus festgefahrenen Mustern, d.h. inneren Dynamiken aus, weil sie uns bewusst werden. Wir sehen sie quasi in der Aufstellung vor uns lebendig in Szene gesetzt. Jetzt können wir unser inneres Theaterstück umschreiben und alternative Kommunikation, innere Dialoge und Interaktionen gestalten.</p>



<p>Die Visualisierung und das bewusste Erleben unserer inneren Anteile eröffnet so den Weg für persönliches Wachstum und positive Veränderungen in unserem Verhalten. <br><br>Wir reflektieren uns und unsere Psychodynamik und lernen in der Auseinandersetzung mit unserem inneren Team alternative Verhaltens- und Kommunikationswege.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aufstellen inneren Anteile ist eine Reise zu sich selbst! </h2>



<p>Die Persönlichkeitsentwicklung durch das Aufstellen innerer Anteile ist wie eine Reise zu sich selbst. Sie erlaubt uns, die Vielschichtigkeit unseres Wesens zu erkennen und schafft die Grundlage für ein erfülltes und authentisches Leben. <br><br>Wenn du also auf der Suche nach neuen Wegen der Selbstentdeckung bist, könnte das systemische Aufstellen der Schlüssel zu einer tiefgreifenden Veränderung in deinem Leben sein. Wir begleiten dich gerne mit unserer Erfahrung und in seinem sicheren Rahmen dabei!<br><br><strong>Schnupper</strong> einfach bei einer der <a href="https://loesungsbilder.de/anmeldung/">nächsten Aufstellungstage</a> herein! </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Stellvertreter bzw. Repräsentanten</title>
		<link>https://loesungsbilder.de/stellvertreter-bzw-repraesentanten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan Prisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Dec 2023 21:56:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://loesungsbilder.de/?p=2930</guid>

					<description><![CDATA[<p>Aufstellungsarbeit ist im Kern Arbeiten mit Stellvertreter bzw. Repräsentanten für Personen bzw. Aspekte des in Frage stehenden Systems. Durch sie werden die Beziehungen im System abgebildet, erlebbar und veränderbar.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://loesungsbilder.de/stellvertreter-bzw-repraesentanten/">Stellvertreter bzw. Repräsentanten</a> erschien zuerst auf <a href="https://loesungsbilder.de">Lösungsbilder</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><a id="post-2930-_ga6rf4yzl5cn"></a>Was sind Stellvertreter?</h2>



<p>
  In der systemischen Aufstellungsarbeit werden Mitglieder oder Aspekte eines Systems durch andere Personen, die das System selbst nicht kennen stellvertreten bzw. repräsentiert. Stellvertreten bedeutet hier konkret, dass jemand Fremdes eine bestimmte Person aus einem System für die Dauer der Aufstellung stellvertretend darstellt. 
</p>



<p>
  Diese Stellvertreter werden dabei durch räumliche Nähe und Distanz sowie Blickwinkel so zueinander in Beziehung gestellt, dass ihre Anordnung zueinander das System, um das es geht, stimmig abbildet. 
</p>



<p>
  Stimmig ist die Aufstellung dann, wenn der/ die KlientIn darin die Beziehungen seines Systems passend abgebildet erlebt: Wer steht wem nah? Wer ist mit wem in Kontakt? Wer ist außen vor? Wer kann wen nicht sehen? …
</p>



<h2 class="wp-block-heading"><a id="post-2930-_k05qwnuft4gu"></a>Stellvertreter als Instrumente in Aufstellungen</h2>



<p>
  Stellvertreter werden vom Klienten aus der Gruppe ausgewählt, um bestimmte Mitglieder oder Konzepte, z.B. Liebe, Wut, die Zukunft, etc., zu repräsentieren. Diese Stellvertreter haben dabei keine vorherigen Informationen über die realen Personen oder Verhältnisse, die sie in der Aufstellung stellvertreten sollen.
</p>



<h2 class="wp-block-heading"><a id="post-2930-_m3g2j4ogjydd"></a>Repräsentierende Wahrnehmung der Stellvertreter</h2>



<p>
  In der Aufstellung stellen sich bei den Stellvertretern in einigen Sekunden bis wenigen Minuten körperliche, emotionale und verhaltensbezogenen Reaktionen bzw. ein besonderes Erleben ein. Dies hängt mit der ihnen zugewiesenen Position im Beziehungsgeflecht der Austellung zusammen und spiegelt meist sehr stimmig, das Erleben dieser Personen bzw. Elemente im System wieder.
</p>



<p>   Für diese Reaktion der Stellvertreter hat Mathias Varga von Kibéd den Begriff >“repräsentierende Wahrnehmung“ geprägt. Noch ist nicht hinreichend geklärt, wie sie entsteht, noch wieso sie die Verhältnisse im tatsächlichen System so stimmig abbilden kann.  </p>



<h2 class="wp-block-heading"><a id="post-2930-_ip42w5mrbyke"></a>Emotionale Resonanz</h2>



<p>
  Das Erleben der Stellvertreter in der Aufstellung kann man auch als eine Art emotionale Resonanz mit der Aufstellung beschreiben oder als Übernahme der Gefühle und Stimmungen der Personen, die sie repräsentieren (so wie sie der Klient erlebt). Dies trägt zur Authentizität und Tiefe der Aufstellung und Beratung bei.
</p>



<h2 class="wp-block-heading"><a id="post-2930-_i3ny8j10hau2"></a>Mehrwert von Stellvertertern für Beratungsprozesse</h2>



<p>   Diese besondere Art der Wahrnehmung des in der Aufstellung simulierten Systems stellt eine Art Erleben des Systems von innen, d.h. aus der jeweiligen Innenperspektive der Person bzw. des Aspekts dar. Die Arbeit mit Stellvertretern eignet sich so, Perspektiven im System zu erforschen sowie durch Interventionen eine Versöhnung bzw. eine hilfreiche Kooperation anzuregen. </p>



<p>
  Außerdem gibt die repräsentierende Wahrnehmung der Stellvertreter der Leitung Feedback zum Zustand des simulierten Systems. So ermöglicht die Beobachtung und Befragung der Stellvertreter der Aufstellungsleitung und den TeilnehmerInnen, Muster, Blockaden oder unausgesprochene Konflikte zu erkennen. 
</p>



<p>
  Auf dieser Grundlage können dann Interventionen gesetzt werden und Schritt für Schritt positive Veränderungen in der Aufstellung erarbeitet werden, die dann auf den Klienten und seine inneren Bilder des Systems hilfreich bzw. heilend wirken. So wird in einem co-kreativen Prozess mit den Stellvertretern und dem Klienten das aufgestellte Bild (Ist-Zustand) allmählich in ein Lösungsbild umgewandelt.
</p>



<h2 class="wp-block-heading"><a id="post-2930-_lttphpgme4h"></a>Fazit</h2>



<p>
  Stellvertreter sind ein ganz zentraler Aspekt der systemischen Aufstellungsarbeit. Durch die symbolische Darstellung von Systemelementen mit Stellvertretern werden verborgene Dynamiken visualisiert und erlebbar gemacht, was zu einem tieferen Verständnis und stimmigen Lösungsansätzen führen kann.
</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://loesungsbilder.de/stellvertreter-bzw-repraesentanten/">Stellvertreter bzw. Repräsentanten</a> erschien zuerst auf <a href="https://loesungsbilder.de">Lösungsbilder</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Phänomenologische Wahrnehmung</title>
		<link>https://loesungsbilder.de/phaenomenologische-wahrnehmung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan Prisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Dec 2023 20:48:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://loesungsbilder.de/?p=2927</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die phänomenologische Wahrnehmung ist ein grundlegendes Konzept in der systemischen Aufstellungsarbeit. Es ermöglicht über ganzheitlich-intuitive Mustererkennung tiefe Einblicke in soziale Systeme bzw. deren Dynamiken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://loesungsbilder.de/phaenomenologische-wahrnehmung/">Phänomenologische Wahrnehmung</a> erschien zuerst auf <a href="https://loesungsbilder.de">Lösungsbilder</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die phänomenologische Wahrnehmung ist ein grundlegendes Konzept in der systemischen Aufstellungsarbeit, das dazu dient, tiefe Einblicke in verborgene Dynamiken von sozialen Systemen zu gewinnen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Offenes, unvoreingenommenes Wahrnehmen</h2>



<p>Sie basiert auf einem unvoreingenommenen und offenen Wahrnehmen von Phänomenen, d.h. Erscheinungen. Was damit gemeint ist, macht Bert Hellinger deutlich, indem er diesem Zugang zur Wirklichkeit den uns im Westen geläufigen und vornehmlich genutzten gegenüber stellt: </p>



<p>Der uns von Schulbeginn an vermittelte Zugang zur Wirklichkeit ist ein primär kognitiver, wissenschaftlich-analytischer Zugang. Er funktioniert ganz anders als der phänomenologische. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wissenschaftlicher vs. phänomenologischer Zugang zur Wirklichkeit</h2>



<p>Den Unterschied dieser zwei Zugangsweisen zur Wirklichkeit kann man sich anhand der Betrachtung einer <strong>Landschaft </strong>deutlich machen: Der <strong>wissenschaftliche</strong> fokussiert auf <strong>Details</strong>, unterscheidet sie von den anderen Elementen im Bild und zergliedert sie begrifflich.<br><br>Der <strong>phänomenologische Zugang</strong> braucht einen <strong>weiten Fokus</strong>. So nimmt er die <strong>Landschaft als ganze</strong> in den Blick. Er lässt uns damit z.B. die <strong>Atmosphäre</strong> und <strong>Stimmung</strong> erfassen, die <strong>Wirkung</strong> des gesamten Phänomens. Es ist somit ein ganzheitlicher Erkenntnisvorgang, der von unserem körperlich-sinnliches Erleben ausgeht und dann zu einem eher intuitiven Musterkerkennen führt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sich öffnen und zurücknehmen statt fokussieren</h2>



<p>Dazu ist es notwendig, statt etwas im Bild (be-)greifen zu wollen, in dieser ausgreifenden Bewegung <strong>innezuhalten</strong> und sich <strong>vom gesamten Phänomen ergreifen </strong>zu lassen. Statt zu analysieren, spürt man die Wirkung der Landschaft.<br><br>Diese Art der Wahrnehmung erfordert zunächst das, was in der Tradition der philosophischen Phänomenologie <strong>Epoché</strong>, Urteilsenthaltsamkeit, genannt wird. Statt ein Phänomen auf der Basis von Theorien und Konzepten zu analysieren, erfasst man es über die körperliche-sinnliche Wahrnehmung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anwendung in Aufstellungen</h2>



<p>Als Leitung von Aufstellungen hilft es, z.B. sich außerhalb der Aufstellung zu stellen und das System von außen auf sich wirken zu lassen, um solch einen ganzheitlichen Blick auf das Aufstellungsbild zu erhalten. <br><br>Zentral ist es auch, entspannt zu bleiben und sich nicht in Dynamiken hineinziehen zu lassen, sondern gut mit sich und seiner (Körper-)wahrnehmung verbunden zu bleiben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://loesungsbilder.de/phaenomenologische-wahrnehmung/">Phänomenologische Wahrnehmung</a> erschien zuerst auf <a href="https://loesungsbilder.de">Lösungsbilder</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>System</title>
		<link>https://loesungsbilder.de/system/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan Prisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Dec 2023 14:02:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://loesungsbilder.de/?p=2906</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was ist ein System in der systemischen Beratung und Aufstellungsarbeit? Welche Merkmale hat es? Und wie hilft dies in Aufstellungen?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://loesungsbilder.de/system/">System</a> erschien zuerst auf <a href="https://loesungsbilder.de">Lösungsbilder</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><a id="post-2906-_h3hft555w2h0"></a>Was ist ein System?</h2>



<p>   In der systemischen Beratung sowie der Aufstellungsarbeit bezieht sich der Begriff &#8222;<strong>System</strong>&#8220; auf eine Menge von <strong>Elementen</strong>, die miteinander in einer solchen Beziehung stehen, dass sie eine <strong>Einheit</strong> bilden. Sie erfüllen dann gemeinsame <strong>Funktionen</strong> für das Gesamtsystem und <strong>differenzieren sich arbeitsteilig</strong> aus. </p>



<p>   Der Begriff des Systems ist ein Konzept, das aus der <strong>Kybernetik</strong> und der <strong>Biologie</strong> abgeleitet ist und sehr hilfreich für das Verstehen und Beeinflussen von <strong>sozialen Gruppen</strong>, z.B. Familien, Paare, aber auch Teams oder ganze Organisationen, ist. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><a id="post-2906-_8cljv4f2t4k1"></a>Sechs zentrale Merkmale von Systemen</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li>
  Grenze zur Umwelt
</li>



<li>
  Wechselwirkung zwischen den Elementen
</li>



<li>
  Selbstorganisation bzw. Autopoiese und Nicht-Instruierbarkeit
</li>



<li>
  Muster und Strukturen
</li>



<li>
  Systemebenen
</li>



<li>
  Umwelt 
</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading"><a id="post-2906-_gb2wz1wz8ubb"></a>1. Grenze &#8211; Abgrenzung zur Umwelt</h3>



<p>   Soziale Systeme existieren in einer Umwelt, indem sie sich von dieser unterscheiden. Dazu bilden Sie Regeln der <strong>Zugehörigkeit</strong> aus. In Familien beispielsweise wird man hineingeboren (oder erlangt die Zugehörigkeit durch Elternschaft oder starke Bindungen), in Organisationen wird man per Vertrag aufgenommen. Auch das Immunsystem kann als System verstanden werden, das nur dann gut funktioniert, wenn es die <strong>Unterscheidung von Eigenen und Fremden</strong> klar und deutlich vollzieht. (Hier findest du eine <a href="https://loesungsbilder.de/entwicklung-braucht-einen-schutzraum/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aufstellungsmethode, die diese Grenze und Unterscheidung stärkt</a>.)</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a id="post-2906-_qy61cq8596f2"></a>2. Wechselwirkungen</h3>



<p>   Ein zentrales Konzept von Systemen ist die Idee der <strong>Wechselwirkungen</strong> zwischen den Elementen eines Systems. Diese Wechselwirkungen können positiv oder negativ sein und beeinflussen die <strong>Stabilität</strong> und das <strong>Gleichgewicht</strong> des gesamten Systems. Das Denken in Wechselwirkungen oder <strong>zirkulärer Kausalität bzw. Feedbackschleifen </strong>ist z.B. auch aus ><strong>Watzlawicks Kommunikationstheorie </strong>allgemein bekannt. In einem System stehen letztlich alle Elemente mit allen in einer Wechselwirkung, was durch das <strong>Bild eines Mobilés</strong> gut veranschaulicht wird.   <br> </p>



<h3 class="wp-block-heading"><a id="post-2906-_y1j30ffydzml"></a>3. Selbstorganisation</h3>



<p>   Soziale Systeme haben eine <strong>Eigenlogik</strong>, d.h. sie bilden eigene Regeln und Bedeutungen aus. So finden sich in Familien oder in Paarbeziehungen eigene Gewohnheiten, Muster und sogar eigene Bedeutungsbelegungen von Worten und Erinnerungen.  </p>



<p>   Diese Bedeutungen und Muster bestätigen und verstärken oder verändern sich auch durch wiederholten Gebrauch, führen also eine Art Eigenlogik im System. (Luhmann sieht diese Kommunikationen sogar als die eigentlichen Elemente von Systemen an. Während einfachere Systembegriffe unter den Elementen die Personen verstehen.) Dies nennt man auch <strong>Autopoiese</strong>.  </p>



<p>   Dies hat zur Folge, dass soziale Systeme sich von außen, z.B. durch Aufforderungen oder Interventionen nicht gezielt steuern lassen, dass sie im Gegensatz zu Maschinen <strong>„Nicht-Instruierbar“</strong> sind. Letztlich entscheidet das System aufgrund seiner Eigenlogik über seine Bedeutungsgebung und Reaktion auf eine Intervention. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><a id="post-2906-_jpeqtqq40k8o"></a>4. Muster und Strukturen</h3>



<p>   Soziale Systeme bilden (Beziehungs-)Muster aus. Das sind regelmäßig <strong>sich</strong> <strong>wiederholende Interaktionen</strong>, die einem gleichen Ablauf folgen. Ebenso differenzieren sie sich in unterscheidbare Strukturen. Das können z.B. Subsysteme, also Teilsysteme innerhalb des Systems sein, die sich wiederum voneinander abgrenzen. Eltern und Kinder in einer Familie bilden beispielsweise zwei unterschiedliche <strong>Subsysteme</strong>, aber auch Teams in Organisationen.  </p>



<p>
  Die Systemische Aufstellungsarbeit zielt darauf ab, verborgene Muster und Strukturen in einem System sichtbar zu machen. Dies geschieht durch die Anordnung von Repräsentanten im Raum, um die Positionen und Beziehungen der realen Elemente im System widerspiegeln.
</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a id="post-2906-_jkmtx3y846oq"></a>5. Verschiedene Systemebenen</h3>



<p>   Systeme können auf verschiedenen Ebenen existieren, darunter Familien, Organisationen, Teams oder sogar größere soziale Kontexte. Jede Ebene hat ihre spezifischen Dynamiken und Strukturen, die in der Aufstellungsarbeit untersucht werden können. Und diese <strong>Systemebenen</strong> bilden für sich <strong>gegenseitig Umwelten</strong>, die ineinander <strong>verschachtelt</strong> sind oder wiederrum<strong> in Wechselwirkung </strong>stehen. So ist das Elternsysteme Teil eines Familiensystems und dies wiederum wird beeinflusst z.B. vom Schulsystem der Kinder und den Arbeitssystemen der Eltern.  </p>



<h3 class="wp-block-heading"><a id="post-2906-_hggp5efbun0s"></a>6. Umwelt</h3>



<p>   Die Umwelt schließlich ist der <strong>größere, allgemeine Kontext</strong>, in dem ein System existiert. Auch mit dieser steht es in Wechselwirkung. Es kann sie in Teilen <strong>beeinflussen und gestalten</strong>, muss sich aber häufig schlicht <strong>anpassen</strong>. Systeme, die in hohem Maße anpassungsfähig sind, haben eine hohe ><strong>Resilienz</strong> und Vorteile in einer sich schnell verändernden Umwelt.  </p>



<h2 class="wp-block-heading"><a id="post-2906-_spjcox8819hl"></a>Anwendung in der Aufstellungsarbeit</h2>



<p>   Durch die <strong>Brille des Systembegriffs</strong> kann ein aufgestelltes System, der Ist-Stand, differenzierter betrachtet werden. Beispielsweise hilft es, auf Grenzen und Subsysteme zu achten, um mögliche Dynamiken durch Grenzverletzungen zu erkennen. Besonders hilfreich ist in diesem Zusammenhang auch das Wissen um gute Ordnungen von Systemen. So lassen sich <strong>leichter systemische Probleme</strong> erkennen, positive Veränderungen initiieren und die <strong>Funktionalität des gesamten Systems verbessern</strong>.<br><br>Allerdings ist die Betrachtung einer Aufstellung vor dem Hintergrund systemischer Begriffe, wie dem des Systems (oder auch der Ordnungen von Systemen), zwar hilfreich. Aber zu diesem <strong>analytischen Zugang</strong> kommt bei erfahrenen Ausstellerinnen ein anderer und für die klassische Aufstellungsarbeit wesentlicher Zugang hinzu: Die ><strong>phänomenologische Wahrnehmung</strong>, eine Art ganzheitlicher Wahrnehmung dessen, was sich in der Aufstellung ereignet oder zeigt. Dieser über das Erleben her gehende Zugang ist das, was die Aufstellungsarbeit so spannend und wirkungsvoll macht: Sie ermöglicht oft neue wesentliche Aspekte zu erkennen, wo der Verstand nicht weiterkommt.</p>
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		<title>Ordnungen von Systemen</title>
		<link>https://loesungsbilder.de/ordnungen-von-systemen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan Prisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Dec 2023 16:49:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://loesungsbilder.de/?p=2889</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wissen um Ordnungen von Systemen helfen, Dynamiken und Verstrickungen durch Wiederherstellen der guten Ordnung aufzulösen. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Was sind Ordnungen von Systemen?</h2>



<p>Ordnungen sind ein grundlegendes Konzept in der systemischen Aufstellungsarbeit, das sich auf <strong>Strukturen und Prinzipien in sozialen Systemen</strong> bezieht. Ordnungen beeinflussen die Art und Weise, wie Mitglieder innerhalb eines Systems in Beziehung stehen. </p>



<p>Sie basieren auf Beboachtungen von Bert Hellinger und nachfolgenden AufstellerInnen, dass Systeme dann stabil sind und wachsen können, wenn basale Ordnungsprinzipien eingehalten sind. Sind sie verletzt, erhöht diese Unordnung die Wahrscheinlichkeit, dass in den Systemen problematische <strong>Dynamiken</strong> entstehen.   <br> </p>



<h2 class="wp-block-heading">Gültigkeit von Ordnungen &#8211; “Naturgesetze” oder Heuristiken?</h2>



<p> Hellinger glaubte, die Ordnungen wären so etwas wie <strong>Naturgesetze von Systemen</strong>. Systemisch-konstruktivistische AufstellerInnen, wie z.B. der Ansatz der Systemischen Strukturaufstellungen, sehen die Ordnungen dagegen als <strong>Heuristiken</strong> an, die Hinweise geben, was in einem konkreten System hilfreich sein könnte. Dies muss aber dann für jeden einzelnen Fall überprüft werden. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Vordrängeln bei der Essensausgabe &#8211; ein Beispiel</h2>



<p> Dass wir Menschen auf Unordnung in Systemen empfindlich reagieren zeigt ein alltägliches <strong>Beispiel</strong>: Eine Menschenschlange vor einem Essensausgabe. Hier gilt die Ordnung der Reihenfolge: “Fist come, fist serve!” Diejenigen, welche zuerst kamen, haben Vorrang vor den Späteren. Wird diese Reihenfolge von einem “Vordrängler” nicht berücksichtigt, so entsteht Unmut und Konflikt in der Gruppe. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><a id="post-2889-_nxcrx1fsjewy"></a>Die wichtigsten Ordnungen</h2>



<p> Für Familiensysteme hat Bert Hellinger unter dem Begriff <strong>“Ordnungen der Liebe”</strong> Ordnungsprinzipien beschrieben. Für Organisationen wurden diese entsprechend abgewandelt als “Ordnungen der Macht” unter anderem von Guthard Weber beschrieben. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><a id="post-2889-_6n6n25gl1as7"></a>1. Zugehörigkeit &#8211; Gleiches Recht</h3>



<p> Die grundlegendste Ordnung betrifft die Zugehörigkeit. Für soziale Systeme, wie auch für die Einzelnen in ihnen ist es überlebenswichtig, dass eindeutig geregelt ist, wer dazugehört und wer nicht. Die Zugehörigkeit hat Einfluss darauf, wie sich Menschen innerhalb eines Systems fühlen und wie stark sie sich mit diesem verbunden erleben. </p>



<p> In <strong>Familiensystemen</strong> erwirbt man die Zugehörigkeit durch Geburt oder durch eine tiefe Bindung (Liebe, Heirat, Elternschaft). Jedes Familienmitglied hat dabei das <strong>gleiche Recht auf Zugehörigkeit </strong>und kann dieses auch nicht verlieren, gleich was es anstellt.   <br> </p>



<h3 class="wp-block-heading"><a id="post-2889-_titsltpnjsjc"></a>2. Hierarchie &#8211; Vorrang der Früheren</h3>



<p> Eine weitere Ordnungen ist die der Hierarchie. Dabei haben die Früheren Vorrang vor denen, die später kommen. Wird dieser von den Beteiligten gewürdigt, was sich in systemischen Aufstellungen unter Anderem auch durch die Anordnung der StellvertreterInnen (rechts ist der vorrangige Platz) zeigt, ist das System diesbezüglich in einer guten Ordnung.    <br>   <br> In Familiensystemen beispielsweise gibt es eine natürliche Ordnung zwischen den Generationen: Die Eltern kommen vor den Kindern und sollten von diesen gewürdigt werden. Aber auch die Kinder haben eine Reihenfolge nach ihrer Geburt: Das Älteste kommt vor den nachfolgenden Kindern. Die Beachtung dieser Hierarchie kann dazu beitragen, dass das System stabil und ausgeglichen funktioniert und jeder einen guten, stärkenden Platz im System hat.   <br>   <br> Auch in Organisationen gibt es diese natürliche Hierarchie, aber sie vermischt sich mit dem Prinzip des Vorrangs der Leistung für das Gesamtsystem.  </p>



<h3 class="wp-block-heading"><a id="post-2889-_r4qhj9ito7e5"></a>3. Ausgleich von Geben und Nehmen</h3>



<p> Der Ausgleich von Geben und Nehmen ist ein weiteres zentrales Ordnungsprinzip in Systemen. In Beziehungen kann man von einer Art Beziehungskonten sprechen, die wir innerlich führen. Ist der Einsatz eines Beziehungspartners für das System, z.B. die Familie oder auch die Partnerschaft dauerhaft größer oder geringer als der des anderen, so kommt es zu Spannungen und Gefühlen von Abhängigkeit und Schuld. </p>



<p> Um gesunde Beziehungen aufrechtzuerherhalten ist dementsprechend ein Gleichgewicht von Geben und Nehmen erforderlich.  </p>



<h2 class="wp-block-heading"><a id="post-2889-_wu7g88hxcmwg"></a>Anwendung in der Aufstellungsarbeit</h2>



<p> Während einer Aufstellung werden Stellvertreter oder Repräsentanten entsprechend diesen Ordnungen im Raum positioniert. Durch die Beobachtung der räumlichen Anordnung können Muster, Konflikte oder Blockaden erkannt werden. Auch Sätze und rituelle Handlungen dienen dazu, die Ordnungen zu würdigen bzw. das System “wieder in Ordnung” zu bringen. Ein klassischer Satz, der z.B. die Hierarchie ausdrückt ist der Satz: “Ich bin der Kleine und du bist der Große!” </p>



<p>&#8222;Ordnungen&#8220; sind somit essentiell für das Verständnis der Struktur und Dynamik sozialer Systeme in der Systemischen Aufstellungsarbeit. Die bewusste Auseinandersetzung mit diesen Ordnungen ermöglicht es, positive Veränderungen herbeizuführen und das System in ein ausgewogenes Gleichgewicht zu bringen. </p>
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		<title>Selbstwertgefühl stärken</title>
		<link>https://loesungsbilder.de/selbstwertgefuehl-staerken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan Prisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Dec 2023 14:50:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://loesungsbilder.de/?p=2857</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was ist Selbstwertgefühl und wie kann man es stärken?</p>
<p>Erfahre hier, aus welchen Säulen es besteht und wie man es mit einem Programm und mit Methoden der Aufstellungsarbeit trainieren kann.</p>
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<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Selbstwertgefühl ist Dein Schlüssel zu einem erfüllten Leben</strong></h2>



<p><em>&#8222;Selbstwertgefühl ist das wichtigstes Urteil über uns selbst im Leben!&#8220; (Nathaniel Brandon)</em></p>



<p>Selbstwertgefühl ist ein Thema, das uns alle betrifft, auch wenn wir vielleicht zunächst reflexartig sagen: Hab ich doch! </p>



<p>Doch schau dir einmal die folgenden drei grundlegenden Fragen an. Kannst du sie alle klar und positiv beantworten? Falls nicht, hilft dir dieser Artikel und die Übungen darin vielleicht dabei. </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wer bist du?</li>



<li>Wie siehst du dich?</li>



<li>Magst du die Gestalt vor dir im Spiegel?</li>
</ul>



<p>Dein Selbstwertgefühl ist die Basis für ein erfülltes Leben, psychisches Wohlbefinden, gesunde Beziehungen und beruflichen Erfolg. Es lohnt sich also, mehr Bewusstheit im Umgang mit sich Selbst zu erlangen. Gerade auch in der Art, wie wir uns bewerten und zu uns stehen.</p>



<p>In diesem Blogartikel wollen wir das tun und uns eingehend mit dem Selbstwertgefühl beschäftigen sowie Wege erkunden, wie du es stärken kannst.</p>



<p>Das Thema liegt uns auch noch aus einem anderen Grund ganz besonders am Herzen: In zahlreichen Coachingprozessen und systemischen Aufstellungen haben wir die Auswirkungen von negativen Selbstwertgefühl am Werk gesehen: Fehlende Abgrenzung, mangelnde Zuversicht oder Sichkleinmachen, Vermeidungsverhalten oder körperlich Schwere bis hin zu Ängsten und depressiven Anteilen.</p>



<p>Zugleich haben wir erfahren, wie stärkend und heilsam es ist, eine gute Beziehung zu seinem Selbst aufzubauen. Das geht nicht immer von jetzt auf gleich. Vertrauen und Beziehungen brauchen Zeit zum wachsten. Aber auch hier gilt: &#8222;Veränderung ist möglich!&#8220;, wenn man sie beherzt anpackt!</p>



<h2 class="wp-block-heading"><a id="post-2857-_z7mdhya6cfh6"></a><strong>2. Was ist Selbstwertgefühl?</strong></h2>



<p><em>&#8222;Selbstwertgefühl ist der Ruf, den wir bei uns selbst erwerben.&#8220; </em>(Nathaniel Brandon)</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a id="post-2857-_p5mmcurzwzw2"></a><strong>Definition und Erklärung des Begriffs &#8222;Selbstwertgefühl&#8220;</strong></h3>



<p>Unter &#8222;<strong>Selbstwert</strong>&#8220; versteht man die Wertschätzung und das Vertrauen, die eine Person sich selbst gegenüber empfindet. Es handelt sich um das Maß an <strong>Selbstachtung, Selbstakzeptanz und Selbstliebe</strong>, das jemand für sich selbst zeigt. Aus dieser Bewertung entsteht ein allgemeines Gefühl für sich sich bzw. seinen eigenen Wert, das &#8222;<strong>Selbstwertgefühl</strong>&#8222;.</p>



<p>Es kann sowohl positiv als auch negativ bzw. stabil oder instabil sein. Es äußert sich in Gefühlen wie Zufriedenheit, Zugehörigkeit, Anerkennung, Stolz oder aber Unzufriedenheit, Unsicherheit, Sich-Unwert-Fühlen, Es-nicht-verdient-haben bis hin zu Sich-Abgelehnt-Fühlen, Ängsten, Hoffnungslosigkeit, Depression und Scham.</p>



<p>Du erkennst unschwer: Ein gesundes Selbstwertgefühl ist wichtig für das <strong>psychische Wohlbefinden</strong> und die Fähigkeit, <strong>gute Beziehungen zu gestalten </strong>&#8211; zu sich selbst und zu anderen. Es beeinflusst aber auch unmittelbar unsere Wahrnehmung, Denken und Handeln, unsere Motivation und Entscheidungsfähigkeit sowie unsere Beziehungsfähigkeit und unsere Resilienz.</p>



<p>Es wird durch Erfahrungen in der Kindheit, soziale Interaktionen sowie persönliche Erfahrungen und Überzeugungen geformt.</p>



<p>Jemand der ein schlechtes Selbstwertgefühl hat, wird sich weniger zutrauen, sich weniger zeigen und weniger für sich und seine Bedürfnisse einstehen. Hast du dagegen ein gutes Selbstwertgefühl, gehst du eher selbstbewusst und offen an Herausforderungen heran und kannst für dich und deine Bedürfnisse klar einstehen.</p>



<p>Die meisten Menschen haben ein mittleres Selbstwertgefühl, das natürlich auch situativ schwanken kann. Wir haben gute und schlechte Tage. In jedem Fall beeinflusst es aber, wie wir mit uns, anderen und den Herausforderungen des Lebens umgehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a id="post-2857-_65k3lj6o3eip"></a><strong>Die Beziehung zwischen Selbstwert und Selbstbild</strong></h3>



<p>Selbstwertgefühl ist das Ergebnis eines komplexen Prozesses, denn es ist die <strong>affektive, d.h. gefühlsmäßige Bewertung oder Einstellung, die wir unserem Selbstbild gegenüber haben</strong>. Dazu aber müssen wir uns zunächst ein Bild von uns selbst, unserem &#8222;Selbst&#8220;, machen.</p>



<p>Dieses <strong>Selbstbild</strong> formt sich aus deinen Erfahrungen, deiner Selbstreflexion und den Rückmeldungen aus deinem sozialen Umfeld. Dein Selbstbild beinhaltet Eigenschaften, Stärken, Schwächen, Seiten von dir, typische Bedürfnisse, Werte und eine ideale Vorstellung von dir selbst. Vielleicht würdest du dich beispielsweise als sportlich, freundlich, erfolgreich, schüchtern, als gute Freundin, gute Mutter etc. bezeichnen. All dies wären Aspekte deines Selbstbildes.</p>



<p>Und natürlich ist dein <strong>Selbstbild wandelbar</strong>. Es verändert sich in Teilen ständig mit neuen Erfahrungen und neuen Rückmeldungen. Immer wenn du handelst gleichst du mehr oder weniger bewusst dein Selbstbild mit deinen Taten ab. Dann entsteht ein Gefühl von Zufriedenheit oder Stolz mit dir oder auch Unzufriedenheit, Unsicherheit, Scham: Je nachdem, ob du deinen Werten und positiven Anteilen deines Selbstbildes entsprechend gehandelt hast oder nicht.</p>



<p>Ein Beispiel: &#8222;Fette Sau!&#8220; oder &#8222;Steht dir nicht schlecht!&#8220;</p>



<p>Ich esse eine zeitlang mehr Süßes und nehme ein paar Pfund zu. Das spiegelt mir meine Wage und mein Spiegel. Habe ich in meinem Selbstkonzept nun eine Vorstellung von mir bzw. von meinem idealen Selbst, welche dies ablehnt, so bewerte ich mich dann negativ, z.B. mit dem Satz: &#8222;Du wirst fett!&#8220; Vielleicht verknüpfe ich diese Bewertung dann noch mit einer Vermutung über die Ursache und weiter geht es: &#8222;Du lässt dich zu sehr gehen! Du hast keine Disziplin!&#8220;</p>



<p>Allerdings wäre auch eine mildere Bewertung denkbar, wenn ich ein anderes Selbstbild habe: &#8222;Du hast etwas zugenommen! Steht dir auch nicht schlecht!&#8220;. Natürlich ist unser Selbstkonzept dabei nicht unabhängig von der Gesellschaft, denn deren Werte und Normen haben es mitgeprägt. Aber das &#8211; so werden wir sehen &#8211; ist nicht der einzige Einflussfaktor.</p>



<p>Das <strong>Selbstwertgefühl</strong> ist dabei allerdings nicht die Bewertung eines einzelnen Aspekts von uns, sondern das <strong>verallgemeinertes Gefühl dir selbst gegenüber</strong>, etwa: &#8222;Im Ganzen finde ich mich in Ordnung.&#8220; Oder eben: &#8222;Im Ganzen lehne ich mich eher ab.&#8220; Es ist sozusagen ein verallgemeinertes Gefühl, dass sich aus vielen einzelnen Selbstbeobachtungen und Selbstbewertungen zusammen setzt. Und als solches allgemeines Gefühl zu uns selbst wird es dann in unserem Leben wirksam.</p>



<p>Dabei haben <strong>zentrale Aspekte unseres Selbst mehr Gewicht </strong>als solche, die wir nicht als Kern unseres Selbstbildes oder unserer Identität begreifen: Wenn ich mich z.B. als Sportler verstehe und dort wiederholt schlechte Leistungen zeige, wird dies meinen Selbstwertgefühl eher schmälern, als wenn Sport nur ein Nebenaspekt meiner Identität ist. Gerade z.B. Mütter in den ersten Jahren beziehen ihr Selbstwertgefühl häufig ganz aus ihrer Mutterrolle und sind dort auch sehr verletzlich. Ähnlich ist es, wenn man sich allein durch seine Karriere definiert.</p>



<p>Das verweist schon auf einen<strong> ersten Anpack zur Stabilisierung des Selbstwertgefühls</strong>: Ein <strong>einseitiges Selbstbild bzw. Identität ist anfälliger</strong>, als ein Selbstbild, dass sich auf mehrere Beine stützt, z.B. Beruf, Familienvater und Sportler. Mehrbeinig bleibst du stabil, auch wenn das eine Bein wackelt, z.B. wenn du durch eine Knie-OP eben nicht mehr deinen Leistungssport betreiben kannst.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><a id="post-2857-_37hqokts8358"></a><strong>3. Warum ist ein gesundes Selbstwertgefühl wichtig?</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><a id="post-2857-_qmduksq7jmvk"></a><strong>Selbstwertgefühl funktioniert wie eine sich selbst erfüllende (Selbst-) Prophezeiung! </strong></h3>



<p>Dies ist übrigens auch ein Anpack im Coaching: Indem wir dort positive Seiten von uns in den Fokus rücken, statt auf die negativen zu fokussieren, verbessert sich die Gesamtbewertung unseres Selbst, mithin auch unser Selbstwertgefühl. Dies wiederum startet einen positiven Kreislauf:</p>



<p>Wenn wir uns gut mit uns selbst fühlen, nehmen wir uns positiver wahr, bewerten uns positiver und entwickeln mehr Vertrauen in uns selbst, was zu entsprechendem mutigen und sichererem Entscheiden und Verhalten sowie entsprechenden Ergebnissen und Rückmeldungen führt. Das wiederum zahlt wieder positiv auf unser Selbstbild und Selbstwertgefühl ein.</p>



<p>Deshalb ist Selbstwertgefühl für ein gelingendes Leben und unsere Persönlichkeitsentwicklung so zentral: Je mehr wir haben, desto eher steigern wir es. Leider wirkt das auch andersherum als Teufelskreis! Selbstwertgefühl funktioniert also wie eine selbsterfüllende (Selbst-) Prophezeiung!</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a id="post-2857-_mz7os8qh2xam"></a><strong>Die Auswirkungen eines positiven Selbstwertgefühls</strong></h3>



<p>Ein stabiles oder starkes Selbstwertgefühl führt zu Selbstsicherheit, positivem Denken und einem gesunden Selbstvertrauen. Das wirkt sich auf dein ganzes Leben aus: Deine Beziehung zu dir selbst und dein psychisches Wohlbefinden, deine Beziehungen zu anderen, deinen Beruf, deine Entscheidungen und dein Persönlichkeitswachstum.</p>



<p>Menschen mit einem hohen Selbstwertgefühl sind oft erfolgreicher in ihrer <strong>Karriere</strong>, da sie sich Herausforderungen stellen und ihre Fähigkeiten selbstbewusst einsetzen. Sie haben Vertrauen in sich und Andere und sind so fähig, gute und tragfähige <strong>Beziehungen</strong> aufzubauen.</p>



<p>Ein gesundes Selbstwertgefühl ermöglicht es dir auch, <strong>Entscheidungen</strong> zu treffen, die im Einklang mit deinen Werten und Zielen stehen und die Unsicherheit dabei auszuhalten, weil du das Vertrauen hast, dass du mit den Folgen umgehen kannst.</p>



<p>Und schließlich ist ein gutes Selbstwertgefühl eng mit <strong>psychischem Wohlbefinden</strong> verbunden, da es dir hilft, <strong>Stress</strong>besser zu bewältigen und <strong>Resilienz</strong> aufzubauen, also mit Rückschlägen und Hindernissen umzugehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a id="post-2857-_u6tsayrpyqyh"></a><strong>Wie ein niedriges Selbstwertgefühl das Leben beeinflusst</strong></h3>



<p>Ein negatives Selbstwertgefühl kann ebenfalls erhebliche Auswirkungen auf verschiedene Aspekte unseres Lebens haben. Menschen, die unter einem niedrigen Selbstwertgefühl leiden, neigen dazu, sich selbst zu unterschätzen, sich selbst abzuwerten und an ihren Fähigkeiten zu zweifeln.</p>



<p>Dies kann zu Selbstsabotage führen, da sie möglicherweise Chancen nicht ergreifen, die sie verdient hätten. Das negative Selbstbild kann auch soziale Isolation und das Vermeiden neuer Erfahrungen zur Folge haben, was das persönliche Wachstum einschränkt.</p>



<p><strong>Psychisches Unwohlsein</strong>, wie <strong>Depressionen</strong> und <strong>Angstzustände</strong>, kann ebenfalls mit einem geringen Selbstwertgefühl einhergehen. In <strong>Beziehungen</strong> kann ein geringes Selbstwertgefühl zu Problemen führen, da es schwierig sein kann, <strong>authentisch</strong> zu sein und <strong>Vertrauen</strong> aufzubauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><a id="post-2857-_hljr8ydm2nxf"></a><strong>4. Wie entsteht Selbstwertgefühl?</strong></h2>



<p>Selbstwertgefühl entsteht aus einer Vielzahl von internen und externen Einflussfaktoren. Interne Faktoren sind solche, die in dir selbst liegen: Sie umfassen deine Selbstwahrnehmung, Selbstakzeptanz und Selbstliebe, kurz deine eigene Sichtweise und Umgang mit dir selbst.</p>



<p>Externe Faktoren sind Einflüsse von Außen, also die Sicht und der Umgang uns gegenüber. Das können die Meinungen und Erwartungen anderer Menschen sowie gesellschaftliche Werte und Normen sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a id="post-2857-_i1wzl42v8a4y"></a><strong>Externe Faktoren des Selbstwertgefühls: Einflüsse aus der Umwelt</strong></h3>



<p>Andere Menschen spiegeln uns durch ihre ausdrückliches Feedback oder durch ihre mehr oder weniger absichtlichen Reaktionen auf uns. Dadurch zeigen sie uns, was uns in ihren Augen ausmacht und wie sie dies (ein-)schätzen: Eltern und Familie, LehrerInnen, Freunde, ArbeitskollegInnen und Vorgesetzte ebenso wie die Gesellschaft mit ihrer Kultur und ihren Werten geben uns beständig solcherart Rückmeldungen.</p>



<p>Wir können uns gegen solche Einflüsse als erwachsener Mensch zum Teil wehren und Urteile bewusst zurückweisen oder in Frage stellen. Doch manche dieser Einflüsse sind uns gar nicht bewusst oder schon vergessen, wirken aber dennoch. Insbesondere fremde Bewertungen, Werte und Glaubenssätze können so als eine Art Introjekte in uns weiterwirken und unser Bild von uns selbst beeinflussen. Oft spielen hier die Bewertungen unserer Eltern oder unserer Herkunftsfamilie eine große Rolle und wir kommen mehr in unsere eigene Kraft und werden freier, wenn wir diese ablegen.</p>



<p>Solche Einflüsse auf unser Selbstbild kann man in einer Selbsterkundung, z.B. in einem Coaching oder eine Aufstellung, (wieder) bewusst machen und als fremde Bewertungen aus seinem eigenen psychischen System entfernen. Dazu nutzen wir in unseren Aufstellungen gern den Ansatz der <a href="https://loesungsbilder.de/tag/selbstintegration/">systemischen Selbstintegration.</a></p>



<h3 class="wp-block-heading"><a id="post-2857-_xjkx7elo5ljq"></a><strong>Interne Faktoren: Selbstwahrnehmung und Selbstakzeptanz</strong></h3>



<p>Die internen Einflussfaktoren auf unser Selbstwertgefühl betreffen insbesondere unsere Selbstwahrnehmung und unsere Selbstakzeptanz sowie unsere Selbstliebe.</p>



<p>Wir selbst schätzen uns ein und bewerten uns andauernd selbst, mal bewusst, mal weniger bewusst. Und wir pflegen eine Beziehung zu uns selbst, achten auf unsere Bedürfnisse, gönnen uns ausreichend Pausen und Erholung oder treiben uns umnachlässig an und lassen uns nicht zur Ruhe kommen.</p>



<p>Diese internen Faktoren sind für die Verbesserung deines Selbstwertgefühls so entscheidend, weil du als Erwachsener hier selbst anpacken kannst. Heute sind nicht mehr die Eltern, Erzieher oder dein Umfeld dafür verantwortlich, wie dein Selbstwertgefühl ist, sondern es liegt in deiner Selbstverantwortung, dies zu verbessern. Gleich, was früher war. Schließlich ist es dein Leben und dein Selbst, um das es da geht. Wer anders könnte also hier verantwortlich sein?</p>



<p>Sicher willst du am Ende deines Lebens nicht in Reue zurückschauen auf das, was du aus Angst, Zögern oder Unsicherheit &#8211; also letztlich vielleicht aus mangelndem Selbstwertgefühl nicht gewagt oder dir nicht zugestanden hast &#8211; wie schon der römische Kaiser Marc Aurel warnte.</p>



<p>Auch deshalb ist der Aufbau eines gesunden Selbstwertgefühls so zentral. In Bezug auf Deine Entwicklung, deine Karriere, deine Finanzen aber auch im Privaten und für deine Beziehungen.</p>



<p>Dabei ist eine Bewusstheit für das eigene Selbstbild und die eigenen Selbstbewertungen der erste große Schritt. Den kannst du jederzeit, z.B. gut jeden Abend machen, wenn du auf den Tag zurückschaust, ob in Gedanken oder mit einem Selbstwerttagebuch.</p>



<p>Einige Anregungen für hilfreiche positive Fragen dazu sind z.B.:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wo bist du heute zufrieden mit dir?</li>



<li>Wo kannst du deinem Handeln des Tages zustimmen?</li>



<li>Welche Seiten von dir kannst du heute gut annehmen?</li>



<li>Kannst du dir selbst für deinen Einsatz für dich heute &#8222;Danke!&#8220; sagen?</li>



<li>Und was müsstet du morgen mehr machen, damit du noch zufriedener mit dir sein würdest?</li>
</ul>



<p>So wächst dein Selbstwertgefühl Tag für Tag.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><a id="post-2857-_knlzo2fm42c7"></a><strong>5. Anzeichen eines gesunden Selbstwertgefühls</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><a id="post-2857-_e9s91e7ekgck"></a><strong>Selbstsicherheit und Selbstvertrauen</strong></h3>



<p>Selbstsicherheit und Selbstvertrauen sind zwei Schlüsselelemente eines gesunden Selbstwertgefühls. Die Selbstsicherheit bezieht sich auf das Vertrauen in deine Fähigkeiten und die Gewissheit, dass du Herausforderungen bewältigen kannst. Mit Selbstsicherheit kannst du aufrecht durch das Leben gehen, Risiken eingehen und neue Möglichkeiten ergreifen, ohne von Selbstzweifeln zurückgehalten zu werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a id="post-2857-_d7olkptambwv"></a><strong>Selbstakzeptanz und positive Selbstgespräche</strong></h3>



<p>Positive Selbstgespräche und Selbstakzeptanz sind eng miteinander verbunden. Positive Selbstgespräche beinhalten das Ersetzen von selbstkritischen Gedanken durch aufbauende und unterstützende Überlegungen. Wenn du lernst, dich selbst liebevoll zu akzeptieren und Fehler als Gelegenheiten zur Weiterentwicklung siehst, entwickelst du eine gesunde Selbstakzeptanz.</p>



<p>Solcherart Selbstakzeptanz ermöglicht es dir, deine Einzigartigkeit zu schätzen und eine tiefere Selbstliebe zu kultivieren, die die Grundlage für ein starkes Selbstwertgefühl bildet. Gemeinsam stärken Selbstsicherheit, positive Selbstgespräche und Selbstakzeptanz dein Selbstwertgefühl und fördern ein erfüllteres Leben.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><a id="post-2857-_lgrj1rix5uw7"></a><strong>6. Anzeichen eines niedrigen Selbstwertgefühls</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><a id="post-2857-_5pgq3zs8pe4"></a><strong>Selbstzweifel und negative Selbstgespräche</strong></h3>



<p>Indikatoren eines schlechten Selbstwertgefühls können sich auf vielfältige Weisen manifestieren. Zwei häufige Anzeichen sind Selbstzweifel und negative Selbstgespräche. Menschen, die unter einem niedrigen Selbstwertgefühl leiden, neigen dazu, ständig an ihren eigenen Fähigkeiten und Entscheidungen zu zweifeln. Sie könnten sich selbst kritisch beurteilen und sich oft mit Gedanken quälen, die ihre Selbstwahrnehmung negativ beeinflussen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a id="post-2857-_t5zdj3uirrtj"></a><strong>Angst vor Ablehnung und Perfektionismus</strong></h3>



<p>Eine weitere häufige Manifestation eines geringen Selbstwertgefühls ist die Angst vor Ablehnung und Perfektionismus. Die Angst vor Ablehnung kann dazu führen, dass man sich in sozialen Situationen isoliert oder sich zurückhält, aus Sorge, nicht akzeptiert zu werden. Gleichzeitig kann der Drang, perfekt zu sein, überwältigend werden. Dieser Perfektionismus kann zu übermäßigem Stress und zu unrealistischen Erwartungen an sich selbst führen, die das Selbstwertgefühl weiter mindern.</p>



<p>Die Identifizierung und das Verständnis dieser Anzeichen sind der erste Schritt zur Verbesserung des Selbstwertgefühls, da sie den Weg für gezielte Maßnahmen zur Steigerung des Selbstwertgefühls ebnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><a id="post-2857-_atvuozqzf3cs"></a><strong>7. Die Bedeutung von Selbstwert für Beruf und Beziehungen</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><a id="post-2857-_om7qli6685s3"></a><strong>Selbstwertgefühl im Beruf</strong></h3>



<p>Das Selbstwertgefühl spielt eine entscheidende Rolle in der beruflichen Entwicklung und im Erfolg. Ein gesundes Selbstwertgefühl befähigt Individuen, selbstbewusst ihre Fähigkeiten und Ideen zu präsentieren, Herausforderungen anzunehmen und berufliche Chancen zu ergreifen.</p>



<p>Es fördert die Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln, Risiken einzugehen und sich neuen Aufgaben zu stellen. Menschen mit einem starken Selbstwertgefühl sind oft besser in der Lage, Kritik und Rückschläge zu bewältigen, ohne an Selbstvertrauen zu verlieren. Dies ermöglicht ihnen, in ihren beruflichen Bemühungen widerstandsfähiger zu sein und ihr volles Potenzial auszuschöpfen.</p>



<p>Zudem können sie in ihrem beruflichen Umfeld effektiver mit Kollegen und Vorgesetzten kommunizieren und Beziehungen aufbauen, die für den Erfolg am Arbeitsplatz von entscheidender Bedeutung sind. Ein gesundes Selbstwertgefühl ist somit ein wichtiger Schlüssel zu beruflichem Wachstum und Zufriedenheit.<br><br>Auch das Thema <a href="https://loesungsbilder.de/geldaufstellung-fuer-erfolg/">Geld und Selbstwert</a>, z.B. wie viel man für seine Leistungen als Selbstständige/r verlang hat mit Selbstwertgefühl zu tun: Wie viel bin ich mir wert? Wie kann ich es vertreten. Dazu haben wir sogar einen eigenen Artikel geschrieben.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a id="post-2857-_ghp3rtibv8tu"></a><strong>Selbstwertgefühl in Beziehungen</strong></h3>



<p>Das Selbstwertgefühl spielt eine entscheidende Rolle in Beziehungen, sei es in romantischen Partnerschaften, Freundschaften oder Familienbeziehungen. Ein gesundes Selbstwertgefühl ermöglicht es, in Beziehungen authentisch zu sein und Vertrauen aufzubauen. Menschen, die sich selbst respektieren und schätzen, sind in der Lage, ihre eigenen Bedürfnisse und Grenzen klar auszudrücken, was zu einer offenen und ehrlichen Kommunikation führt. Dies wiederum fördert ein gegenseitiges Verständnis und die Möglichkeit, Konflikte auf konstruktive Weise zu lösen.</p>



<p>In Beziehungen, in denen beide Partner ein starkes Selbstwertgefühl haben, ist die Akzeptanz und Wertschätzung füreinander tiefer, und die Beziehung wird oft als bereichernd und unterstützend empfunden. Ein gesundes Selbstwertgefühl kann dazu beitragen, uns vor toxischen Beziehungen zu schützen, in denen Missbrauch oder Ausbeutung auftreten könnten. Es ermöglicht uns, Beziehungen zu wählen, die uns stärken und unser Wohlbefinden fördern. Insgesamt ist das Selbstwertgefühl eine Schlüsselkomponente für das Gedeihen und die Qualität unserer zwischenmenschlichen Beziehungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><a id="post-2857-_pan0y4yz6qv2"></a><strong>8. Die zwei Aspekte des Selbstwertgefühls</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><a id="post-2857-_y2snkuylrd8t"></a><strong>Selbstwirksamkeit</strong></h3>



<p>Nathaniel Branden, ein renommierter Psychotherapeut und Experte für Selbstwertgefühl, legte großen Wert auf die Bedeutung von Kompetenz und Wert für sich selbst als zentrale Elemente eines starken Selbstwertes.</p>



<p>Kompetenz bezieht sich darauf, wie fähig wir uns in verschiedenen Lebensbereichen fühlen. Ein Gefühl der Kompetenz steigert unser Selbstvertrauen und unsere Fähigkeit, Herausforderungen zu bewältigen. Es geht darum, unsere Fähigkeiten zu entwickeln und erfolgreich in dem zu sein, was wir tun. Dieser Aspekt des Selbstwertgefühls kann auch als unser Erleben von <strong>Selbstwirksamkeit</strong>, fachsprachlich &#8222;Selbstwirksamkeitserwartung&#8220;, bezeichnet werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Selbstachtung</h3>



<p>Gleichzeitig betonte Branden, wie wichtig es ist, sich selbst als wertvoll anzuerkennen, unabhängig von äußeren Urteilen oder Meinungen. Die Anerkennung unseres eigenen Wertes bildet das Fundament für ein gesundes Selbstwertgefühl und ermöglicht uns, unser volles Potenzial zu entfalten. Diesen Aspekt kann man kurz als <strong>Selbstachtung</strong> fassen.</p>



<p>Die Verknüpfung von Kompetenz und Wert nach Nathaniel Branden ist entscheidend für die Entwicklung eines starken Selbstwertgefühls. Branden argumentierte, dass die bewusste Verbesserung unserer Fähigkeiten und die Erreichung von persönlichen Zielen nicht nur unser Selbstvertrauen steigern, sondern auch unsere Überzeugung von unserer eigenen Wertigkeit festigen. Wenn wir kontinuierlich an unseren Kompetenzen arbeiten und Erfolge verzeichnen, stärken wir nicht nur unser Vertrauen in unsere Fähigkeiten, sondern erkennen auch, dass wir es wert sind, diese Fähigkeiten zu entwickeln und unser Leben nach unseren Vorstellungen zu gestalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><a id="post-2857-_jmvgus2a111x"></a><strong>9. Wie stärkt man sein Selbstwertgefühl?</strong></h2>



<p><em>&#8222;Ist nicht das Selbstwertgefühl ein Appell an den Helden in unserem Inneren?&#8220; </em>(Nathaniel Brandon)</p>



<p>Wir alle haben das Grundbedürfnis nach einem guten Selbstwertgefühl. So tun wir meist sehr viel, um dies zu erhalten oder zu verbessern. Das fängt schon bei der Wahrnehmung an. Eigenschaften und Leistungen von uns, die wir positiv finden, nehmen wir bewusster wahr.</p>



<p>Leider gehen wir deshalb auch häufig in die Vermeidung: Herausforderungen, Neues, Risiken scheuen wir auch, weil es eine potenzielle Bedrohung für unser Selbstwertgefühl ist.</p>



<p>So versuchen wir oftmals gar nicht erst Neues, bewerben uns nicht auf eine neue Stelle, fragen nicht nach einer Gehaltserhöhung oder sprechen jemanden nicht an, weil wir Angst haben, abgelehnt zu werden oder zu scheitern. Das aber ist der falsche Weg. Der Weg der Vermeidung.</p>



<p>Der andere Weg ist der der bewussten Arbeit an sich selbst. Dazu braucht es zunächst einmal deinen Entschluss, Mut und Energie. Wenn du aktiv dein Selbstwertgefühl verbessern willst, musst du in die Selbstverantwortung gehen. Du selbst kannst direkt nur die internen, in dir liegenden Faktoren beeinflussen, nicht die Umwelt. Aber selbstverständlich kommt es auch darauf an, wie du mit den Einflüssen der Umwelt umgehst, auch darin liegt ein Hebel.</p>



<p>Im Folgenden stelle ich dir drei Hebel vor, die sich auch gegenseitig ergänzen. Für jeden dieser Hebel bieten wir auch spezifische Unterstützung mit passenden Beratungsansätzen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Hebel 1: Umgang mit Anderen</strong></li>



<li>&#8211; Sich angemessen abgrenzen lernen und förderliche Beziehung aufbauen</li>



<li><strong>Hebel 2: Selbstbeziehung pflegen </strong></li>



<li>&#8211; Vertrauen zu sich selbst aufbauen.</li>



<li><strong>Hebel 3: Selbstwertgefühl-Training </strong></li>



<li>-Trainingsprogramm der 6 Säulen des Selbstwertgefühls nach Nathaniel Branden</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><a id="post-2857-_jp9mtmkr7egu"></a><strong>Hebel 1: Umgang mit Anderen</strong></h3>



<p>Selbstverständlich hat unsere soziale Umwelt, insbesondere Rückmeldungen von für uns bedeutsamen Personen einen großen Einfluss auf unser Selbstwertgefühl. Dies gilt insbesondere für die Zeit, in der wir noch klein waren und uns nicht immer ausreichend abgrenzen konnten, d.h. für Einflüsse in unserer Kindheit aus Familie, Schule, Freundeskreis.</p>



<p>Je erwachsener und selbstständiger wir werden, desto mehr lernen wir, unabhängiger von solchen externen Einflüssen zu sein und Spiegelungen unseres Selbst sowie Bewertungen zu filtern oder gar ganz zurückzuweisen. Immer mehr lernen wir, uns auf unsere eigene Wahrnehmung und Bewertung, statt auf externe Beobachtungen und Bewertungen unseres Selbst zu verlassen. Dazu aber muss man lernen, sich abzugrenzen und auch einmal andere Sichtweisen auszuhalten oder ihnen sogar offen zu widersprechen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><a id="post-2857-_le6ucr89amc9"></a><strong>Förderliche Beziehungen aufbauen, toxische Beziehungen beenden</strong></h4>



<p>Dies führt dann mehr und mehr dazu, dass du dich mit Personen umgibst und privat sowie beruflich Kontexte wählst, die dir <strong>wertschätzend</strong> begegnen, Fehler als Lernchancen sehen (wenn du dann die Verantwortung übernimmst) und generell förderlich für persönliches Wachstum und psychisches Wohlbefinden sind.</p>



<p>Gerade auch Beziehungen, die wir führen, sind eng mit unserem Selbstwertgefühl verbunden. Unsere Interaktionen mit anderen Menschen können einen erheblichen Einfluss auf unser Selbstwertgefühl haben. <strong>Gesunde Beziehungen</strong>, die von gegenseitigem Respekt und Unterstützung geprägt sind, können dazu beitragen, unser Selbstwertgefühl zu stärken. In solchen Beziehungen fühlen wir uns wertgeschätzt und akzeptiert, was unser Selbstvertrauen und unsere Selbstakzeptanz fördert.</p>



<p>Auf der anderen Seite können <strong>toxische Beziehungen</strong>, in denen es an Respekt, Unterstützung oder Wertschätzung fehlt, unser Selbstwertgefühl erheblich beeinträchtigen. Toxische Einflüsse können dazu führen, dass wir uns minderwertig oder unzulänglich fühlen, was zu einem negativen Selbstbild führt. Es ist wichtig, toxische Beziehungen zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um sie zu bewältigen. Dies kann bedeuten, Abstand zu solchen Beziehungen zu nehmen und sich stattdessen auf gesündere Beziehungen zu konzentrieren, die dazu beitragen, das Selbstwertgefühl zu stärken und zu fördern.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Sich-Abgrenzen lernen &#8211; eine Übung</strong></h4>



<p>In unserer Aufstellungsarbeit nutzen wir hier häufig Element der <strong><a href="https://loesungsbilder.de/entwicklung-braucht-einen-schutzraum/">&#8222;systemischen Selbstintegration&#8220; nach Dr. Ero Langlotz</a></strong>. Die Grundidee und Wirkungsweise kannst du mit folgender Übung erfahren:</p>





<p>Gern kannst du natürlich auch zu einer unserer Aufstellungen kommen und diese Form der Arbeit angeleitet und vertieft erleben. Ein solcher Prozess der systemischen Selbstintegration dauert ca. 60 Minuten und trainiert deine Abgrenzungs- und Autonomiekompetenz sowie den Kontakt zu deinem Selbst.</p>



<p>Dies ist übrigens eine weitere zentrale Auswirkung der Abgrenzungsübung: Je mehr du lernst, dich abzugrenzen, desto besser wird der Kontakt zu deinem Selbst und damit deinen eigenen Impulsen, Bedürfnissen und Wünschen. Das ist auch der entscheidende Gewinn einer wachsenden Abgrenzungskompetenz: In dem Maße, indem du lernst, deinen eigenen Raum zu behaupten, wächst das Vertrauen zwischen dir und deinem Selbst. Dazu mehr im nächsten Abschnitt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a id="post-2857-_3zfqel6frv7t"></a><strong>Hebel 2: Eine gute Beziehung zu sich selbst pflegen</strong></h3>



<p>Grundlegend geht es darum, dass wir eine gute Beziehung zu uns selbst bzw. unserem Selbst aufbauen und pflegen. Dazu müssen wir einen guten Zugang zu uns selbst finden, um ein realistisches und klares Selbstbild zu entwickeln. Außerdem müssen wir an unserer Einstellung zu diesem Selbstbild, zu uns selbst, arbeiten. All das wird schon durch die Abgrenzungsübung mit dem Seil befördert, da wir dort negative Sichtweisen und Bewertungen ausgrenzen. Es ist aber nur der erste Schritt. Der nächste ist eine positive Beziehung zu unserem Selbst herzustellen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wir müssen lernen, wer wir sind mit all unseren Aspekten.</li>



<li>Und wir müssen lernen, ganz zu uns zu stehen &#8211; zu unseren Stärken und Schwächen.</li>
</ul>



<p>In dem Maße, in dem wir Vertrauen in uns Selbst aufbauen und zwar so, dass wir uns Selbst entsprechend, d.h. gemäß unseren Eigenschaften, Fähigkeiten, Bedürfnissen und Werten entscheiden und verhalten können, wächst auch unser Selbstwertgefühl. Dann fühlen wir uns ganz, bei uns und wissen um unseren Wert und unsere Kompetenz.</p>



<p>Dadurch gestalten wir dann auch unser Leben und unsere Beziehungen so, dass es für uns stimmig und passend ist. Im Ergebnis schaffst du dir die Umgebung und die Beziehungen, die ideal für dich bzw. dein Selbst sind und dich wiederum selbst bestätigen.</p>



<p>Um derart authentisch und im Einklang mit uns und unserer Umwelt zu sein, müssen wir also kurz gesagt eine positive Beziehung zu unserem Selbst aufbauen und diese pflegen. Das aber hat viel mit Vertrauen zu uns Selbst zu tun, denn gute Beziehungen basieren auf Vertrauen.</p>



<p><strong>Fragen, die dir helfen, deine Selbst-Beziehung zu pflegen: </strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was braucht dein Selbst, um dir zu vertrauen,</li>



<li>dass du es annimmst und für seine Bedürfnisse und Wünsche einstehst?</li>



<li>Was braucht dein Selbst heute konkret von dir, um sich wohl und bestätigt zu fühlen.</li>



<li>Was braucht es heute, um sich kompetent zu fühlen?</li>
</ul>



<p>Mit der Zeit wird diese Beziehung wachsen und aufgrund der positiven Spirale, die sich dann ergibt, ist jeder weitere Schritt leichter und leichter. Neben den obigen Fragen möchte ich dir auch dazu eine Übung anbieten:</p>



<div class="wp-block-group has-base-background-color has-background is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">

<p><strong>Übung: Selbstbeziehung pflegen</strong></p>



<p>In der Aufstellungsarbeit stellen wir dazu im durch das Seil geschützten eigenen Raum einfach jemand für das Selbst und jemand für dich bzw. dein Ich auf und lassen diese beiden über Blickkontakt in Kontakt gehen. Oft ergibt sich dann ganz automatisch ein tiefer stiller Prozess der Selbst-Integration.</p>




<p>Daheim kannst du mit dir selbst in Kontakt gehen, indem du mit deinem Selbst wie mit einem inneren Kind sprichst. Da das Selbst deinen eigenen Kern, deine echten Bedürfnisse und freien Impulse symbolisiert, kann man es auch gut als das innere Kind in uns begreifen. Es ist kreativ, kennt seine Bedürfnisse und kann frei spielen. Wenn du in Kontakt mit ihm bist, bist du in Kontakt mit seiner Lebenskraft und Leichtigkeit &#8211; mit deiner ureigenen Vitalität.</p>



<p><strong>Vorbereitung:</strong></p>



<p>Nimm dir mindestens 15 Minuten Zeit an einem ungestörten gemütlichem Ort. Mach es dir dort bequem, vielleicht mit einer Tasse Tee oder Kaffe, so dass du dich rundum wohl fühlst. Besorge dir außerdem etwas zum Schreiben, z.B. ein Tagebuch für Dialoge mit deinem Selbst oder innerem Kind.</p>



<p><strong>Durchführung:</strong></p>



<p>Gehe dann schreibend in den Dialog mit deinem inneren Kind:</p>



<p>Begrüße es und erkläre ihm, dass du jetzt ganz für es da bist und ihm zuhören willst.</p>



<p>Frage es, wie es ihm heute geht.</p>



<p>Sage, dass du ihm zuhören willst und es dir alles erzählen kann.</p>



<p>Höre in dich hinein, was es antwortet und entwickle von daher den Dialog weiter.</p>



<p>Wichtig ist, dass du als Erwachsener jetzt wie für ein Kind da bist, ihm den Raum, die Wertschätzung und das Vertrauen gibst, für es da zu sein. Damit pflegst du die Beziehung zu dir selbst.</p>



<p><strong>Transfer:</strong></p>



<p>Möglicherweise wirst du erfahren haben, was dein selbst sich heute von dir wünscht oder was es gerade braucht. Um das Vertrauen deines Selbsts in dich als unterstützenden Erwachsenen aufzubauen ist es wichtig, diese Wünsche und Bedürfnisse in einer angemessenen Form zu erfüllen. Nicht immer ist das genau so und sofort möglich. Aber es ist wichtig, dass dein Selbst merkt, dass es dir vertrauen und sich dir anvertrauen kann und dass dies Auswirkungen hat und es sich auf dich verlassen kann. Falls du einem Bedürfnis oder Wunsch nicht nachkommen kannst, ist es hilfreich, deinem Selbst dies zu erklären, so dass es wie ein Kind versteht, warum das jetzt so nicht geht. Vertraue auf seine kreative Kraft, dann eine gemeinsame Lösung zu finden.</p>



<p>Mit der Zeit wirst du merken, dass du deiner so geweckten inneren Stimme oder deinen Impulsen oder Bauchgefühl oder deiner Intuition &#8211; all dies sind letztlich Bezeichnungen für dein Selbst &#8211; vertrauen kannst. Durch Dialog und Umsetzung werdet ihr mit der Zeit ein unzertrennbares und unschlagbares Team.</p>
</div>



<p>Auch hierbei können wir dich natürlich in einem Coaching oder einer Aufstellung begleiten. Dort erfährst du dann intensiv, was es heißt, mit seinem Selbst in eine gute Verbindung zu gehen:</p>



<p>Wie sich das anfühlt und was vielleicht zuvor noch notwendig ist, damit sich dein Selbst mit dir verbinden kann. Manchmal hat man es auch so lange schon vernachlässigt oder es hat gelernt sich um andere, z.B. Mutter, Vater, Geschwister, etc. zu kümmern, so dass man nicht direkt in Verbindung mit seinem Selbst kommt. Auch hier ist dann eine Begleitung durch erfahrene BeraterInnen sinnvoll.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a id="post-2857-_1sg5jvbmpw0c"></a><strong>Hebel 3: Selbstwertgefühl-Training</strong></h3>



<p>Der dritte Hebel nutzt die 6 Säulen des Selbstwertgefühls nach Nathaniel Branden und die von ihm verwendete Methode der Satzergänzung. Diese 6 Säulen des Selbstwertegefühls bilden nach dem Psychotherapeuten und Erforscher des Selbstwertgefühls Branden die Grundlage für ein starkes und gesundes Selbstwertgefühl. Wenn du an diesen Aspekten arbeitest und sie in dein Leben integrierst, kannst du dein Selbstwertgefühl stärken und ein erfüllteres Leben führen.</p>



<p>Allerdings musst du diese Säulen bzw. entsprechende Handlungsmuster durch regelmäßige Praktiken trainieren. Neue Handlungsmuster verfestigen sich eben dadurch, dass man sie übt. Dann werden sie zu Gewohnheiten und gute Gewohnheiten nannte schon Aristoteles Tugenden und baute darauf seine ganze Tugendethik auf. Die sechs Säulen stellen in diesem Sinne also gute Gewohnheiten im Umgang mit sich selbst dar oder ethische Tugendenden der Selbstliebe. Dies sind die 6 Säulen des Selbstwertgefühls:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a id="post-2857-_ktvq1lyzf973"></a><strong>Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls nach Nathaniel Brandon</strong></h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Bewusstsein</strong>: Kannst du dich selbst erkennen und verstehen, inklusive deiner Gefühle, Bedürfnisse, Stärken und Schwächen?</li>



<li><strong>Selbstakzeptanz</strong>: Wie gut nimmst du dich an, trotz deiner Fehler und Unvollkommenheiten? Freundlichkeit und Verständnis gegenüber dir selbst sind der Schlüssel.</li>



<li><strong>Selbstverantwortung</strong>: Übernimmst du Verantwortung für dein Leben, deine Entscheidungen und dein Wohlbefinden? Akzeptanz und Gestaltung der Konsequenzen sind Teil davon.</li>



<li><strong>Selbstbehauptung</strong>: Stehst du für deine Bedürfnisse, Wünsche und Überzeugungen ein, ohne die Rechte und Gefühle anderer zu verletzen? Es geht darum, deine Interessen angemessen zu vertreten.</li>



<li><strong>Zweck und Zielsetzung</strong>: Ein gesundes Selbstwertgefühl bedeutet, Ziele zu setzen und aktiv daran zu arbeiten. Das gibt deinem Leben Sinn und erlaubt dir, deine Talente zu entfalten.</li>



<li><strong>Integrität</strong>: Handelst du in Übereinstimmung mit deinen eigenen Werten und Überzeugungen? Ehrlichkeit zu dir selbst und anderen sowie ein authentisches Leben sind damit verbunden.</li>
</ol>



<div class="wp-block-group has-base-background-color has-background is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<p><strong>Übung &#8222;Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls&#8220;</strong></p>



<p>Um diese 6 Säulen zu trainieren ist es notwendig, dir darüber klar zu werden, was du anders machen würdest, denn du diese mehr leben würdest. In diesem Wochenprogramm beschäftigst du dich jeden Tag mit eine der Säulen, konkretisierst Handlungsmuster, die der Säule für dich persönlich entsprechen und erprobst, wie es sich anfühlt, diese mehr zu leben.</p>



<p>Folge einfach der Anleitung und teste für dich selbst die Wirksamkeit der 6 Säulen des Selbstwertgefühls:</p>



<p><strong>Vorbereitung:</strong></p>



<p>Reserviere dir in deinem Kalender jeden Tag morgens eine Zeitraum von 15 Minuten für die Einstimmung und Abends einen Zeitraum von 10 Minuten für die Reflexion zu einer der 6 Säulen.</p>



<p>Lege dir dazu ein Büchlein oder 7 Blätter bereit oder nutze deinen PC, ein Tablet oder PC als Notizbuch. Die Übung funktioniert nur, wenn du die Disziplin aufbringst, jeden morgen und Abend die Zeit zu üben. Entscheide dich also bewusst dafür, wenn du das Trainingsprogramm startest.</p>



<p><strong>Durchführung:</strong></p>



<p>Starte am Tag 1 mit Säule 1, dem Bewusstsein. Hier geht es darum, bewusster zu leben, im Umgang mit dir, mit anderen, mit deiner Arbeit, deiner Zeit, Essen, Körper, etc.</p>



<p>Schreibe an diesem ersten Morgen folgenden Satzanfang auf und ergänze ihn die nächsten 5 Minuten durch mindestens 10 Satzenden.</p>



<p><em>Bewusst leben heißt für mich &#8230;</em></p>



<p>Verfahre anschließend ebenso mit dem folgenden zweiten Satzanfang die restlichen 10 Minuten.</p>



<p><em>Wenn ich heute 5% bewusster leben würde, &#8230;</em></p>



<p>Denke dabei die Aspekte des bewussten Lebens, die du in den ersten 5 Minuten gefunden hast.<br></p>



<p>Durch diese Übung schaffst du in diesem Bewusstsein für den Tag mehr Wachheit für diese Aspekte und erhöhst damit die Wahrscheinlichkeit, dass du im weiteren Verlauf des Tages tatsächlich bewusster handelst.</p>



<p>Am Abend nutzt du dann die 10 Minuten, um zu reflektieren. Dazu eigenen sich der Satzanfang:</p>



<p><em>Heute habe ich in folgenden Situationen / Momenten bewusst(er) gelebt&#8230;</em></p>



<p>Tag 2 bis 6 arbeitest du entsprechend an den anderen Säulen. Ersetzte dabei einfach das Wort &#8222;bewusst&#8220; bzw &#8222;bewusster&#8220; durch die entsprechenden anderen Säulen, z.B.</p>



<p>Säule 2: &#8222;Selbstakzeptanz leben heißt für mich &#8230; &#8220; und &#8222;Wenn ich heute 5% mehr Selbstakzeptanz leben würde, &#8230;&#8220; sowie als Reflexion &#8222;Heute habe ich in folgenden Situationen/ Momenten mehr Selbstakzeptanz gelebt &#8230;&#8220;</p>



<p></p>



<p>An letzten Tag der Woche blickst du dann auf die vergangenen 6 Tage zurück und reflektierst, wie es dir mit den Säulen ergangen ist. Um dir die Veränderung bewusster zu machen, kannst du dazu wieder das Säulendiagramm skalieren. Frage dich außerdem für jeden Tag, was für dich positiv anders war:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie hast du dich anders wahrgenommen (denken, fühlen, handeln)?</li>



<li>Wie hast du andere anders wahrgenommen (denken, fühlen, handeln)?</li>



<li>Wie bist du anders mit dem Tag und seinen Herausforderungen umgegangen (denken, fühlen, handeln?)</li>
</ul>



<p></p>



<p></p>



<p></p>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Trainingsprogramm Selbstwertgefühl</h3>



<p>Die obige Übung findest du hier als fertige Trainingsprogramm im PDF-Format. Lade es dir herunter und mache den ersten Schritt zu mehr Selbstwertgefühl und  Wohlbefinden:  &#8222;<a href="/wp-content/uploads/2023/12/Training-Selbstwertgefuehl_6_Saeulen_Branden.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Trainingsprogramm Selbstwertgefühl</a>&#8222;.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><a id="post-2857-_ih6ocanvnuii"></a><strong>10. Fazit: Dein Weg zu einem gestärkten Selbstwertgefühl</strong></h2>



<p>Wahrscheinlich ist dir nun deutlich geworden, dass Selbstwertgefühl von entscheidender Bedeutung für unser persönliches Wohlbefinden, unsere zwischenmenschlichen Beziehungen und unseren beruflichen Erfolg ist. Es beeinflusst, wie wir uns selbst wahrnehmen, denken und handeln und wie wir fühlen.</p>



<p>Ein starkes Selbstwertgefühl fördert Selbstsicherheit, Selbstliebe und die Fähigkeit, gesunde Beziehungen aufzubauen. Ein schwaches Selbstwertgefühl kann zu Selbstzweifeln, Angst und Problemen in Beziehungen führen.</p>



<p>Die Pflege einer positiven Beziehung zu sich selbst durch Selbstakzeptanz, Selbstliebe und Selbstfürsorge ist der Schlüssel zur Stärkung des Selbstwertgefühls. Dies ermöglicht uns, authentisch zu sein und unser volles Potenzial in verschiedenen Lebensbereichen auszuschöpfen.</p>



<p>Es lohnt sich, Zeit und Energie in die Stärkung des Selbstwertgefühls zu investieren. Der erste Schritt ist, sich mutig mit sich selbst auseinanderzusetzen. Der zweite ist Übung, Übung, Übung.</p>



<p>Und wenn du dich inhaltlich vertiefen möchtest, empfehlen wir dir das Buch &#8222;Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls&#8220; von Nathaniel Brandon, das auch Grundlage für unser Training ist.</p>



<p></p>



<p>Natürlich bieten wir auch an, dich auf der Reise hin zu mehr Selbstwertgefühl zu begleiten. Dort lernst du noch mehr Übungen und Hebel kennen, dein Selbstwertgefühl zu verbessern.</p>



<p>Auch unsere Aufstellungen fördern im Besonderen deine Beziehung zu dir selbst und können unbewusste Selbstabwertungen aufdecken.</p>



<p>Melde dich einfach über unser Kontaktformular oder zu einem Workshop an oder rufe dich, wie wir dich bei deinem Wachstum unterstützen können.</p>



<p>Jan und Alex &#8211; Lösungsbilder</p>



<p><em>&#8222;Gelingende Beziehungen gestalten!&#8220;</em></p>



<p></p>


<script>
  if (typeof hasAmeliaEvent === 'undefined') {
    var hasAmeliaEvent = true;
  }
  if (typeof hasEventApiCall === 'undefined' && ('' === '' && '' !== '1')) {
    var hasEventApiCall = true;
  }
  var hasEventShortcode = (typeof hasEventShortcode === 'undefined') ? false : true;
  var ameliaShortcodeData = (typeof ameliaShortcodeData === 'undefined') ? [] : ameliaShortcodeData;
  ameliaShortcodeData.push(
    {
      'hasApiCall': (typeof hasEventApiCall !== 'undefined') && hasEventApiCall,
      'trigger': '',
      'trigger_type': '',
      'triggered_form': 'elf',
      'in_dialog': '',
      'counter': '1000',
      'employee': '',
      'eventId': '27',
      'eventRecurring': 0,
      'eventTag': "",
      'locationId': "",
      'range': ""
    }
  );
  var ameliaShortcodeDataTriggered = (typeof ameliaShortcodeDataTriggered === 'undefined') ? [] : ameliaShortcodeDataTriggered;
  if (ameliaShortcodeData[ameliaShortcodeData.length - 1].trigger !== '') {
    if (ameliaShortcodeDataTriggered.filter(a => a.counter === ameliaShortcodeData[ameliaShortcodeData.length - 1].counter).length === 0) {
      ameliaShortcodeDataTriggered.push(ameliaShortcodeData.pop());
    } else {
      ameliaShortcodeData.pop()
    }
  }
  if (typeof hasEventApiCall !== 'undefined' && hasEventApiCall) {
    hasEventApiCall = false;
  }
</script>

<div
  id="amelia-v2-booking-1000"
  class="amelia-v2-booking"
>
    <events-list-form-wrapper></div>



<p></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zu sich selbst stehen </title>
		<link>https://loesungsbilder.de/zu-sich-selbst-stehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan Prisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 May 2023 08:11:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://loesungsbilder.de/?p=2640</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit sich verbunden sein im Spannungsfeld von Familie, Partnerschaft und Beruf Mit sich selbst in guten Kontakt zu sein, ist gar nicht einfach, weil ständig Anforderungen von Außen auf uns einprasseln. Beruf, Partnerschaft und Familie können uns so fordern, dass wir ganz außer Atem kommen und das Eigene vergessen. Gerade Menschen, die schon in Familie&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Mit sich verbunden sein im Spannungsfeld von Familie, Partnerschaft und Beruf</h2>



<p>Mit sich selbst in guten Kontakt zu sein, ist gar nicht einfach, weil ständig Anforderungen von Außen auf uns einprasseln. Beruf, Partnerschaft und Familie können uns so fordern, dass wir ganz außer Atem kommen und das Eigene vergessen. Gerade Menschen, die schon in Familie und Kindheit eher gelernt haben gut zu funktionieren und sich anzupassen, laufen hier Gefahr, sich zu vergessen und zu überlasten. <br><br>Welche innere Dynamik führt dazu, aus der Verbindung mit sich selbst zu gehen?<br>Und wie können wir lernen, wieder mehr zu uns selbst zu stehen und in Verbindung mit unserem Selbst zu gehen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verbunden mit sich selbst</h2>



<p>Wenn man mit sich selbst verbunden ist, in Kontakt mit seinem Selbst, seinen Bedürfnissen, Wünschen, Impulsen ist, dann ist man in seiner Kraft. Dann kann man sich auch abgrenzen und zu sich selbst stehen. Dann hat man von innen her Orientierung, fühlt, was für einen gut und stimmig ist und was nicht.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sich abgrenzen und schützen können</h2>



<p>Und so kann man sich dann auch angemessen klar und zugleich freundlich abgrenzen und Nein sagen zu fremden Anforderungen und Ansprüchen. Solcherart Abgrenzung bedeutet dann nichts anderes als das eigene Selbst mit seinen Impulsen zu schützen. Symbolisch zieht man eine Grenze um seinen eigenen Raum, in dem man mit seinem Selbst in Kontakt ist. Dieser Raum ist ein Schutzraum, heilig, weil sich darin Neues entfalten kann, das was du wirklich bist, dein Eigenes.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lernen zu sich zu stehen</h2>



<p>Dazu müssen wir lernen, hinzuschauen und in Kontakt mit uns zu gehen. Wir müssen lernen zu uns zu stehen und für unsere Impulse, Bedürnisse, Wünsche, Ziele und Visionen einzutreten, indem wir sie nach außen vertreten und verteidigen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beschämung</h2>



<p>Das ist nicht immer einfach, denn wir alle haben auch Beschämung und Nicht-Beachtung erlebt. Leider geschiet dies vielfach und meist gar nicht mit böser Absicht im Laufe unserer Sozialisiation, in der Familie, in der Schule, im Freundeskreis. Wenn wir uns zeigen und dies wird von anderen nicht beachtet, belächelt oder sogar ausgelacht oder als falsch und schlecht dargestellt, dann reagieren wir mit Scham.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die gesunde Funktion von Scham</h2>



<p>Scham entsteht, wenn wir gegen gesellschaftliche Normen verstoßen und selbst körperliche oder seelische Grenzen von anderen überschreiten. So dient Scham auch als Alarm- und Schutzfunktion. Wenn wir Scham empfinden, hinterfragen wir uns: Was habe ich falsch gemacht? Ist mein Verhalten nicht in Ordnung? Habe ich allgemeingültige Regeln verletzt? Das bewahrt uns davor, von der Gruppe bzw. Gesellschaft nicht mehr aktzeptiert, final sogar ausgestoßen zu werden.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Toxische Scham wendet sich gegen unser Selbst</h2>



<p>Neben einer gesunden Scham,&nbsp;&nbsp;die uns vor sozialen Faux-Pas bewahrt, gibt es aber auch die Scham, die sich toxisch gegen uns selbst wendet. Dann wenn wir uns verstecken, klein machen, und daran zweifeln, dass wir grundlegen OK sind.&nbsp;&nbsp;Dann gehen wir aus der Verbindung mit unseren Impulsen, Bedürnissen, Wünschen &#8211; mit unserem Selbst. Schicken dies wie ein böses Kind in die Ecke, sagen: „Schäm dich!“ und beschämen uns so selbst.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wir beschämen uns letztlich selbst!</h2>



<p>Letztlich sind es ja gar nicht die Anderen, die uns beschämen können, sondern immer wir selbst. Dann wenn wir die abwertende Sichtweise von Außen zu unserer eigenen machen und mit diesem Blick auf unser Selbst schauen. Um im Sinne unserer sozialen Umgebung weiter „in Orndnung“ zu sein, gehen wir dann auf Distanz zu unserem Selbst, statt es zu schützen und zu verteidigen. Wir lassen dann unser Selbst im Stich, gehen innerlich aus dem Kontakt und „stehen nicht zu ihm“.&nbsp;</p>



<p>Körperliche Folgen: Innere Anspannung und … Leere</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Folge: Körperliche Spannung und Verlust des Kontaktes zum Selbst</h2>



<p>Körperlich zeigt sich dies zuächst in einer Spannung und später in einer Abstumpfung, wenn wir mehr und mehr die Verbindung zu unserem Selbst, unserem Impulsen verlieren. Je mehr wir das eigene beschämen, desto weiter zieht sich unser Selbst zurück. Die Folge: Wir verlieren den Kontakt zu unseren Impulsen, Bedürnissen, Wünschen und gehen immer mehr in eine Anpassung. Vielleicht kommt ab und zu die Frage hoch, was unser Eigenes ist, wer wir eigentlich sind. Aber greifen lässt es sich immer schwerer und eine innere Leere tritt mehr und mehr an die Stelle der Verbundenheit.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Körperliche Überlastung und Somatisierung</h2>



<p>Irgendwann reagiert der Körper. Wir überlasten uns, weil wir den Anforderungen von Außen überangepasst folgen. Eine Zeitlang können wir vielleicht auch die Signale unseres Körpers ignorieren und unterdrücken, indem wir aus der Verbindung mit unserem Körper gehen. Aber irgendwann wachen wir auf &#8211; spätestens wenn wir mit Krisen, Brun-Out, Krankheiten oder Trennungen konfrontiert sind.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Weg zur Verbindung mit sich selbst</h2>



<p>Das alles muss natürlich nicht so kommen. Auf dem Weg dahin gibt es vielfältige Abzweigungen, statt in die Abspaltung wieder in die Verbindung mit Sich zu gehen. Dazu braucht es aber etwas:&nbsp;</p>



<p>Du brauchst einen geschützten Raum, um hinzuschauen und in Kontakt mit deinem Selbst zu gehen, wie mit einem inneren Kind.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">11 Anregungen, wie du in Kontakt mit dir selbst kommst</h2>



<p>Und diesen Raum und Kontakt musst du lernen, dir selbst zu schaffen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>… indem du dir <strong>Zeit</strong> für dich nimmst.</li>



<li>… indem du wie für ein Kind <strong>präsent</strong> bist, hinschaust und zuhörst.</li>



<li>… indem du die <strong>Impulse</strong> die von deinem Selbst kommen wahrnimmst, ernst nimmst und wertschätzt.&nbsp;</li>



<li>…. indem du die Impulse aufnimmst und wie zarte Pflänchen <strong>schützt</strong>, dass sie nicht von anderen achtlos niedergetrampelt werden.&nbsp;</li>



<li>… indem du für dich einstehst und schließlich deine Bedürnisse und Impulse, deine Wünsche, Ziele und Visionen <strong>nach außen vertrittst</strong>.</li>



<li>… indem du <strong>dir selbst dankbar</strong> bist für diese lebendigen Impulse, für dein Selbst.</li>



<li>… indem du dich damit mehr und mehr <strong>zeigst</strong> und deine Impulse in die Welt trägst.</li>



<li>… indem du so einen eigenen <strong>Beitrag</strong> leistest auf den du <strong>stolz</strong> sein kannst.&nbsp;</li>



<li>… indem du dir gute <strong>Unterstützung</strong> für deinen Beitrag organisierst.</li>



<li>… indem du dem <strong>Leben vertraust</strong>, dass es dich trägt, wenn du dich im anvertraust.&nbsp;</li>



<li>… indem du dich als <strong>Geschenk</strong> siehst und zu dir selbst stehst.&nbsp;<br></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">In Aufstellungen in Kontakt mit seinem Selbst gehen</h2>



<p>All das ist ein Prozess und eigener Entwicklungsweg. Es braucht Zeit und Schritte. Einen Raum dafür biete ich mit meinen Aufstellungen in Einzelarbeit, den Gruppen und in der Weiterbildung in systemischer Aufstellungsarbeit.&nbsp;Hier ist es möglich, mit Stellvertretern in Kontakt mit seinem eigenen Selbst zu gehen und zu lernen, ihm dem Schutzraum und die Verbindung zu bieten. Der Kontakt wird dabei über das körperliche Spüren und Fühlen tiefgehend hergestellt. </p>



<p>Dich dabei zu unterstützen, zu dir selbst zu stehen und in guter Verbindung mit dir und anderen zu sein, ist mein Herzensanliegen und der Grund, warum ich diese Arbeit mache und so schätze. </p>
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		<title>Was kostet eine Weiterbildung zum systemischen Coach?</title>
		<link>https://loesungsbilder.de/was-kostet-eine-weiterbildung-zum-systemischen-coach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan Prisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Apr 2023 06:44:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://loesungsbilder.de/?p=2581</guid>

					<description><![CDATA[<p>Systemisches Coaching erfreut sich immer größerer Beliebtheit, sowohl bei Unternehmen als auch bei Einzelpersonen, weil es durch seinen Fokus auf Lösungen, Ziele, Wechselwirkungen und Beziehungsgestaltung Veränderung, Wachstum und Wohlbefinden fördert. Deshalb sind auch die meisten Coachingweiterbildungen heutzutage systemisch ausgerichtet. Es ist auch eine effektive Methode, um Probleme zu lösen, persönliche und berufliche Ziele zu erreichen&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Systemisches Coaching</strong> erfreut sich immer größerer Beliebtheit, sowohl bei Unternehmen als auch bei Einzelpersonen, weil es durch seinen Fokus auf <strong>Lösungen, Ziele, Wechselwirkungen und Beziehungsgestaltung Veränderung, Wachstum und Wohlbefinden </strong>fördert. Deshalb sind auch die meisten Coachingweiterbildungen heutzutage systemisch ausgerichtet.</p>



<p>Es ist auch eine effektive Methode, um Probleme zu lösen, <strong>persönliche und berufliche Ziele zu erreichen und Beziehungen zu verbessern</strong>. Wenn Du Dich für eine Weiterbildung zum systemischen Coach interessierst, fragst Du Dich sicherlich, wie viel eine solche Ausbildung kostet. <br><br>Hier erfährst Du alles, was Du über die Kosten von Weiterbildungen in systemischem Coaching wissen musst.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Kosten einer Weiterbildung in systemischem Coaching</strong></h2>



<p>Die Kosten einer Weiterbildung in systemischem Coaching können je nach Anbieter, Dauer und Umfang der Ausbildung stark variieren. Eine zertifizierte Weiterbildung kann mehrere tausend Euro kosten, während kürzere Kurse oder Workshops ohne Zertifizierung deutlich günstiger sein können, aber auch nur einen oberflächlicheren Einblick geben.&nbsp;</p>



<p>Im Allgemeinen kannst Du davon ausgehen, dass eine Weiterbildung zum systemischen Coach mit Zertifizierung zwischen 4500 € und 10.000€ kosten wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was beeinflusst die Kosten?</strong></h2>



<p>Es gibt verschiedene Faktoren, die die Kosten einer Weiterbildung systemisches Coaching beeinflussen können. Im Folgenden findest Du einige wichtige Aspekte, die es sich bei einer Auswahl zu berücksichtigen lohnt:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Dauer der Ausbildung</strong>: Die Dauer der Ausbildung hat naturgemäß einen Einfluss auf die Kosten. Einige Ausbildungen dauern nur wenige Tage oder Wochen, während andere mehrere Monate oder bis zu 2 Jahren dauern können. Zertifizierte Ausbildungen gehen in der Regel über mindestens 1 Jahr, damit die Inhalte integriert und durch eine kursbegleitende eigene Entwicklung gesättigt werden können.&nbsp;</li>



<li><strong>Art der Ausbildung</strong>: Die Art der Ausbildung kann ebenfalls einen Einfluss auf die Kosten haben. Präsenzunterricht und Online-Kurse haben oft unterschiedliche Preise, und einige Ausbildungen können eine Kombination aus beiden sein. Für eine grundständige Weiterbildung zum Systemischen Coach empfehlen wir grundsätzlich eine Präsenzveranstaltung in kleinen Gruppen, da so zentrale Aspekte des Coachings, wie Empathie, Beziehungsgestaltung, Atmosphäre und nicht zuletzt Networking besser erlebt werden.</li>



<li><strong>Zertifizierung</strong>: Zertifizierte oder von den führenden Verbänden anerkannte systemische Coachingweiterbildungen sind in der Regel qualitativ hochwertiger, weil sie bestimmten Standards einhalten müssen, z.B. Inhalte, systemische Ausrichtung, Gruppengröße, Präsenzveranstaltung, fortwährende Evaluation und Verbesserung der Qualität und Qualifikation und Erfahrung der WeiterbildnerInnen. Diese Qualität hat natürlich auch Ihren Preis.</li>



<li><strong>Anfahrt und Übernachtungen:</strong> Einen nicht unerheblichen Anteil machen auch die „Nebenkosten“ der Weiterbildung aus, wie eben Fahrtkosten und Kosten für ein Hotel sowie ggf. Restaurantbesuche bei den Modulen. Diese sollte man miteinkalkulieren.&nbsp;</li>



<li><strong>Zeit und Energie</strong>: Zwar sind dies keine finanziellen Kosten, aber auch daran sollte man denken: Eine gute Weiterbildung nimmt dich mit auf eine eigene Entwicklungsreise: Selbstreflexion bedeutet auch seine Schwächen anzuschauen und eingetretene Pfade zu verlassen. Das kostet Energie und Mut. Ist aber langfristig die Investition wert, da mehr Souveränität im Umgang mit Krisen, Herausforderungen und Stress, sich selbst und Anderen warten sowie mehr Klarheit und Motivation in Bezug auf eigene Ziele und Visionen locken.&nbsp;</li>
</ol>



<p>Es ist wichtig, sich im Voraus über die verschiedenen Weiterbildungsmöglichkeiten in deiner Region vorab zu informieren und auch Kontakt zu den Weiterbildner oder dem Insitut aufzunehmen, z.B. per Mail oder sogar per Telefon oder Videokonferenz.&nbsp;</p>



<p>Letztlich ist eine systemische Coachingweiterbildung eine <strong>sehr nachhaltige Investition</strong> in deine <strong>Karriere</strong> und in dein <strong>Leben</strong>, da sie nicht nur verschiedene<strong> beruflich zentrale Softskills</strong> aufs nächste Level bringt, sondern dir auch Methoden und Wege aufzeigt, deine <strong>Entwicklung &#8211; beruflich wie privat &#8211; selbstbestimmt, aktiv und zielführend zu gestalten</strong>.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Qualität hat seinen Preis &#8211; auch in der Weiterbildung zum systemischen Coach</strong></h2>



<p>Um sicherzustellen, dass Deine Weiterbildung qualitiativ gut ist, haben ich dir folgende Checkliste zusammengestellt. Als Weiterbildner und Zertifizierungsbeauftragter für meinen Verband kann ich dir hier fundierte Hinweise geben. Wenn du alle Punkte mit „Ja“ beantworten kann, wird die Weiterbildung wahrscheinlich eine recht hohe Qualität haben. <br></p>



<p><strong>Formale und inhaltliche Qualität</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Eine <strong>Zertifiierung</strong> zeigt, dass die Weiterbildung anerkannten Standards entspricht und geprüft wurde?</li>



<li><strong>Dauer</strong> ist mind 1 Jahr?</li>



<li>Die <strong>Weiterbildnerinnen</strong> sind langjährig erfahrene und gut qualifizierte Coaches?</li>



<li>Es gibt ein klar strukturiertes <strong>Curriculum</strong> mit erkennbaren Zielen?</li>



<li>Es werden verschiedene <strong>systemische</strong> <strong>Ansätze</strong> gelehrt?</li>



<li><strong>Haltung</strong> und Rolle des Coaches sind als tragend Fundamente zentral?</li>



<li>Es ist ein <strong>Skript</strong> / begleitende Unterlagen vorhanden?</li>



<li>Es existiert ein <strong>Evaluationskonzept</strong> zur Weiterentwicklung?</li>
</ol>



<p><strong>Beziehungsqualität</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Die <strong>Gruppe</strong> ist nicht zu groß (12-16 ist optimal)?</li>



<li>Ist ein <strong>Vorgespräch</strong> oder Info-Treffen möglich?</li>



<li>Die <strong>Chemie</strong> mit den WeiterbildnerInnen stimmt (Vorgespräch, Info-Treffen)?</li>



<li>Die Weiterbildung findet im Wesentlichen in <strong>Präsenz</strong> statt?</li>
</ol>



<p><strong>Praxisbezug</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Selbsterfahrungselemente</strong> (z.B. Lehrcoaching, Supervisionen) o.ä. sind verpflichtend?</li>



<li><strong>Übungscoaching</strong> mit kursfremden Personen ist Pflicht?</li>



<li>Über das Systemische hinaus ist eine eigene <strong>Ausrichtung</strong> der Weiterbildung erkennbar?</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit und Empfelung: Die „Sytemische Brille“ sorgsam auswählen</strong></h2>



<p>Eine Weiterbildung in systemischem Coaching kann eine <strong>hochsinnvolle Investition in Deine Karriere und persönliche Entwicklung</strong> sein, aber es ist wichtig, die Kosten im Voraus zu berücksichtigen. Die Kosten können je nach Anbieter, Dauer und Umfang der Ausbildung stark variieren, aber Du solltest auch die Qualität der Ausbildung berücksichtigen. Und sie muss von der Ausrichtung zu <strong>deinen Bedürfnissen</strong> passen.&nbsp;</p>



<p>Schließlich verändert eine systemische Coachingweiterbildung deine Sichtweise auf Beziehungen und Systeme nachhaltig. In einer Metapher (übrigens auch eine systemische Methode) gefasst: <br>Deine neue <strong>„systemische Brille“</strong> sollte dabei <strong>glasklar</strong> und <strong>präzise</strong> sein, die <strong>richige</strong> <strong>Sehschärfe</strong> haben und die Weiterbildner müssen in der Lage sein, deine <strong>„systemische Brille“ individuell auf dich anzupassen</strong>. Schließlich kaufst du dir auch nicht im Supermarkt eine neue Brille und erwartest dann den <strong>Durchblick</strong>.&nbsp;</p>
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		<title>„Geldaufstellung“ &#8211; Das Thema Geld aufstellen und positiv verändern</title>
		<link>https://loesungsbilder.de/geldaufstellung-fuer-erfolg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan Prisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2023 19:53:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Ambivalenz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://loesungsbilder.de/?p=2146</guid>

					<description><![CDATA[<p>Geld ist ein hochambivalentes Thema für BeraterInnen und Therapeuten! Umso wichtiger sich dem Thema bewusst zu stellen. Wie können Aufstellungen von Geld ihr Verhältnis zu Erfolg und Geld transofrmieren?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://loesungsbilder.de/geldaufstellung-fuer-erfolg/">„Geldaufstellung“ &#8211; Das Thema Geld aufstellen und positiv verändern</a> erschien zuerst auf <a href="https://loesungsbilder.de">Lösungsbilder</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Money for Nothing?!&#8220;</h2>



<p>Vielleicht ist es an der Zeit ihr Verhältnis zum Geld einmal aufzustellen. Solch eine „<strong>Geldaufstellung</strong>“ kann verborgene Bezüge zum Thema Geld ans Licht bringen, die die bisher wirtschaftlichen Erfolg und ausgeglichene Geschäfte boykottierten.</p>



<p>Viele selbstständige BeraterInnen, Coaches und TherapeutInnen haben ein <strong>ambivalentes Verhältnis zum Geld</strong>. Zwar möchten Sie von Ihrer Arbeit angemessen leben können, doch oft boykottieren sie sich auf bewussten wie unbewussten Ebenen selbst. </p>



<h2 class="wp-block-heading">BeraterInnen haben häufig ein ambivalentes Verhältnis zum Geld</h2>



<p>Disfunktionale <strong>Motive, Einstellungen und Beziehungsprägungen bis hin zu transgenerationalen Mustern</strong> <strong>konterkarieren</strong> ihren Traum vom Erfolg als BeraterIn. So bauen sie weder eine zielführende Haltung noch entsprechende kaufmännische Kompetenzen auf, um dauerhaft erfolgreich selbstständig zu sein. Systemsiche Aufstellungen können diese Muster bewusst machen und in zielführende transformieren helfen. Hier erfahren sie wie das gehen kann…</p>



<span id="more-2146"></span>



<h2 class="wp-block-heading">Die Motivation zu helfen und das liebe Geld</h2>



<p>Ambivalenz mit dem Thema Geld und beruflichem Erfolg als BeraterIn liegt schon an unserer <strong>Grundmotivation</strong>, wieso wir in diesem Feld überhaupt unterwegs sind. Häufig sind BeraterInnen im Herzen <strong>geborene Helfer und Idealisten</strong>: Sie lieben es, Menschen, die gerade nicht ganz in Ihrer Kraft sind oder aktuell mit Hindernissen kämpfen, in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Ihr Herz geht auf, wenn sie beitragen können, Konflikte zu lösen oder Beziehungen zu heilen. </p>



<p>Wir BeraterInnen sind glücklich, wenn unser Gegenüber dankbar, berührt und bereichert von uns geht.  Das allein ist uns oft Lohn genug. Wir möchten anderen helfen, und nicht von ihnen nehmen, sie mit Zahlungsaufforderungen belasten oder gar an ihnen verdienen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Geben ist selig &#8211; nehmen ist böse und egoistisch &#8211; oder?</h2>



<p>Überhaupt ist „Nehmen“ in unseren Augen bzw. Unterbewussten oft „böse“ und „egoistisch“, zumindest hochambivalent konnotiert. Die idealistische Seite in uns lehnt Geld ab oder schämt sich sogar, Geld für die eigenen Leistungen zu nehmen. <strong>Glaubenssätze</strong> wie „Geld ist schmutzig!“ oder „(Geld) nehmen ist egoistisch!“ wirken im Verborgenen. <br><br>Dabei macht es auch richtig Spaß, Schein zu zählen und Kasse zu machen, wenn sie stimmt! <br>Doch dürfen wir diese Gefühle zulassen, gar Geld genießen? Eine Geldaufstellung könnte unser Verhältnis zu diesem Thema grundlegend verändern. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Zweifel an der eigenen Kompetenz</h2>



<p>Doch mit solchen Ambivalenzen in Bezug auf „Nehmen“ ist oftmals auch ein <strong>Zweifel an der eigenen Kompetenz </strong>verbunden: Beratung ist ein schwer greifbares, kaum messbares Gut. Bringt das überhaupt was? Selbst Gunther Schmidt gestand in einem seiner Audiokurse einmal selbstironisch, ab und an denke er daran, er solle lieber <strong>Brötchen statt Beratung verkaufen</strong>! Das sei wenigstens etwas Handfestes! </p>



<h2 class="wp-block-heading">Flucht in die Weiterbildungsspirale</h2>



<p>Solcherlei Erleben führt häufig &#8211; gerade in den ersten Jahren der Beratungstätigkeit zu einer <strong>Weiterbildungspirale</strong>: Man kann ja eigentlich noch gar nichts! Ist überhaupt nicht fertig! So sucht und findet man auf dem heilversprechenden Markt der Weiterbildungen die nächste Methode, den fehlenden Ansatz, um den entscheidenden Kniff zu lernen oder auch nur das besondere Alleinstellungsmerkmal zu ergattern.&nbsp;</p>



<p>Doch Vertrauen und Selbstwirksamkeitserleben kommt durch die Praxis, durch Erfahrung, was wirkt. Dazu braucht es Zeit und die Rückmeldungen der KundInnen, nicht weitere Weiterbildungsschleifen!&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Wurzel: Selbstwertzweifel?</h2>



<p>Allerdings wurzelt das Gefühl, eigentlich besser Brötchen verkaufen zu sollen, nicht selten tiefer, in der eigenen Biografie. Ich kenne viele kompetente BeraterInnen, die dennoch immer wieder an ihren eigenen Fähigkeiten zweifeln, weil sie an ihrem eigenen Wert zweifeln. Solche <strong>Selbstwertzweifel sind meist in der Kindheit und/ oder Jugend angelegt</strong>:  in den Beziehungen zu Mutter, Vater und anderen wichtigen Bezugspersonen. Von ihnen sollten wir gelernt haben, dass wir wertvolle Menschen sind. Bedingungslos &#8211; PUNKT -!  Nicht wertvoll, weil …, sondern wertvoll überhaupt. </p>



<p>Nicht also, weil wir unseren Eltern geholfen, sie ggf. sogar gestützt haben, wo diese nicht in ihrer erwachsenen Kraft waren, sind wir wertvoll. Nicht, weil wir gute Leistungen, Noten und Erfolge mit nach Hause gebracht haben, sind wir gut und in Ordnung. Aber falls wir es so gelernt haben, dann wirken diese Muster häufig heute noch weiter: <br><br><strong>Wir fühlen uns wertvoll, wenn wir anderen helfen,</strong> wenn wir Leistungen bringen, wenn die Beratung erfolgreich ist… Aber dann sind wir in unserem Selbstwertgefühl abhängig vom Urteil und Erfolg unserer KundInnen.<br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit Geldaufstellungen Lösungsbilder zum Thema Geld finden</h2>



<p>Was kann systemisches Coaching und insbesondere systemische Aufstellungsarbeit nun zur Lösung dieser Themen leisten, so dass sie unserem beraterischen auch finanziellen Erfolg nicht mehr im Wege stehen und ein „Sowohl-als-auch“ oder sogar ein <strong>„Volles Beides“ von Helfen und finanziellem Erfolg möglich</strong> ist? <br><br>Systemisches Arbeiten ganz allgemein geht von Wechselwirkungen aus und schaut darauf, was Beziehungssystemen ausgegrenzt wird. Deshalb ist es ganz allgemein sinnvoll nach unserem Verhältnis zu Geld zu fragen und bewusst zu machen, was wir damit verbinden? </p>



<p>Da <strong>Geld</strong> für uns alle existentiell ist und in jeder Familie eine anderen zentrale Rolle spielt, kommen hier immer <strong>spannende Dynamiken </strong>zum Vorschein, die eine Geldaufstellung bewusst machen kann.</p>



<p>Außerdem spielt Geld immer eine Rolle in Bezug auf die für uns <strong>polaren Grundbedürfnissen Autonomie und Bindung</strong>. Geld ermöglicht Autonomie: „Ich kann mich&nbsp; frei kaufen!“ (Monopoly) und Geld stellt Beziehungen in der <strong>Dynamik von Geben und Nehmen</strong> her. Nicht zuletzt hat es als Symbol für Wert mit zentralen allzumenschlichen <strong>Themen wie Schuld und Opfer </strong>und Erfolg zu tun. Haben wir gelernt das Leben und seine Gaben annehmen oder lehnen wir es ab?&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Dynamik um Geld am Beispiel Selbstwert</h2>



<p>So strahlen Menschen, die in gutem Kontakt mit ihrem Kern, ihrem Selbst sind, Selbstwert auch aus. Das ist attraktiv. Sie können andere durch ihr Modell, ihre Haltung und Kommunikation in Kontakt mit sich selbst bringen, auch mal widersprechen oder einen Auftrag ablehnen, wenn er nicht zu ihnen passt. Ihre Beratungsmethoden sind dann nur noch das Vehikel dieser Beziehungsbotschaft, die sie mit ihrer Beratung vermitteln: In der Sprache der Transaktionsanalyse : <strong>„Ich bin ok, du bist ok!“</strong>. <br><br>Übersetzt auf das Thema Geld und Beratung: <strong>&#8222;Du darfst nehmen und ich darf nehmen!&#8220;.</strong> Beratung ist eben eine professionelle Dienstleistung und keine karitative Veranstaltung. Und trotzdem darf sie für mich auch sinnvoll und beglückend sein, weil sie meinem Ethos entspricht! Auch das könnte das gelungene Ergebnis einer Geldaufstellung sein: Ein volles Beides &#8211; Geld verdienen und dabei seine Ideale leben.</p>



<p>Für sie ist es dann auch ok, Geld für ihre Beratungsleistung anzunehmen. Sie verwechseln nicht Kompetenzfragen mit Selbstwertthemen. Sie wissen, wann sie gute Arbeit machen. Sie wissen auch, dass sie mal schlechtere Tage haben und dass KundInnen ihren Teil zum Gelingen einer Beratung beitragen müssen. Sie schätzen die Selbstverantwortung ihrer KundInnen und tragen diese nicht für sie.&nbsp;</p>



<p>Und sie wissen auch um Dynamiken von Geben und Nehmen. Verkaufen Sie sich und ihre Leistung unter wert, so werten sie ihre Beratung ab. Glauben sie nicht an ihre Interventionen, so nähren sie auch die Zweifel ihrer Klienten, statt sie zu bestärken. Letztlich stehen wir auch mit unserer Haltung zu Geld und (Selbst-)Wert in Wechselwirkung mit unseren KundInnen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Geld in den Flow bringen</h2>



<p>Blicken wir zum Abschluss also zurück auf die Überschrift und bekannten Songtitel von Dire Straits: „Money for nothing“ ?! Im Song geht es um den Spaß und die Freude, dass das Geld mit ihrer Musik so leicht zu verdienen ist und fließt. Ein wenig selbstironisch, aber lebensfroh und ein volles Beides: Klingt als hätte die Band mindestens eine Geldaufstellung gemacht. </p>



<p><strong>„That’s the way you do it!“</strong>&nbsp; &#8211; Vielleicht könnte das ja auch dein Refraiming zum Thema Geld werden und „Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft!“.&nbsp;</p>



<p>Also lass uns gemeinsam hinschauen, was Geld für dich bedeutet und in den Flow bringen! <br>Frage mich nach deiner Geldaufstellung, die deine Selbstständigkeit die verdiente Fülle beschert. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://loesungsbilder.de/geldaufstellung-fuer-erfolg/">„Geldaufstellung“ &#8211; Das Thema Geld aufstellen und positiv verändern</a> erschien zuerst auf <a href="https://loesungsbilder.de">Lösungsbilder</a>.</p>
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