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	<title>Formate Archive - Lösungsbilder</title>
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	<description>Institut für Systemaufstellung &#38; Coaching in Köln-Bonn</description>
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	<title>Formate Archive - Lösungsbilder</title>
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		<title>Paaraufstellungen- Wie systemische Aufstellungsarbeit Paarbeziehungen klären hilft</title>
		<link>https://loesungsbilder.de/paaraufstellungen-wie-systemische-aufstellungsarbeit-paarbeziehungen-klaeren-hilft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan Prisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2025 16:27:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Formate]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Beziehung besteht nie nur aus zwei Menschen – oft wirken unsichtbare Dynamiken aus der Vergangenheit mit hinein. Alte Muster, unbewusste Erwartungen oder Familienprägungen können in Partnerschaften für wiederkehrende Konflikte sorgen. Die systemische Aufstellungsarbeit bietet hier eine spannende Möglichkeit, diese verborgenen Einflüsse sichtbar zu machen und neue Lösungswege zu finden. Wie Herkunftssysteme in die Paarbeziehung&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Beziehung besteht nie nur aus zwei Menschen – oft wirken <strong>unsichtbare Dynamiken</strong> aus der Vergangenheit mit hinein. Alte Muster, unbewusste Erwartungen oder Familienprägungen können in Partnerschaften für wiederkehrende Konflikte sorgen. Die <strong>systemische Aufstellungsarbeit</strong> bietet hier eine spannende Möglichkeit, diese verborgenen Einflüsse sichtbar zu machen und neue Lösungswege zu finden.</p>
<h2><strong>Wie Herkunftssysteme in die Paarbeziehung hineinwirken</strong></h2>
<p>Jeder Mensch bringt Prägungen aus seiner Familie mit – sei es durch das Verhalten der Eltern, emotionale Erlebnisse oder ungelöste Konflikte aus der Kindheit. Viele dieser Muster sind unbewusst und beeinflussen unsere Beziehungen, ohne dass wir es merken.</p>
<p>Häufig zeigen sich in Paaraufstellungen Dynamiken wie:</p>
<ul>
<li><strong>Übernommene Rollen:</strong> Ein Partner übernimmt unbewusst die Verhaltensweisen der Eltern (z. B. autoritäres Verhalten des Vaters oder übermäßige Fürsorglichkeit der Mutter).</li>
<li><strong>Erwartungen aus der Kindheit:</strong> Der Wunsch, dass der Partner einen Mangel aus der Vergangenheit ausgleicht (z. B. fehlende emotionale Wärme oder Schutz).</li>
<li><strong>Ungesunde Beziehungsmuster:</strong> Ein Partner übernimmt immer die dominante oder unterlegene Rolle, ohne dass eine gleichwertige Partnerschaft entsteht.</li>
</ul>
<p>Diese Muster sind oft tief verwurzelt und wiederholen sich unbewusst – sowohl in bestehenden Beziehungen als auch in nachfolgenden Partnerschaften.</p>
<h2><strong>Wenn Muster aufeinandertreffen: Die Dynamik der Kollusion</strong></h2>
<p>In vielen Beziehungen verstärken sich unbewusste Muster gegenseitig – man spricht dann von <strong>Kollusion</strong>. Dabei ziehen sich Paare unbewusst genau wegen ihrer „passenden“ Muster an:</p>
<ul>
<li>Eine Person mit einem starken Bedürfnis nach Sicherheit wählt einen dominanten Partner, der klare Strukturen vorgibt.</li>
<li>Jemand mit einem starken Bedürfnis nach Anerkennung zieht eine Person an, die gerne Bestätigung gibt.</li>
<li>Ein Partner, der als Kind viel Verantwortung übernehmen musste, findet sich in einer Beziehung wieder, in der er sich um alles kümmern „muss“.</li>
</ul>
<p>Am Anfang kann dies stimmig erscheinen, doch mit der Zeit entsteht oft ein Ungleichgewicht. Eine Person gibt immer mehr, während die andere sich in eine passive Rolle zurückzieht – und es kommt zu Frustration oder Konflikten.</p>
<p>Eine <strong>Paaraufstellung kann diese Muster bewusst machen</strong> und helfen, neue Wege für die Beziehung zu finden.</p>
<h2><strong>Wie funktioniert eine Paaraufstellung?</strong></h2>
<p>Eine große Stärke der systemischen Aufstellungsarbeit ist, dass man nicht zwingend mit beiden Partnern arbeiten muss. Auch eine einzelne Person kann eine Aufstellung machen und dabei Stellvertreter für sich selbst und den Partner wählen.</p>
<p><strong>Ablauf einer Paaraufstellung:</strong></p>
<ol>
<li>Die beiden Partner (oder Stellvertreter) werden sich <strong>gegenübergestellt</strong>.</li>
<li>Die Körperhaltung, Blickrichtung und Emotionen werden <strong>beobachtet</strong>.</li>
<li>Die Beraterin oder der Berater stellt gezielte Fragen:
<ul>
<li>„Wie fühlt es sich an, dem Partner gegenüberzustehen?“</li>
<li>„Gibt es körperliche Empfindungen, Spannungen oder Unwohlsein?“</li>
</ul>
</li>
<li>Falls nötig, werden <strong>weitere Stellvertreter aufgestellt</strong> – zum Beispiel für frühere Partner, Eltern oder belastende Erlebnisse.</li>
<li>Durch gezielte Interventionen (z. B. veränderte Positionierung, Symbolobjekte oder Lösungssätze) können neue Perspektiven entstehen.</li>
</ol>
<h2><strong>Kontextüberlagerungen: Wenn alte Beziehungen in die Gegenwart wirken</strong></h2>
<p>Oft zeigen Aufstellungen, dass ein Partner nicht nur auf den anderen reagiert, sondern <strong>auf eine frühere Erfahrung in seinem Leben</strong>.</p>
<p>Ein Beispiel:<br />Eine Frau fühlt sich von ihrem Partner oft „kritisiert und abgewertet“. In der Aufstellung zeigt sich jedoch, dass ihr Gefühl nicht nur von ihrem aktuellen Partner kommt – sondern dass sie bereits als Kind von ihrem Vater stark kritisiert wurde.</p>
<p>Durch diese Erkenntnis kann sie ihre Reaktion differenzieren: <em>„Mein Partner ist nicht mein Vater – ich sehe, dass ich hier alte Gefühle hineinprojiziere.“<br /></em></p>
<p>Das Bewusstwerden solcher „Kontextüberlagerungen“ ist oft ein entscheidender Schritt zur Lösung.</p>
<h2><strong>Die Exklusivität der Paarbeziehung schützen</strong></h2>
<p>Eine Partnerschaft ist ein <strong>exklusives System</strong>, das von äußeren Einflüssen geschützt werden muss. Doch oft wirken Dritte hinein – bewusst oder unbewusst.</p>
<p>Dritte in der Beziehung können sein:</p>
<ul>
<li><strong>Ex-Partner:</strong> Unverarbeitete Liebesbeziehungen oder vergangene Verletzungen.</li>
<li><strong>Schwiegereltern:</strong> Übergriffige oder kontrollierende Eltern, die Einfluss auf die Beziehung nehmen.</li>
<li><strong>Kinder:</strong> Wenn die Elternrolle die Paarbeziehung völlig verdrängt.</li>
<li><strong>Arbeit und Stress:</strong> Wenn berufliche Themen mit ins Privatleben genommen werden.</li>
</ul>
<p>In der Aufstellung kann sichtbar werden, welche Störfaktoren in das Paarsystem hineinwirken und wie diese <strong>bewusst gelöst oder ausgegrenzt</strong> werden können.</p>
<h2><strong>Paarbeziehung vs. Elternrolle: Wie lassen sich beide Systeme in Balance halten?</strong></h2>
<p>Besonders herausfordernd wird es, wenn aus einem Paar <strong>Eltern werden</strong>. Denn dann entsteht neben der Paarbeziehung ein neues System: das <strong>Elternsystem</strong>.</p>
<p>Die <strong>Herausforderung</strong>:</p>
<ul>
<li>Die Elternrolle nimmt oft so viel Raum ein, dass die Paarbeziehung vernachlässigt wird.</li>
<li>Partner reden nur noch über Kinder oder Alltagsorganisation, nicht mehr über sich als Liebespaar.</li>
<li>Intimität und Zeit für Zweisamkeit gehen verloren.</li>
</ul>
<p><strong>Wichtig:</strong> Die Paarbeziehung muss aktiv gepflegt werden, denn sie gibt die Energie für das Elternsein.</p>
<h2><strong>Lösungsansätze: Wie kann man die Beziehung stärken?</strong></h2>
<p>Hier einige zentrale Empfehlungen für Paare:</p>
<ul>
<li><strong>Bewusste Paarzeit einplanen:</strong> Einmal pro Woche ein „Date“ nur als Paar – ohne Kinder, Arbeit oder andere Ablenkungen.</li>
<li><strong>Kommunikation auf Augenhöhe:</strong> Nicht nur über Alltagsthemen sprechen, sondern bewusst Raum für <strong>persönliche Gespräche</strong> schaffen.</li>
<li><strong>Exklusivität bewahren:</strong> Keine Arbeit oder Konflikte mit Dritten mit ins Bett nehmen – die Paarbeziehung verdient ihren geschützten Raum.</li>
<li><strong>Gemeinsame Rituale schaffen:</strong> Z. B. ein gemeinsamer Spaziergang am Abend, ein wöchentlicher Kinoabend oder regelmäßige körperliche Nähe.</li>
</ul>
<h2><strong>Eine Übung zur Stärkung der Paarbeziehung</strong></h2>
<p>Eine einfache, aber kraftvolle Übung aus der Aufstellungsarbeit:</p>
<ol>
<li>Die Partner stellen sich <strong>gegenüber</strong> und halten Blickkontakt.</li>
<li>Jeder spricht laut aus:<br /><em>„Ich danke dir für das Gute in unserer Beziehung.“<br /></em><em>„Ich nehme das Positive mit und lasse Vergangenes los.“<br /></em></li>
<li><span style="font-size: inherit;">Als Symbol überreicht jeder dem anderen ein </span><strong style="font-size: inherit;">kleines Geschenk</strong><span style="font-size: inherit;"><br />– eine Blume, einen Stein oder eine persönliche Geste.</span></li>
</ol>
<p>Diese Übung hilft, Wertschätzung zu stärken und den Fokus auf das <strong>Verbindende</strong> zu legen.</p>
<h2><strong>Fazit: Warum Paaraufstellungen eine wertvolle Methode sind</strong></h2>
<p>Paaraufstellungen machen sichtbar, was <strong>unter der Oberfläche</strong> einer Beziehung wirkt – seien es alte Muster, Überlagerungen oder externe Störungen. Durch die systemische Perspektive können Paare neue Wege finden, ihre Beziehung bewusster zu gestalten, Konflikte zu lösen und Nähe zu vertiefen.</p>
<p>Denn: Eine erfüllte Partnerschaft ist nicht nur Glückssache – sie ist auch eine bewusste Entscheidung für Klarheit, Offenheit und gegenseitiges Wachstum.</p>
<p><em> &gt;&gt; Ausführlicher behandeln wir dieses Thema und Ansätze dazu in unserer Weiterbildung in der <br /><strong>Folge 3 unseres Podcast „Lösungsbilder“</strong> (in allen gängigen Podcast-Plattformen).</em></p>


<p>(Quelle: Bild: Generiert mit DALL·E. am 3.2.2025 für Jan Prisor)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie kann ich innere Anteile mehr integrieren?</title>
		<link>https://loesungsbilder.de/innere-anteile-integrieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan Prisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2023 21:42:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Formate]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>
		<category><![CDATA[innere Anteile]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben viele Seiten oder Anteile - manche von Ihnen lehnen wir ab, andere haben wir vernachlässigt. Aufstellungen mit inneren Anteilen ermöglichen diese in einen optimalen Kontakt mit Ihrem Selbst zu bringen. So können Sie Ihre Persönlichkeit ganz entfalten und Ihre Kompetenzen voll aktivieren.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Möchtest du Teile von dir mehr leben?</h2>



<p>Hast du machmal das Gefühl, nicht genug Zugang zu Seiten oder Anteilen von dir zu haben? <br>Das kann Wut oder eine andere Emotion, aber auch eine Seite wie der Planer oder der Kreative sein.<br><br>Oft liegt das daran, dass wir in unserer Sozialisation, Familie, Schule, Freundeskreis, diese Seiten nicht so frei leben durften, wie es uns gut getan hätte. Viele Menschen haben sich zu sehr angepasst, vielleicht ihre Wut, Trauer oder auch Abenteuerlust unterdrückt. </p>



<p>Möglicherweise war dafür kein Platz in der Familie oder ein Elternteil hatte selbst zu große Angst vor deinen freien Impulsen. <br>Wie auch immer. Jetzt gilt es das zu entwickeln, was zwar in dir steckt, aber noch nicht angemessen entfaltet ist. </p>



<p>Dabei ist die Methode der Integrationsaufstellung ein sehr wirksames Mittel.<br>Erfahre hier mehr darüber, wie sie auch dir helfen kann, mehr mit dir und deinem ganzen Potential in Kontakt zu kommen.</p>



<p>Der Lohn ist mehr Lebendigkeit, Authentizität, Power und Klarheit, wer du bist und was du im Leben willst:<br>Mehr du! Und mehr Verbundenheit mit dir! <br><br>Und das alles kommt dann auch deinen Beziehungen zu Anderen zugute.<br>Trau dich und schau mit dieser besonderen Aufstellungsmethode in den Spiegel!</p>



<p>Ich verrate dir schon jetzt: Was du sehen und erleben wirst ist schön und berührend!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind innere Anteile?</h2>



<p>Innere Anteile sind die Persönlichkeitsaspekte, die wir alle haben und mehr oder weniger leben. Diese Anteile sind uns aber oft nicht bewusst. Solche unbewussten inneren Anteile beeinflussen uns aber gerade in herausfordernden Situationen, z.B. in Stress oder bei Konflikten. </p>



<p>Sie sind dann problematisch, wenn wir keinen Zugang und guten Kontakt zu ihnen haben.  Diese Anteile sind dann nicht von uns bewusst steuerbar und verfügbar. Ungefragt und unbemerkt treten sie machmal in Aktion, führen quasi ein Eigenleben. </p>



<p>Sie können unser Erleben und Verhalten sogar in Stresssituationen kontrollieren und die Steuerung übernehmen: z.B. in Wutanfällen oder Panik: <br><br><em>„<strong>ES</strong> kam so über mich…</em>&#8222;, sagen wir dann. Uns sind unserer inneren Dynamik gerade nicht mehr Herr oder Frau.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beispiele für innere Anteile</h2>



<p>Innere Anteile sind erst einmal bloß Seiten oder Eigenschaften von uns, die wir haben. Sie können je nach zielführenden Einsatz und Situation positiv oder negativ wirken. </p>



<p>Wenn wir mit ihnen gut verbunden sind, können sie uns helfen und machen uns zu einer klaren und authentischen Persönlichkeit. Wir können unsere inneren Anteile dann nutzen, wie gute Helfer oder Kräfte.</p>



<p>Beispiele für solche inneren Anteile sind: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Der Kritiker</strong>: Dieser Anteil kann uns helfen, uns selbst zu verbessern. Er kann aber auch dazu führen, dass wir uns selbst herabsetzen.</li>



<li><strong>Der Beschützer</strong>: Dieser Anteil kann uns helfen, uns sicher und geschützt zu fühlen. Er kann aber auch dazu führen, dass wir uns von anderen isolieren.</li>



<li><strong>Der Optimist</strong>: Dieser Anteil ist hoffnungsvoll und sieht auch in schwierigen Situationen Licht am Ende des Tunnels. Er kann aber auch die Realität aus dem Blick verlieren.</li>



<li><strong>Der Ängstliche</strong>: Dieser Anteil geht leicht vor Angst in die Vermeidung, verschließt die Augen und sieht das schlimme Ende voraus.<br>Er kann uns aber auch schützen und warnen und Vorsicht walten lassen.</li>



<li><strong>Das Kind</strong>: Dieser Anteil kann uns helfen, Freude und Kreativität zu erleben. Er kann aber auch dazu führen, dass wir uns impulsiv oder trotzig verhalten.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Eine gute Beziehung zu seinen inneren Anteilen gestalten!</h2>



<p>Durch Aufstellungen innerer Anteile können wir mit diesen in Kontakt gehen und eine <strong>hilfreiche Verbindung</strong> oder Beziehung zu ihnen aufbauen. So lernen wir sie kennen und sie und ihre positive Absicht für uns als Gesamtsystem verstehen. </p>



<p>Diese Art der Arbeit nenne ich <strong>Integrationsaufstellungen</strong>.<br>Hier erfährst du, wie sie dir hilft dich als Person zu entwickeln und authentischer zu werden.<br><br>Denn je mehr wir all unsere Seiten oder Anteile leben können, ohne von ihnen beherrscht zu werden, desto mehr entfalten wir unser Potenzial.<br>Unser Leben wird so kraftvoller und leichter. Wir kommen in einen Flow und fühlen mit uns wohl und sicher. </p>



<p>Das führt dann auch dazu, dass wir uns in der Begegnung mit Anderen wohl und sicher fühlen. Wir sind dann mit uns und unserem Team im Reinen!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie integrierst du deine inneren Anteile? Die Integrationsaufstellung!</h2>



<p>In Anlehnung an verschiedene Aufstellungsformen mit inneren Anteilen, z.B. </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>die <strong>“Systemische Selbstintegration“ von Ero Langlotz</strong>, </li>



<li>die Arbeit mit dem <strong>Inneren Team nach Schulz von Thun</strong>,</li>



<li>den <strong>Lebensintegrationsprozess</strong> nach W. Nelles oder</li>



<li><strong>Gunther Schmidts Seitenmodell</strong> </li>
</ul>



<p>habe ich eine sehr einfache Form der Aufstellung mit inneren Anteilen mit dem Ziel der Integration dieser entwickelt. <br>Damit kann ich dich gezielt bei der Integration von bislang vernachlässigten, nicht gesehenen oder nicht ausreichend gelebten inneren Anteilen unterstützen. Du gehst mit dir bzw. Teilen in eine tiefere Verbindung oder Beziehung. </p>



<p>Dadurch wirst du „Ganzer“ und hast deine komplette Power und Vielfalt zur Verfügung. Deine Bandbreite an Verhaltens- und Erlebensmöglichkeiten erhöht sich drastisch. Und im Kontakt zu anderen wirst du souveräner und flexibler, weil du nichts verstecken musst bzw. freier und lockerer bist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie verläuft eine Integrationsaufstellung?</h2>



<p>Bei einer Integrationsaufstellung wird der innere Anteil, zu dem du eine bessere Verbindung aufbauen möchtest, durch einen Stellvertreter  physisch-räumlich in Beziehung zu dir im Beratungsraum platziert. In der Einzelarbeit nutze ich statt eines Stellvertreters ein (Zettel, Stuhl, Kissen, etc.). </p>



<p>Der Stellvertreter für deinen inneren Anteil wird so nah und zu dir, wie du die Beziehung zu dem Teil intuitiv erlebst, platziert. Er kann dich anschauen oder wegblicken. Vielleicht schaust du zu ihm herab oder hoch oder hast ihn gar nicht im Blick. </p>



<p>So wird zunächst deine innere Beziehung von dir zu deinem inneren Anteil visualisiert und bewusst gemacht. Das ist auch die Voraussetzung, diese Beziehung im nächsten Schritt durch Interventionen zu verbessern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Interaktion mit inneren Anteilen: Integration und Verständnis</h2>



<p>Durch die räumliche-symbolische Visualisierung deiner Beziehung zu diesem Anteil verstehst du deine Beziehung zu diesem besser und die Auswirkungen, die diese Art der Beziehungsgestaltung in deinem Leben und Verhalten bisher hat. </p>



<p>Wir können sie aber jetzt im nächsten Schritt probeweise verändern. Dazu reicht es meist, den Anteil in einer Entfernung von 1-2 Metern dir zugewandt gegenüberzustellen und Blickkontakt herzustellen.</p>



<p>Dann beginnt oft schon ohne weiteres Zutun &#8211; wenn man es zulässt und achtungsvoll und geduldig als Leitung begleitet &#8211; ein Integrationsprozess. </p>



<p>Körperlich zeigt sich das an einer Resonanz zwischen dir und &#8211; idealerweise einem Stellvertreter (in der Einzelarbeit kann das auch zeitweise eine geübte Leitung übernehmen). Soche Resonanz kann sich durch ein gleichzeitiges Lächeln, Zittern, ähnliche Emotionen, etc. zeigen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Emotionaler Prozess: Wichtigkeit von erfahrener Begleitung</h2>



<p>ft, abEine   ei Anteile kann sehr emotional sein, da die Teilnehmer ihre innersten Gedanken und Gefühle teilen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass eine Aufstellung von einer erfahrenen Leitung durchgeführt wird. Diese ist in der Lage, den Prozess zu leiten und sicherzustellen, dass du dich sicher und unterstützt fühlst.</p>



<p>Dabei geht es immer um die <strong>eigene Auseinandersetzung mit einem Aspekt, einer Seite von dir oder auch einer Rolle</strong>. Diese Integration kann wie eine Versöhnung nach langer Trennung schmerzhaft, aber letztlich sehr heilsam sein.</p>



<p>Integriert werden können so: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>eigene <strong>Seiten</strong> oder <strong>Aspekte</strong>, </li>



<li><strong>Themen</strong> bzw. <strong>Phasen</strong> des eigenen Lebens, </li>



<li><strong>Rollen</strong></li>



<li><strong>Emotionen</strong>, z.B. Wut, Freude, Trauer</li>



<li><strong>Haltungen</strong> und <strong>Werte</strong>, z.B. Offenheit, gesunde Agression, Zielstrebigkeit, Mut, Durchhaltevermögen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wie das <a href="https://loesungsbilder.de/entscheidungen-faellen-innere-stimmen-aufstellen/">Aufstellen innerer Anteile bei Entscheidungsproblemen, inneren Konflikten und innerer Zerissenheit </a>hilft, habe ich übriges in einen eigenen Artikel beschreiben.&nbsp;</p>



<p>Möchtest du also einen anderen, <strong>besseren Zugang zu einem bestimmten Aspekt von </strong>dir (Verhalten, Erleben, Reaktionsweise) oder einer Rolle (beruflich, privat) finden, kontaktiere mich gerne. </p>



<p>Oder melde dich direkt für eine Aufstellung dazu an einen der <a href="https://loesungsbilder.de/anmeldung/">Aufstellungsworkshops</a> an.</p>


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			</item>
		<item>
		<title>Wirkungsweise und Nutzen des Lebensintegrationsprozesses (LIP)</title>
		<link>https://loesungsbilder.de/werbetext-zum-lebensintegrationsprozess/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan Prisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Apr 2022 12:05:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Formate]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Lebens)integrationsprozesse Ich möchte mehr zu mir selbst finden! Ich möchte mein Potential mehr entfalten! Ich möchte meine Vergangenheit mehr annehmen! Als Kind hatte ich soviel Lebensfreude &#8211; ich möchte sie wieder mehr fühlen! Lebensabschnitte integrieren Den Lebensintegrationsprozess (LIP) hat Wilfried Nelles um 2008 bis 2009 aus dem phänomenologischen Familienstellen heraus entwickelt. Er nutzt das Phänomen&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>(Lebens)integrationsprozesse</p>
<p><i>Ich möchte mehr zu mir selbst finden!</i></p>
<p><i>Ich möchte mein Potential mehr entfalten!</i></p>
<p><i>Ich möchte meine Vergangenheit mehr annehmen!</i></p>
<p><i>Als Kind hatte ich soviel Lebensfreude &#8211; ich möchte sie wieder mehr fühlen!</i></p>
<h2>Lebensabschnitte integrieren</h2>
<p>Den <b>Lebensintegrationsprozess (LIP) </b>hat <b>Wilfried Nelles </b>um 2008 bis 2009<b> </b>aus dem phänomenologischen Familienstellen heraus entwickelt. Er nutzt das Phänomen der repräsentierenden Wahrnehmung und die Methode, Repräsentanten für Systemaspekte aufzustellen. Es geht aber nicht um konkrete Probleme oder Beziehungskonflikte, wie in klassischen Aufstellungen. Stattdessen ermöglicht der Lebensintegrationsprozess vergangene Lebensphasen (z.B. Kindheit, Jugend, junges Erwachsenenalter, etc.) noch einmal zu betrachten und die darin enthalten Themen, Ressourcen und Schwierigkeiten zu spüren, zu sich zu nehmen und zu integrieren.</p>
<h2>Schattenseiten annehmen,<br />
seine Persönlichkeit entfalten</h2>
<p>Dadurch kommt man unmittelbar mit <b>Kernthemen seiner eigenen Entwicklung in Kontakt </b>und bereichert seine eigene Persönlichkeit durch abgespaltene und nicht voll entfaltete Aspekte, seine „<b>Schattenseiten</b>“. Man wird so zu einer <b>reiferen, vielseitigeren Persönlichkeit</b> und erweitert seinen Spielraum des Fühlens, Handelns und Wahrnehmens.</p>
<h2>Lebensintegrationsprozess in der Gruppe<br />
und in der Einzelarbeit</h2>
<p>Der Lebensintegrationsprozess kann sowohl in der Gruppe als auch in der Einzelarbeit mit Bodenankern vollzogen werden. Im Prozess stellt man sich den verschiedenen Lebensphasen gegenüber (die durch Stellvertreter oder mich als Berater vertreten werden) und geht über den Blick und die eigene Atmung in Kontakt und Resonanz mit sich und dem Gegenüber. Anders wie bei den herkömmlichen Aufstellungen beginnt die Arbeit nicht mit einer Zielformulierung, sondern folgt allein dem Anliegen des Klienten vergangene Lebensphasen noch einmal zu betrachten.</p>
<h2>In Resonanz gehen<br />
durch Blick, Atmung und Sätze</h2>
<p>Über <b>Blick, Haltung, Atmung und Lösungssätze </b>(wenige einfache Aussagen) findet ein <b>Informationsaustausch</b> statt, in dem man immer tiefer in das eigene Erleben dieser Lebensphase hineinfindet. So kann man diese Zeit noch einmal <b>aus einer erwachsenen „Retro“perspektive nacherleben</b> und erkennt die damals nicht gelösten Themen und Emotionen. Allein durch das annehmende Hinschauen wächst das Mitgefühl und die Fähigkeit sich selbst in dieser Phase anzunehmen. Man kann so die eigene innere Repräsentation dieser Zeit (ähnlich wie ein inneres Kind für die Kindheit) mit der <b>Vielfalt seiner Seiten liebevoll zu sich nehmen</b>. Die ermöglicht auch diese <b>Vielfalt im eigenen Erleben, Wahrnehmen, Denken und Handeln wiederum zu nutzen</b>, statt abzuspalten und abzulehnen.</p>
<h2>Nutzen des Lebensintegrationsprozesses (LIP)</h2>
<p>Der Lebensintegrationsprozess (LIP) ist für Sie interessant, wenn Sie Ihre <b>Persönlichkeit entwickeln</b> und <b>ihr angelegtes Potential entfalten</b> wollen. Er ermöglicht Ihnen insbesondere abgelehnte und wenig entwickelte Aspekte ihrer Persönlichkeit nachreifen zu lassen. Da die Lebensphasen aufeinander aufbauen ist es möglich und oftmals sinnvoll diesen Prozess in mehreren Schritten zu gehen, so dass man nach und nach Lebensphasen integriert. Durch die vertiefte Integration entwickeln kommen Sie dann auch zunehmend mehr in Kontakt mit eigenem Sinn und Berufung („Mission“), so dass sie ihr Leben reicher und erfüllender gestalten können.</p>
<ul>
<li>die eigene Persönlichkeit entwickeln und angelegtes Potential entfalten</li>
<li>mehr Zugang zu seiner Vielfalt im Handeln, Fühlen, Erleben und Wahrnehmen bekommen</li>
<li>Lebensphasen annehmen und nachreifen lassen</li>
<li>Kontakt zu sich selbst verbessern (körperlich, emotional, spirituell)</li>
<li>Zugang zu eigenem Sinn und Berufung finden</li>
</ul>
<h2>Weitere Integrationsaufstellungen</h2>
<p>Angelehnt an die Methode des Lebensintegrationsprozesses habe ich eigene <b>Integrationsprozesse</b> entwickelt, bei denen man <b>gezielt Aspekte oder Themen des eigenen Lebens sowie Rollen integrieren</b> kann.</p>
<p>Hierbei geht es immer um die <b>Auseinandersetzung von sich mit dem Aspekt oder der Rolle</b>, die dann durch die Methode der Integrationsaufstellung (anlog zum LIP) bearbeitet wird.</p>
<p>Sollten Sie sich dafür interessieren, wie sie einen</p>
<p>anderen, <b>besseren Zugang zu einem bestimmten Aspekt von sich</b> <b>(Verhalten, Erleben, Reaktionsweise) oder einer Rolle (beruflich, privat)</b> finden wollen, sprechen Sie mich auf dieses Thema an oder vermerken Sie es in der Anmeldung.</p>
<h2>Anmeldung und Modalitäten<br />
für Integrationsaufstellungen</h2>
<p>Für den Lebensintegrationsprozess melden Sie sich einfach für einen Aufstellungstag an. Da der Prozess etwas Zeit (ca. 50-60) Min braucht, ist er nur im Rahmen von ganz- oder mehrtägigen Seminaren möglich. Bitte vermerken Sie bei der Anmeldung, dass Sie einen Integrationsprozess machen möchten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://loesungsbilder.de/werbetext-zum-lebensintegrationsprozess/">Wirkungsweise und Nutzen des Lebensintegrationsprozesses (LIP)</a> erschien zuerst auf <a href="https://loesungsbilder.de">Lösungsbilder</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Potenzialaufstellungen:    Der Blick nach vorne!</title>
		<link>https://loesungsbilder.de/potenzialaufstellungen-und-der-blick-nach-vorne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan Prisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2020 15:12:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Formate]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://familienaufstellung-koeln-bonn.de/blog/?p=383</guid>

					<description><![CDATA[<p>Klassische Familienaufstellungen&#160;nehmen die Herkunft und Vergangenheit in den Blick und sehen darin zentrale Wirkfaktoren für aktuelle Beziehungsprobleme.&#160;Der Blick nach vorne, auf unsere Zukunft, Ziele und Möglichkeiten wird seltener fokussiert, obwohl dies uns&#160;starke Motivation und neue Orientierung&#160;bieten kann.&#160; Mit diesem Aspekt &#8222;Potenzialentfaltung&#8220; und der Frage wie das Leben&#160;gelingen kann beschäftige ich mich schon länger im Coaching&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://loesungsbilder.de/potenzialaufstellungen-und-der-blick-nach-vorne/">Potenzialaufstellungen:    Der Blick nach vorne!</a> erschien zuerst auf <a href="https://loesungsbilder.de">Lösungsbilder</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Klassische Familienaufstellungen&nbsp;nehmen die Herkunft und Vergangenheit in den Blick und sehen darin zentrale Wirkfaktoren für aktuelle Beziehungsprobleme.&nbsp;Der Blick nach vorne, auf unsere Zukunft, Ziele und Möglichkeiten wird seltener fokussiert, obwohl dies uns&nbsp;starke Motivation und neue Orientierung&nbsp;bieten kann.&nbsp;</strong><br><br>Mit diesem Aspekt <strong>&#8222;Potenzialentfaltung&#8220;</strong> und der Frage wie das Leben&nbsp;gelingen kann beschäftige ich mich schon länger im Coaching für private und berufliche Themen. Daraus entwickelt hat sich in meiner Praxis eine eigenes Format der Aufstellungsarbeit, die&nbsp;<strong>&#8222;Potenzialaufstellung&#8220;</strong>.&nbsp;<br><br><strong>Erfahre hier einige Hintergründe und Möglichkeiten, die dieser Ansatz für dich bietet&#8230;<br></strong><br></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zwei Schlüsselerlebnisse</strong></h2>



<p>Im Herbst letzten Jahres hatte ich hierzu zwei Schlüsselerlebnisse durch einige Begegnungen:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>1. Positive Psychologie</strong></h3>



<p>Zum einen beschäftigte ich mich viel mit&nbsp;<strong>positiver Psychologie</strong>, <strong>Pädagogik </strong>und <strong>Potenzialentfaltung in Schule und in der Beratung</strong>. Was trägt dazu bei, dass eine, Beziehung, ein Berufsplan, ein Leben glückt oder gelingt? Sich selbst erkennen, gute Gewohnheiten, sog. &#8222;Tugenden&#8220; aufbauen sind klassische Antworten aus der <strong>griechischen antiken Philosophie</strong>. Resiliensforschung, Motivationsforschung und Hirnforschung liefern moderne wissenschaftliche Erkenntnisse zum Glück.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>2. Theory-U</strong></h3>



<p>Zum anderen lernte ich die <strong>Theory-U von Otto Scharmer</strong> und ihr Herzstück das&nbsp;<strong>Social Presencing Theater</strong>&nbsp;kennen und schätzen, das teils (im 4D-Mapping) frappierende Ähnlichkeit mit der Aufstellungsarbeit hat. Aber anders als die Aufstellungsarbeit setzt das SPT mehr auf <strong>Selbstorganisation </strong>und die autonome<strong> kreative Potenzialentfaltun</strong>g.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Therapie vs. Potenzialentfaltung</strong></h2>



<p>Angeregt dadurch nahm ich eines Abends einen Bleistift zur Hand und notierte zwei Spalten zu Therapie und Potenzialentfaltung: <br></p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td class="has-text-align-center" data-align="center"><strong>Therapie</strong><br>&#8211; Vergangenheit<br>&#8211; Heilung<br>&#8211; Trauma<br>&#8211; Schwere<br>&#8211; Probleme<br>&#8230;</td><td class="has-text-align-center" data-align="center"><strong>Potenzialentfaltung</strong><br>&#8211; Zukunft<br>&#8211; Entfaltung<br>&#8211; Leichtigkeit<br>&#8211; Lebensfreude<br>&#8211; Möglichkeiten<br>&#8230;</td></tr></tbody></table></figure>



<p>Mir wurde klar: Therapie und Potenzialentfaltung zielen beide auf Veränderung von Menschen und Systemen. <strong>Aufstellungsarbeit</strong> mit ihrem <strong>Ursprung im therapeutischen Bereich</strong> versteht Veränderung weitestgehend als Heilung von defizitären Mustern. <strong>Theory-U und das SPT sucht nach den kreativen Möglichkeiten</strong>, den Potenzialen in Menschen und sozialen Systemen; versteht Veränderung also als <strong>Innovation und Potenzialentfaltung</strong>.</p>



<p>Seitdem hat sich mein Gefühl für die Aufstellungsarbeit erweitert in Richtung Neugierde auf das, was möglich ist &#8211; auch in scheinbar verfahrenen Beziehungen. Dies ist übrigens in meinen Augen&nbsp;<strong>mehr als ressourcenorientiertes Arbeiten</strong>. Der Blick auf das Potenzial&nbsp;nimmt die Dimension des Möglichen, Ankünftigen mit hinein.&nbsp;</p>



<p><strong>Jetzt sehe ich noch mehr Potenzial in Aufstellungen als vorher und gehe mit mehr Freude und Leichtigkeit an die Arbeit</strong>!</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das eigene Potenzial und die Zukunft im Blick</strong></h2>



<p><strong><em>„Ja, es sind noch Schritte, vielleicht auch schwere, zu gehen, aber es ist möglich!“</em>,&nbsp; ist nun die Botschaft.</strong></p>



<p>Das, was mir in der Aufstellungsarbeit oft fehlte, war gerade der nach vorne gerichtete zukunftsfreudige Blick auf das Potenzial des aufgestellten Systems. Klassischerweise geht ja der Blick in die Vergangenheit, auf Verstrickungen, prägende Konflikte oder Krisen, die gelöst werden müssen.<br><br>Aber auch umgekehrt &#8211; so habe ich jetzt in Aufstellungen erlebt &#8211; gelingt Entwicklung, vielleicht sogar leichter: <strong>Der Blick auf das Potenzial, das was aktuell im besten Falle möglich ist, führt zu einer Ruhe und Kraft bei den Klienten und zu dem Bewusstsein, dass es auch in Ihrer Entscheidung und Gestaltungsmöglichkeit liegt, wie es weitergeht.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein neues Format: „Potenzialaufstellungen“</strong></h2>



<p><br>Und auch meine Aufstellungsarbeit hat es verändert und wirkt noch fort:&nbsp;<br>Inzwischen habe ich ein eigenes erstes Aufstellungsformt dazu entwickelt, das ich „<strong>Potenzialaufstellung&#8220;</strong>&nbsp;nenne. Ein <strong>Fallbeispiel</strong> schildere ich im <strong>nächsten Newsletter</strong> oder lerne diese Aufstellung&nbsp;bei einem meiner <strong>Workshops</strong> kennen.</p>
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		<title>Alle Aufstellungsarbeit ist Integrationsarbeit!</title>
		<link>https://loesungsbilder.de/jede-aufstellungsarbeit-ist-integrationsarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan Prisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Feb 2020 19:55:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Formate]]></category>
		<category><![CDATA[innere Anteile]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Suche nach dem Ausgeschlossenen Es geht in Aufstellungen immer um das&#160;Auffinden des Ausgeschlossenen,&#160;Nicht-Gesehenen, Abgespaltenen oder Ausgegrenzten.&#160; Somit ist Aufstellungsarbeit&#160;eine zutiefst systemische Methode:&#160;Sie blickt auf das ganze System. Und der&#160;Weg zur Heilung als Wieder-Ganz-Werden&#160;ist&#160;ein Weg des Wieder-Hereinnehmens und&#160;Integrieren des Ausgeschlossenen. &#62;&#62; Drei Arten der Integration durch Aufstellungen&#160;stelle ich hier vor. 1. Integration in klassischen Familienaufstellungen&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Die Suche nach dem Ausgeschlossenen</h2>



<p>Es geht in Aufstellungen immer um das&nbsp;<strong>Auffinden des Ausgeschlossenen</strong>,&nbsp;<strong>Nicht-Gesehenen</strong>, Abgespaltenen oder Ausgegrenzten.&nbsp;<br><br>Somit ist Aufstellungsarbeit&nbsp;eine zutiefst systemische Methode:&nbsp;<br><strong>Sie blickt auf das ganze System.</strong></p>



<p>Und der&nbsp;<strong>Weg zur Heilung als Wieder-Ganz-Werden</strong>&nbsp;ist&nbsp;ein Weg des Wieder-Hereinnehmens und&nbsp;<strong>Integrieren des Ausgeschlossenen</strong>.<br><br>&gt;&gt; Drei Arten der Integration durch Aufstellungen&nbsp;stelle ich hier vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Integration in klassischen Familienaufstellungen</strong></h2>



<p>In der klassischen Familienaufstellung sind oft Familienmitglieder ausgeschlossen, z.B. wenn um ein früh gestorbenes Baby nicht ausreichend getrauert wurde, es kein Begräbnis und keinen Namen bekommen hat oder wenn eine erste tiefe Liebe zu einem Partner vor dem eigentlichen Ehepartner nicht ausreichend gewürdigt wurde.&nbsp;</p>



<p>Dann gehen oft Nachfolgende (Kinder) im Familiensystem unbewusst in Stellvertretung für diese ausgegrenzte, nicht gesehene Person.&nbsp;</p>



<p>Sie wird dann in Aufstellungen dazu gestellt, so dass der Trauerprozess und die Würdigung in der Aufstellung nachgeholt werden kann und die Seele des Klienten so entlastet wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Integration von eigenen Anteilen</strong></h2>



<p>In der Psychotherapie inzwischen schon sehr verbreitet (vgl. Ego-State-Therapie) ist aber auch die Integration von Anteilen der eigenen Psyche, z.B. von abgespaltener Wut oder Anteilen, die man aus irgendwelchen Gründen in der Kindheit oder im Leben bislang nicht leben konnte.<br><br>Auch mit diesen kann in Aufstellungen sehr gut gearbeitet werden: Statt für Personen stehen dann Stellvertreter für diese Anteile und oft findet dann &#8211; wenn die Integration gelingt &#8211; eine ganz behutsame und zärtliche Annäherung zwischen KlientIn und diesem ihrem Anteil statt. Eine Bewegung, die auch die beobachtenden sehr berührt und auch sie ein Stück mehr mit sich selbst in Einklang kommen lässt.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Systemische Selbstintegration (nach Dr. Langlotz)</strong></h2>



<p>Schließlich geht es bei dieser Integration von eigenen Anteilen auch um die Unterscheidung von Eigenem und Fremden. Fremde Anteile, sogenannte Introjekte (hinderliche Glaubenssätze der Eltern oder traumatische Erfahrungen) gehören nicht in unsere Seele. Bei Grenzverletzungen oder weil wir als Kind zu klein waren, uns selbst zu schützen, gelangen diese aber manchmal in unseren Bereich. Dann müssen wir wieder lernen und sortieren, was unser Eigenes und was Fremdes ist und unsere Integrität wieder herstellen. Diesen Aspekt der eigenen Grenze und der Unterscheidung von Eigenem und Fremden in der eigenen Seele betont die systemische Selbstintegration, die ich bei Langlotz gelernt habe.</p>



<p></p>



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		<title>Die Entwicklung des Lebensintegrationsprozesses (LIP) nach Wilfried Nelles aus dem klassischen Familienstellen</title>
		<link>https://loesungsbilder.de/lebensintegrationsprozess_lip_nelles_koeln/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Prisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2017 15:09:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Formate]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Das Leben hat keinen Rückwärtsgang“ „Das Leben hat keinen Rückwärtsgang“ lautet der Titel eines der Bücher von Wilfried Nelles zu seiner eigenen Form der Aufstellungsarbeit. Darin entwickelt er die Gedanken zum LIP, die aus seiner Auseinandersetzung mit der klassischen phänomenologischen Aufstellungsarbeit, wie er sie noch von Hellinger selbst gelernt hat, erwachsen sind. Einen Teil dieser&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>„Das Leben hat keinen Rückwärtsgang“</h3>
<p>„Das Leben hat keinen Rückwärtsgang“ lautet der Titel eines der Bücher von Wilfried Nelles zu seiner eigenen Form der Aufstellungsarbeit. Darin entwickelt er die Gedanken zum LIP, die aus seiner Auseinandersetzung mit der klassischen phänomenologischen Aufstellungsarbeit, wie er sie noch von Hellinger selbst gelernt hat, erwachsen sind.</p>
<p>Einen Teil dieser Entwicklung bekam ich selbst in den Jahren 2007-2009 in seinen Aufstellungsworkshops mit, in denen er immer wieder kleine Vorträge einflocht. Zunehmend störte er sich an dem Konzept der „Verstrickung“ und der Lösung aus ihr durch eine Aufstellung sowie z.B. an der Heilung der „unterbrochenen Hinbewegung“ durch ein symbolisches Nachholen dieser Bewegung vom Kind zum Elternteil in einer Aufstellung.<span id="more-786"></span></p>
<h3>Annehmen, was ist!</h3>
<p>Stattdessen sah er die Lösung immer mehr schlicht darin, hinzuschauen und anzunehmen, was ist. Dies geschieht durch eine besondere &#8211; nicht alltägliche &#8211; Art des Hinschauen: Im Hinschauen mit der phänomenologischen Haltung, d.h. in einer Haltung des Nicht-Wertens, Nicht-Urteilens, ohne Absicht und ohne Furcht. Darin ist er ganz Hellinger treu geblieben. Aber diese phänomenologische Schau selbst sah er nun auch für den/die KlientIn als heilend an. Ohne weitere Lösungsschritte! Alle Interventionen sind nur noch zur Verdeutlichung dar, nicht mehr um ein Lösungsbild zu entwickeln und symbolisch etwas nachzuholen: Die Lösung besteht darin, seine Geschichte und Vergangenheit, sein Leben anzunehmen, wie es ist..</p>
<hr id="system-readmore" />
<p>Der erste konkrete Schritt in den sich verändernden Aufstellungen von Nelles war, dass er beispielsweise darauf verzichtete, dass der Stellvertreter für den Sohn zum toten Vater ging und ihn noch einmal umarmte. Stattdessen ließ er ihn nur zum Vater schauen, etwa: „Schau hin. Er musste früh gehen. Er ist tot.“ Und dann ließ er den Stellvertreter umdrehen und die Gegenwart und Zukunft oder das, was dafür stand, z.B. seine Frau oder Kinder ansehen.</p>
<p>Diese Aufstellungen waren oftmals etwas weniger emotional, weil sich eben Vater und Sohn nicht weinend wiedervereint umarmten, aber sie wirkten oftmals tiefer, machten leise nachdenklich und waren für mich stimmig:<br />
Auch so kann man es machen, dachte ich zustimmend.</p>
<h3>Das Format des LIP</h3>
<p>Der LebensIntegrationsprozess (LIP), den Nelles auf einer Sommerakademie aus einem Experiment heraus entwickelte, wandte dieses Hinschauen oder auch Zurückblicken dann auf die eigene Person des/der Klient*in in ihren verschiedenen Lebensphasen an. Nelles ließ den/die Klienten*in auf sich selbst in einer früheren Lebensphase blicken, wie in einen Spiegel. Den Spiegel stellt dabei so wie in der Aufstellungsarbeit üblich ein Stellvertreter dar. Die beiden standen sich zwei, drei Meter voneinander entfernt gegenüber, gingen in Kontakt, indem sie sich zueinander ausrichteten und in die Augen blickten. „Schau hin, aber bleibt an deinem Platz &#8211; im Jetzt, bei dir.“, so ungefähr war die zentrale Anweisung von Nelles. Dann wartete er, was sich ergab: Ein körperliches Zittern der Muskeln oder Emotionen, die bei dem/der Klient*in aufkamen und wieder vergingen – ein Prozess der Integration.</p>
<p>Manchmal wurde gar nichts gesagt, manchmal wenige zentrale Lösungssätze, die Stellvertreter und KlientIn oft selbst fanden. Nelles unterstütze den Prozess, indem er kaum eingriff und ebenfalls bloß wach hinschaute. Falls die Integration länger stockte oder kein Kontakt zustande kam, brach Nelles ab. Falls sie gelang, ging es beim Stellvertreter der nächsten Lebensphase weiter.</p>
<h3>Die Lebensphasen bzw. Bewusstseinsstufen im Lebensintegrationsprozess</h3>
<p>Nelles unterscheidet sieben Lebensphasen: Kind im Mutterleib, Kindheit, Jugend, Junger Erwachsener, Reifer Erwachsener, Alter und als siebte den Tod. Die Phasen bis zur aktuellen des/r Klient*in lässt er aufstellen. Man beginnt mit der Gegenüberstellung der ersten Phase, dem Kind im Mutterleib.</p>
<p>Diese Phasen leitet er aus einem selbst entwickelten Modell der sieben Bewusstseinsstufen ab, das mit der ursprünglichen Einheit des ungeborenen Babys im Mutterleib beginnt und dann immer größere Einheiten, Kernfamilie, Peergroup, Gesellschaft, bis hin zum Ganzen der Welt umfasst.</p>
<p>Der leitende und aus der klassischen Aufstellungsarbeit bekannte Gedanke dabei ist der der Eigebundenheit oder Zugehörigkeit zu Systemen, und zwar:</p>
<ol>
<li>zur Mutter im Mutterleib,</li>
<li>zur Familie in der Kindheit,</li>
<li>zum eigenen Ich in Abgrenzung zur Familie in der Jugend,</li>
<li>zur Gesellschaft als junger Erwachsener,</li>
<li>zur weiteren und zukünftigen Gesellschaft als reifer Erwachsener,</li>
</ol>
<p>und dann zu immer umfassenderen Ganzheiten im Alter und im Tod (Stufe 6 und 7).</p>
<p>Damit es zur Entwicklung von einer zur nächsten Stufe kommt ist dann &#8211; zumindest bei den ersten Stufen &#8211; auch immer ein Bruch mit der Einheit der jeweiligen Stufe notwendig. Dieser Bruch erzeugt im Rückblick aber auch immer eine Sehnsucht, die Nelles mit der Sehnsucht nach dem Paradies vergleicht. Dieser Sehnsucht werde im Familienstellen oft gefolgt, indem am Ende ein Idealbild der heilen, gut geordneten Familie gestellt würde. Das aber sei eine Illusion. Es gebe eben kein Zurück, kein „Rückwärtsgang“ im Leben, so erläuterte er damals in seinen Seminaren.</p>
<h3>Systemkräfte vs. Entfaltung des Bewusstseins  – eine dialektische Entwicklung</h3>
<p>In dieser krisenhaften Entwicklung wirken demnach zwei grundlegende Kräfte auf uns ein: Die der Systeme, in die wir jeweils eingebunden sind einerseits und die des Bewusstseins, das sich entfaltet und das auf Wachstum und Erweiterung zielt andererseits. Das jeweils alte System wird in dieser Bewegung zugunsten eines umfassenderen verlassen und unser Bewusstsein wird von Stufe zu Stufe weiter, bis es in einer AllEinheit &#8211; eins mit Gott und dem Ganzen im Tode aufgeht.</p>
<p>Am deutlichsten wird diese dialektische Entwicklung des Bewusstseins in der Pubertät, in der der Jugendliche die Werte, Normen, Ansichten, etc. der Herkunftsfamilie in Frage stellt und so den Sprung hinaus in die Welt vorbereitet. Dazu gehört übrigens auch das schlechte Gewissen, die Eltern zu enttäuschen und ihren Werten, etc. untreu zu werden. Das Gewissen ist ja nach Hellinger eben dafür zuständig: Es meldet sich, wenn wir durch unser Verhalten und Denken Gefahr laufen, die Spielregeln unseres Systems zu verletzen und so unsere Zugehörigkeit zu riskieren. Dementsprechend nennt Hellinger es auch metaphorisch das Gleichgewichtsorgan der Seele.</p>
<h3>Uns selbst annehmen &#8211; Die lösende Wirkung des LIP!</h3>
<p>Diese sich durch die zwei entgegenwirkenden Kräfte sich ergebenden Entwicklungskrisen gehören also notwendig mit zu unserer dialektischen Entwicklung und es stellt sich nur die Frage, ob die Ablösung in den vergangenen Phasen auch gelungen ist. Dies ist es dann auch letztlich, was im LIP „geheilt“ oder nachgeholt werden kann:</p>
<p>Indem wir in einem LIP-Prozess noch einmal zurückschauen, können wir unser Potenzial und unsere Lebenskraft, die ganz natürlich für diese Entfaltung sorgen, erkennen und integrieren. Wir erfahren aber auch unsere Schwierigkeiten und Themen, diese zu leben und frei wirken zu lassen. Wenn wir annehmend hinschauen, ist es uns vielleicht möglich, diesem Reifungsschritt, unserem Potenzial und den damaligen Schwierigkeiten, es zu entfalten, innerlich nachträglich ganz zuzustimmen und so uns selbst zuzustimmen und anzunehmen &#8211; gleich, ob wir unser Potenzial auf der damaligen Stufe ganz gelebt haben oder nicht:<br />
Annehmen, was ist! &#8211; Annehmen, wer wir sind und waren!</p>
<p>So ist das LIP ein spezielles Aufstellungsformat, das helfen kann, als schwierig erlebte Entwicklungsphasen anzunehmen und unser darin gebundenen Potential zu integrieren.</p>
<p>Ziel ist es dabei letztlich, unser in uns angelegtes Wesen ganz zu entfalten, getreu der berühmten Inschrift über dem Orakel von Delphi:</p>
<p style="font-weight: bold; text-align: center;">„Erkenne dich selbst und werde wer du bist!“</p>
<p>Der Lebensintegrationsprozess ist somit eine Methode der Persönlichkeitsentfaltung mit einer spirituellen Komponente &#8211; der Idee, dass wir von Beginn an einen festen Wesenskern haben und dass wir am Ende in einer Ganzheit aufgehen.</p>
<p>In seinem eingangs erwähntem Buch „Das Leben hat keinen Rückwärtsgang“ verbindet Wilfried Nelles damit weiterhin unterschiedliche Aspekte der unterschiedlichen Bewusstseinsstufen, wie z.B. das Selbstgefühl, den vorherrschenden Erkenntnismodus, die Art, wie man die Welt deutet. Und getreu seiner akademischen Herkunft als Soziologe überträgt er diese für das Individuum geltenden Aspekte dann auch auf Bewusstseinsstufen von Gesellschaften und ordnet beispielsweise traditionelle Stammesgesellschaften mit ihrer Verhaftung in Mythos und Religion, Überlieferung und Tradition dem Gruppenbewusstsein (Stufe 2: Kindheit) zu. Dies ist zwar spekulativ, aber oftmals sehr plausible und erscheint gut beobachtet.</p>
<h3>Meine persönliche Bewertung des LIP als Aufstellungsformats</h3>
<p>Wie auch immer man zu Nelles spekulativ-spirituellen Modell der Bewusstseinsstufen stehen mag, ist die Methode, nicht ganz gelungene Entwicklungsphasen rituell in einer Aufstellung anzunehmen und zu integrieren sicher eine wirkungsvolle und oft hilfreiche Intervention. Insbesondere dann, wenn man mit seiner eigenen Entwicklung bzw. Phasen der eigenen Entwicklung unglücklich ist und sich und diese Phasen ab und an nicht recht annehmen will.</p>
<p>Außerdem zeigt das LIP exemplarisch, wie die Integration von Persönlichkeitsanteilen mit der Aufstellungsmethode geht bzw. dass es dafür oft nicht viel mehr braucht, als die Gegenüberstellung und das offene hinschauen und in Kontakt gehen.</p>
<p>Weiterhin ist Nelles Kritik, dass in Aufstellungen zu oft eine idealisierte Lösung, ein Bild des Paradieses erzeugt wird, sicher eine treffende Beobachtung. Gelingt es, dass der/ die Klient*in annimmt, was war – also seinem Leben, so wie es gewesen ist ohne Einschränkung zustimmt, ist das alleine eine sehr wirkungsvolle und heilende Intervention.</p>
<p>Allerdings reicht es für eine Lösung bzw. Heilung nicht aus, lediglich belastende oder traumatische Erfahrungen noch einmal anzuschauen. Es muss auch eine andere Sicht und ein neuer, heilender Bezug dazu gefunden werden.</p>
<p>Hierfür ist es wichtig, nicht mit der damaligen Situation &#8211; im LIP mit dem Repräsentanten &#8211; zu verschmelzen, sondern aus der jetzigen Position – einer erwachseneren und reiferen – hinzuschauen und sich eben sich und die Vergangenheit anzunehmen, etwa in folgender Haltung:</p>
<p style="text-align: center;">So war es; es war schlimm und schön und schwierig und berauschend!</p>
<p>Und ich habe es überstanden und überlebt, bin daran gewachsen und gereift und jetzt steht ich hier und schaue auf mein Leben:</p>
<p><b>Versöhnt, zustimmend, kraftvoll und frei!</b></p>
<p>In diesem Sinne nutze ich das LIP auch in meinen Aufstellungen.</p>
<p>Probieren Sie es selbst aus!</p>
<p>Gerne begleite ich Sie dabei!</p>
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			</item>
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		<title>Ich kann mich nicht entscheiden &#8211; Systemaufstellungen bei beruflichen Entscheidungsschwierigkeiten</title>
		<link>https://loesungsbilder.de/ich-kann-mich-nicht-entscheiden-systemaufstellungen-bei-entscheidungsschwierigkeiten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Prisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Nov 2015 20:29:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Formate]]></category>
		<category><![CDATA[Ambivalenz]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Damit Sie sich ein besseres Bild machen können, welche Themen zu welchen Lösungen durch die Aufstellungsarbeit führen können, stelle ich hier ein Fallbeispiel dar. Namen und konkrete Informationen über die FallgeberInnen sind selbstverständlich geändert. Ich kann mich nicht entscheiden: Was soll ich beruflich in meinem Leben machen? Auftragsklärung Frau K. kommt mit dem Anliegen zu mir,&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Damit Sie sich ein besseres Bild machen können, welche Themen zu welchen Lösungen durch die Aufstellungsarbeit führen können, stelle ich hier ein Fallbeispiel dar.</p>
<p>Namen und konkrete Informationen über die FallgeberInnen sind selbstverständlich geändert.</p>
<p><span class="zitat">Ich kann mich nicht entscheiden:<br />
Was soll ich beruflich in meinem Leben machen?</span></p>
<p><span id="more-789"></span></p>
<h3>Auftragsklärung</h3>
<p>Frau K. kommt mit dem Anliegen zu mir, mehr Klarheit über ihre berufliche Zukunft zu erlangen. Sie schwankt zwischen zwei Richtungen, einem Designstudium und einem Medizinstudium.</p>
<p>Zu ihrer Herkunftsfamilie befragt, erzählt sie, dass sie Einzelkind ist und sich ihre Eltern getrennt haben, als sie elf Jahre alt war. Sie pendelte dann zwischen Vater und Mutter hin und her, eine Woche beim Vater, eine bei der Mutter. Später wohnte sie hauptsächlich bei der Mutter und hatte nur noch ab und an an den Wochenenden Kontakt zum Vater. Ihr Vater selbst war Arzt, ihre Mutter Lehrerin.</p>
<p>Frau K. möchte nun die zwei Entscheidungsmöglichkeiten aufstellen und verstehen, was sie davon abhält, sich für eine der beiden zu entscheiden und sie möchte nachspüren, welche Entscheidung für sie stimmiger ist.</p>
<h3>Ausgangsbild</h3>
<p>Ich komme dem Wunsch nach und lasse Frau K. zunächst nur drei Repräsentanten aufstellen, eine für sie selbst, eine für ein Designstudium und eine für ein Medizinstudium.</p>
<p>Frau K. stellt diese wie in einem Dreieck angeordnet auf, dabei sind die beiden Studienwünsche soweit voneinander entfernt, dass Frau K.s Repräsentantin nur entweder zu dem einen oder dem anderen blicken kann.</p>
<p>Die Repräsentantin für Frau K. schwankt nach kurzer Zeit leicht, aber sichtbar hin und her. Passend dazu berichtet sie, dass sie sich innerlich hin- und hergerissen fühlt. Mal blickt sie mehr zum Designstudium, mal mehr zum Medizinstudium.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-40 size-full" src="http://familienaufstellung-koeln-bonn.de/aa-wp-test/wp-content/uploads/2015/11/aufstellung_berufsentscheidung_bild1-1.png" width="691" height="469" /></p>
<h3>Prozessarbeit</h3>
<p>Ich fordere Frau K.s Repräsentantin auf, sich einmal probeweise ganz mit ihrem Körper und ihrem Blick dem Medizinstudium zuzuwenden. Als sie das tut, bekommt sie eine leichte Beklemmung im Bauch und ein Schuldgefühl steigt in ihr hoch. Sie äußert, dass es sich anfühlt, als würde sie das Designstudium dann im Stich lassen. Genauso ergeht es ihr anschließend mit der anderen Alternative.</p>
<p>Es wird sichtbar, dass sie in einer Art Loyalitätskonflikt gefangen ist. Aufgrund der Informationen über die Herkunftsfamilie, möchte ich die Vermutung testen, ob dieser Konflikt mit der Trennungsgeschichte der Eltern zu tun hat. Deshalb frage ich Frau K., ob sie Vater und Mutter den beiden Alternativen zuordnen könne. Sofort nickt sie und sagt ohne zu zögern das Medizinstudium stehe für ihren Vater, das Designstudium für ihre Mutter, die schließlich Kunstlehrerin gewesen sei und eigentlich Malerin werden wollte.</p>
<p>In dem Moment, in dem sie dies erzählt, verändert sich etwas in der Aufstellung und der Atmosphäre im Raum. Die Repräsentanten für die beiden Entscheidungen werden wacher und blicken nun erstmals nicht nur stumm und erwartend die Repräsentantin von Frau K. an, sondern tauschen auch erste Blicke untereinander aus. Man kann dies als Ebenenwechsel interpretieren und ich folge diesem Wechsel von der Ebene der Entscheidungsaufstellung zu einer Familienaufstellung. Damit geht auch einher, dass wir es nun mit einem Bild aus einer anderen Zeit zu tun haben, als die Klientin noch eine Jugendliche war, die zwischen den Eltern (innerlich) hin und her pendelte.</p>
<p>Im nächsten Schritt bitte ich die Repräsentantin von Frau K., zwei Schritte zurückzutreten, so dass sie ihre Eltern die da getrennt vor ihr stehen, besser gemeinsam im Blick hat. Die Repräsentantin ist erleichtert über diese Umstellung und sagt: <i>„Ja, das da ist mein Konflikt!“</i>, während sie auf die sich gegenüberstehenden Eltern zeigt.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-41 size-large" src="http://familienaufstellung-koeln-bonn.de/aa-wp-test/wp-content/uploads/2015/11/aufstellung_berufsentscheidung_bild2-1-700x524.png" width="700" height="524" /></p>
<p>Währenddessen wird Frau K. selbst die vom Außenkreis diese Umstellung beobachtet, traurig. Ich gehe zu ihr und sie erzählt, wie belastend die Zeit der Pendelei war,  dass ihre Eltern sich damals oft um sie gestritten hätten, Übergabetermine, verschiedene Ansichten in der Erziehung, etc.</p>
<p>Ich frage Frau K., ob Sie selbst in die Aufstellung hineingehen möchte, und die weiteren Schritte zu einer Lösung gehen will und sie bejaht. In der Position kommen ihr zunächst noch einmal Tränen, dann kommt auch Wut in ihr hoch und sie reguliert diese Gefühle selbst, indem sie noch einen kleinen Schritt zurück geht, um mehr Abstand und Überblick zu haben. Dann schlage ich ihr folgende Lösungssätze vor. Zunächst lasse ich sie noch einmal ihr damaliges emotionales Erleben aussprechen:</p>
<p><i>„Das da, war mein innerer Konflikt.“</i> Und sie nickt bei diesen Worten.</p>
<p>Dann schlage ich ihr die Worte vor: <i>„Ich lasse den Konflikt bei euch. Das da ist euer Konflikt. Ich bin nur eure Tochter, eure gemeinsame Tochter.“</i></p>
<p>Diese Worte erleichtern die Klientin sichtbar, sie atmet aus und richtetet sich gerader auf. Um diese Lösung noch zu verstärken, gehe ich kurz zu den Eltern, die jetzt liebevoll auf ihre Tochter schauen und frage nach, wie die Worte bei ihnen ankommen. Sie bestätigen beide, dass sie stimmig sind: <i>„Ja, das war unser Konflikt, nicht ihrer.“ </i>Um dies im Gefühl der Tochter zu verankern, lasse ich beide Eltern einzeln zu ihrer Tochter sagen:<i> „Das war unser Konflikt. Du bist nur unsere Tochter!“ </i>Dies erleichtert Frau K. noch mehr. Sie strahlt und nickt. Dann lasse ich sie noch <i>„Danke!“</i>, sagen, um ihre Anerkennung für die Eltern auszudrücken und eine Versöhnung mit ihnen und der Trennungsgeschichte anzustoßen.</p>
<h3>Lösungsbild</h3>
<p>Zum Abschluss lasse ich Frau K. sich umdrehen und bitte die Repräsentanten der Eltern, sich rechts und links hinter sie zu stellen und ihr je eine Hand auf die Schulter zu legen. So spürt sie ihre Eltern als Ressourcen in ihrem Rücken und ist auf ihre Zukunft ausgerichtet. Außerdem stelle ich ihr noch einen neuen Repräsentanten für „eine gute Berufsentscheidung“ in ca. drei Metern Abstand gegenüber.</p>
<p>Frau K. berichtet, dass sie sich in dieser veränderten Position von ihren Eltern gemeinsam unterstützt fühlt und freudig erregt in Richtung Zukunft auf „eine gute Berufsentscheidung“ schaut. Innerlich fühlt sich sich nicht mehr zerrissen, sondern ruhig und kraftvoll. Jetzt frage ich Frau K. noch, ob sie bereit ist, drei Schritte in Richtung Zukunft hin zu „eine gute Berufsentscheidung“ zu gehen. Sie nickt, geht erst zögerlich, dann festen Schrittes zur Repräsentantin der Berufsentscheidung und nimmt deren Hände in ihre. Hier beende ich die Aufstellung.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-42 size-full" src="http://familienaufstellung-koeln-bonn.de/aa-wp-test/wp-content/uploads/2015/11/aufstellung_berufsentscheidung_bild3-1.png" width="673" height="564" /></p>
<h3>Nachgespräch</h3>
<p>Im kurzen Nachgespräch äußert Frau K. die Idee, sie könne ja vielleicht auch beides, Medizin und Design irgendwie verbinden. Kunsttherapie oder Design für medizinische Geräte? Sie will sich noch einmal genauer Informieren, was es so alles in diesen Bereichen gibt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://loesungsbilder.de/ich-kann-mich-nicht-entscheiden-systemaufstellungen-bei-entscheidungsschwierigkeiten/">Ich kann mich nicht entscheiden &#8211; Systemaufstellungen bei beruflichen Entscheidungsschwierigkeiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://loesungsbilder.de">Lösungsbilder</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ein Fallbeispiel zu einem Entscheidungsproblem</title>
		<link>https://loesungsbilder.de/fallbeispiele-zu-familien-und-systemaufstellungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Prisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Nov 2015 16:03:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Formate]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Damit Sie sich ein besseres Bild machen können, welche Themen zu welchen Lösungen durch die Aufstellungsarbeit führen können, stelle ich hier ein Fallbeispiel dar. Namen und konkrete Informationen über die FallgeberInnen sind selbstverständlich geändert.  Ich kann mich nicht entscheiden:  Was soll ich beruflich in meinem Leben machen? Auftragsklärung Frau K. kommt mit dem Anliegen zu mir,&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://loesungsbilder.de/fallbeispiele-zu-familien-und-systemaufstellungen/">Ein Fallbeispiel zu einem Entscheidungsproblem</a> erschien zuerst auf <a href="https://loesungsbilder.de">Lösungsbilder</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Damit Sie sich ein besseres Bild machen können, welche Themen zu welchen Lösungen durch die Aufstellungsarbeit führen können, stelle ich hier ein Fallbeispiel dar.</p>
<p>Namen und konkrete Informationen über die FallgeberInnen sind selbstverständlich geändert. </p>
<p><span class="zitat">Ich kann mich nicht entscheiden:  <br /> Was soll ich beruflich in meinem Leben machen?</span></p>
<p><span id="more-42"></span></p>
<h3>Auftragsklärung</h3>
<p>Frau K. kommt mit dem Anliegen zu mir, mehr Klarheit über ihre berufliche Zukunft zu erlangen. Sie schwankt zwischen zwei Richtungen, einem Designstudium und einem Medizinstudium. </p>
<p>Zu ihrer Herkunftsfamilie befragt, erzählt sie, dass sie Einzelkind ist und sich ihre Eltern getrennt haben, als sie elf Jahre alt war. Sie pendelte dann zwischen Vater und Mutter hin und her, eine Woche beim Vater, eine bei der Mutter. Später wohnte sie hauptsächlich bei der Mutter und hatte nur noch ab und an an den Wochenenden Kontakt zum Vater. Ihr Vater selbst war Arzt, ihre Mutter Lehrerin. </p>
<p>Frau K. möchte nun die zwei Entscheidungsmöglichkeiten aufstellen und verstehen, was sie davon abhält, sich für eine der beiden zu entscheiden und sie möchte nachspüren, welche Entscheidung für sie stimmiger ist. </p>
<p> </p>
<h3>Ausgangsbild</h3>
<p>Ich komme dem Wunsch nach und lasse Frau K. zunächst nur drei Repräsentanten aufstellen, eine für sie selbst, eine für ein Designstudium und eine für ein Medizinstudium. </p>
<p>Frau K. stellt diese wie in einem Dreieck angeordnet auf, dabei sind die beiden Studienwünsche soweit voneinander entfernt, dass Frau K.s Repräsentantin nur entweder zu dem einen oder dem anderen blicken kann. </p>
<p>Die Repräsentantin für Frau K. schwankt nach kurzer Zeit leicht, aber sichtbar hin und her. Passend dazu berichtet sie, dass sie sich innerlich hin- und hergerissen fühlt. Mal blickt sie mehr zum Designstudium, mal mehr zum Medizinstudium. </p>
<p><img decoding="async" class=" size-full wp-image-39" src="http://familienaufstellung-koeln-bonn.de/aa-wp-test/wp-content/uploads/2015/11/aufstellung_berufsentscheidung_bild1.png" alt="" width="350px;" /></p>
<h3>Prozessarbeit</h3>
<p>Ich fordere Frau K.s Repräsentantin auf, sich einmal probeweise ganz mit ihrem Körper und ihrem Blick dem Medizinstudium zuzuwenden. Als sie das tut, bekommt sie eine leichte Beklemmung im Bauch und ein Schuldgefühl steigt in ihr hoch. Sie äußert, dass es sich anfühlt, als würde sie das Designstudium dann im Stich lassen. Genauso ergeht es ihr anschließend mit der anderen Alternative. </p>
<p>Es wird sichtbar, dass sie in einer Art Loyalitätskonflikt gefangen ist. Aufgrund der Informationen über die Herkunftsfamilie, möchte ich die Vermutung testen, ob dieser Konflikt mit der Trennungsgeschichte der Eltern zu tun hat. Deshalb frage ich Frau K., ob sie Vater und Mutter den beiden Alternativen zuordnen könne. Sofort nickt sie und sagt ohne zu zögern das Medizinstudium stehe für ihren Vater, das Designstudium für ihre Mutter, die schließlich Kunstlehrerin gewesen sei und eigentlich Malerin werden wollte.</p>
<p>In dem Moment, in dem sie dies erzählt, verändert sich etwas in der Aufstellung und der Atmosphäre im Raum. Die Repräsentanten für die beiden Entscheidungen werden wacher und blicken nun erstmals nicht nur stumm und erwartend die Repräsentantin von Frau K. an, sondern tauschen auch erste Blicke untereinander aus. Man kann dies als Ebenenwechsel interpretieren und ich folge diesem Wechsel von der Ebene der Entscheidungsaufstellung zu einer Familienaufstellung. Damit geht auch einher, dass wir es nun mit einem Bild aus einer anderen Zeit zu tun haben, als die Klientin noch eine Jugendliche war, die zwischen den Eltern (innerlich) hin und her pendelte. </p>
<p>Im nächsten Schritt bitte ich die Repräsentantin von Frau K., zwei Schritte zurückzutreten, so dass sie ihre Eltern die da getrennt vor ihr stehen, besser gemeinsam im Blick hat. Die Repräsentantin ist erleichtert über diese Umstellung und sagt: <i>„Ja, das da ist mein Konflikt!“</i>, während sie auf die sich gegenüberstehenden Eltern zeigt. </p>
<p><img decoding="async" class=" size-full wp-image-40" src="http://familienaufstellung-koeln-bonn.de/aa-wp-test/wp-content/uploads/2015/11/aufstellung_berufsentscheidung_bild2.png" alt="" width="350px" /></p>
<p>Währenddessen wird Frau K. selbst die vom Außenkreis diese Umstellung beobachtet, traurig. Ich gehe zu ihr und sie erzählt, wie belastend die Zeit der Pendelei war,  dass ihre Eltern sich damals oft um sie gestritten hätten, Übergabetermine, verschiedene Ansichten in der Erziehung, etc. </p>
<p>Ich frage Frau K., ob Sie selbst in die Aufstellung hineingehen möchte, und die weiteren Schritte zu einer Lösung gehen will und sie bejaht. In der Position kommen ihr zunächst noch einmal Tränen, dann kommt auch Wut in ihr hoch und sie reguliert diese Gefühle selbst, indem sie noch einen kleinen Schritt zurück geht, um mehr Abstand und Überblick zu haben. Dann schlage ich ihr folgende Lösungssätze vor. Zunächst lasse ich sie noch einmal ihr damaliges emotionales Erleben aussprechen: </p>
<p><i>„Das da, war mein innerer Konflikt.“</i> Und sie nickt bei diesen Worten. </p>
<p>Dann schlage ich ihr die Worte vor: <i>„Ich lasse den Konflikt bei euch. Das da ist euer Konflikt. Ich bin nur eure Tochter, eure gemeinsame Tochter.“</i> </p>
<p>Diese Worte erleichtern die Klientin sichtbar, sie atmet aus und richtetet sich gerader auf. Um diese Lösung noch zu verstärken, gehe ich kurz zu den Eltern, die jetzt liebevoll auf ihre Tochter schauen und frage nach, wie die Worte bei ihnen ankommen. Sie bestätigen beide, dass sie stimmig sind: <i>„Ja, das war unser Konflikt, nicht ihrer.“ </i>Um dies im Gefühl der Tochter zu verankern, lasse ich beide Eltern einzeln zu ihrer Tochter sagen:<i> „Das war unser Konflikt. Du bist nur unsere Tochter!“ </i>Dies erleichtert Frau K. noch mehr. Sie strahlt und nickt. Dann lasse ich sie noch <i>„Danke!“</i>, sagen, um ihre Anerkennung für die Eltern auszudrücken und eine Versöhnung mit ihnen und der Trennungsgeschichte anzustoßen. </p>
<h3>Lösungsbild</h3>
<p>Zum Abschluss lasse ich Frau K. sich umdrehen und bitte die Repräsentanten der Eltern, sich rechts und links hinter sie zu stellen und ihr je eine Hand auf die Schulter zu legen. So spürt sie ihre Eltern als Ressourcen in ihrem Rücken und ist auf ihre Zukunft ausgerichtet. Außerdem stelle ich ihr noch einen neuen Repräsentanten für „eine gute Berufsentscheidung“ in ca. drei Metern Abstand gegenüber.</p>
<p>Frau K. berichtet, dass sie sich in dieser veränderten Position von ihren Eltern gemeinsam unterstützt fühlt und freudig erregt in Richtung Zukunft auf „eine gute Berufsentscheidung“ schaut. Innerlich fühlt sich sich nicht mehr zerrissen, sondern ruhig und kraftvoll. Jetzt frage ich Frau K. noch, ob sie bereit ist, drei Schritte in Richtung Zukunft hin zu „eine gute Berufsentscheidung“ zu gehen. Sie nickt, geht erst zögerlich, dann festen Schrittes zur Repräsentantin der Berufsentscheidung und nimmt deren Hände in ihre. Hier beende ich die Aufstellung.</p>
<p><img decoding="async" class=" size-full wp-image-41" src="http://familienaufstellung-koeln-bonn.de/aa-wp-test/wp-content/uploads/2015/11/aufstellung_berufsentscheidung_bild3.png" alt="" width="350px" /></p>
<h3>Nachgespräch</h3>
<p>Im kurzen Nachgespräch äußert Frau K. die Idee, sie könne ja vielleicht auch beides, Medizin und Design irgendwie verbinden. Kunsttherapie oder Design für medizinische Geräte? Sie will sich noch einmal genauer Informieren, was es so alles in diesen Bereichen gibt.</p>
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		<title>Innere Anteile aufstellen, um Entscheidungen leichter zu fällen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Prisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2015 19:39:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Formate]]></category>
		<category><![CDATA[Ambivalenz]]></category>
		<category><![CDATA[innere Anteile]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bleibe ich oder gehe ich? Immer wieder kommen TeilnehmerInnen mit der Frage zu mir in eine Aufstellung, ob Sie die Beziehung, die Sie führen Ihnen gut tut. Sie fragen sich, ob Sie bleiben sollen oder es beenden sollen, um wieder für Neues offen zu sein. Meist geht es dabei um Liebesbeziehungen. Oft haben sich die&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Bleibe ich oder gehe ich?</h3>



<p>Immer wieder kommen TeilnehmerInnen mit der Frage zu mir in eine Aufstellung, ob Sie die Beziehung, die Sie führen Ihnen gut tut. Sie fragen sich, ob Sie bleiben sollen oder es beenden sollen, um wieder für Neues offen zu sein.</p>



<p>Meist geht es dabei um Liebesbeziehungen. Oft haben sich die Partner auch schon getrennt, aber können nicht recht voneinander. Sie führen dann nach der Beziehung eine Affaire weiter, oft mit Verletzungen und Verzicht auf der einen oder anderen Seite.</p>



<p>Aber auch bei&nbsp;berufliche &#8222;Beziehungen&#8220;, ist dies eine häufige Frage: Soll ich meine Stelle wechseln oder soll ich besser noch aushalten? Bleibe ich oder gehe ich?</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Weder Fisch noch Fleisch</strong></h3>



<p>Dieser Zustand des Hin- und Herpendeln zwischen den beiden Alternativen, ob nur gedanklich oder wie in einer Affaire auch schon testweise in der Realität, ist auf die Dauer für die meisten Menschen unbefriedigend:&nbsp;Man kann sich nicht so richtig einlassen, hält seine Kraft und sein</p>



<p>Engagement zurück und wird auch von der anderen Seite entsprechend vorsichtig und skeptisch behandelt. Denn auch diese merkt, selbst wenn es nicht ausgesprochen ist, die Unentschiedenheit bei Ihnen, und schützt sich.</p>



<p>Oft lässt sich dieser Zustand aber über längere Zeit &#8222;spielen&#8220; und er hat ja auch sein Gutes: Man brauch sich nicht zu ent-scheiden, also von der gewohnten, lieb gewonnenen und Sicherheit bietenden Alternative zu trennen.</p>



<p>Auf Dauer aber ist es unbefriedigend. Was also kann man tun, wenn die Entscheidung, wieder besseren Wissens, dass Sie an der Zeit ist, nicht fällt?</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Innere Anteile aufstellen</strong></h3>



<p>Die Aufstellung der inneren Stimmen oder inneren Anteile, die hier beteiligt sind, kann helfen, den Entscheidungsprozess zu beschleunigen. Dazu kläre ich im Gespräch zunächst einmal, welche Stimmen für die Entscheidung wichtig sind: Wer ist bei Ihrer Entscheidungsfrage im inneren Chaos der Stimmen beteiligt? Wer schreit hier laut, aber wer flüstert auch zaghaft im Hintergrund? Oft sind&nbsp;dies Herz, Kopf, Bauch, Unterleib&nbsp;(Gefühl, Verstand und Intuition, Lust). Aber es können auch, je nach Person und Entscheidung, ganz andere Stimmen sein, z.B. der innere Freiheitskämpfer, die gute Mutter, etc.</p>



<p>Diese Stimmen werden dann im Raum aufgestellt und wir erforschen, wie Sie zueinander in Bezug auf dies Entscheidungsfrage stehen. Wer kommt gut miteinander klar? Wer kann sich nicht sehen? Wer braucht viel Abstand, wer ist sich nah?</p>



<p>Schon in dieser Phase des Aufstellungsprozess bekommen Sie als KlientIn viel über Ihre Entscheidung mit und durchlaufen emotional und kognitiv mit den Bewegungen und Kontaktaufnahmen der aufgestellten Stimmen einen inneren Prozess:</p>



<p>Vielleicht erkennen Sie, dass der Kopf einiges vom Herz lernen kann oder dass die Intuition den Blick auch auf andere mögliche Alternativen richtet und so die Einengung durch zwei Alternativen aufbrechen will?</p>



<p>Im Idealfall führt die Auseinandersetzung der inneren Stimmen allein schon zu einer harmonischen Einigung, einem Lösungsbild, in dem jede Stimme einen guten Platz in Bezug zu den anderen findet und Sie erkennen, was für eine Lösung das bezüglich Ihrer Entscheidungsfrage bedeutet.</p>



<p>Oft zeigt sich, dass statt&nbsp;&#8222;Ja&#8220; oder &#8222;Nein&#8220; andere Lösungen viel angemessener sind: So könnte sich z.B. zeigen, dass ein offenes Gespräch mit dem/ der PartnerIn, in dem Sie Ihre Wünsche klar benennen, &nbsp;ein guter Weg ist, um Ihre Entscheidung voran zu treiben. Eine andere Lösung im beruflichen könnte eine Reduktion auf eine Teilzeitstelle sein, statt sofort auszusteigen. Und in manchen Fällen ist ein klares &#8222;Nein&#8220;, oder &#8222;Ja&#8220;, ein stimmiges Ergebnis.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Einen &#8222;Chorleiter&#8220;&nbsp;oder eine &#8222;ChorleiterIn&#8220; einführen</strong></h3>



<p>Häufig braucht es aber auch einen &#8222;Chorleiter&#8220; oder eine &#8222;Teamleiterin&#8220;, oder ein &#8222;integrierendes Ich&#8220;, um den inneren Konflikt der Stimmen zu lösen. In der Aufstellung kann sich diese dann die Bedürfnisse und Bedenken der einzelnen Stimmen anhören und dann schlichtend und ordnend eingreifen, so dass am Ende ein guter Kompromiss zustande kommt, mit denen alle leben können. Damit wird wie in einem Team ein Patt verhindert, wenn zwei Kontrahenden, z.B. Herz und Kopf einfach nicht von ihren gegensätzlichen Positionen abweichen wollen.</p>



<p>Hier bietet es sich dann an, diese LeiterIn bald durch den/die KlientIn selbst aufzustellen, da diese(r) je schließlich hinter der Entscheidung stehen und mit ihr Leben muss.</p>
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		<title>Sexy Ziele! – Systemaufstellungen von Zielen</title>
		<link>https://loesungsbilder.de/sexy-ziele-systemaufstellungen-von-zielen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan Prisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2015 20:41:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Formate]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Errötend folgt er Ihren Spuren.“, so beschreibt Gunter Schmidt, Arzt und Begründer des hypnosystemischen Ansatzes, mit einem Zitat von Schiller halb scherzhaft, halb ernst eine optimale Beziehung zwischen Ziel und „Zielendem“. Eine gute Zielbeziehung sollte etwas Erotisches haben, damit das Ziel uns zieht, statt eine kraftlose Kopfgeburt zu sein. Dies erklärt teilweise auch, wieso wir&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://loesungsbilder.de/sexy-ziele-systemaufstellungen-von-zielen/">Sexy Ziele! – Systemaufstellungen von Zielen</a> erschien zuerst auf <a href="https://loesungsbilder.de">Lösungsbilder</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Errötend folgt er Ihren Spuren.“</strong>,<br />
so beschreibt Gunter Schmidt, Arzt und Begründer des hypnosystemischen Ansatzes, mit einem Zitat von Schiller halb scherzhaft, halb ernst eine optimale Beziehung zwischen Ziel und „Zielendem“.</p>
<div style="float: left;"><span style="font-size: 12px;"><br />
</span></div>
<p>Eine gute Zielbeziehung sollte etwas Erotisches haben, damit das Ziel uns zieht, statt eine kraftlose Kopfgeburt zu sein. Dies erklärt teilweise auch, wieso wir uns so oft etwas vornehmen &#8211; wie Sie vielleicht auch für 2015 &#8211; dann aber schnell unsere Vorsätze wieder fallen lassen.</p>
<p><span id="more-792"></span></p>
<p>Als Menschen gehen wir in Beziehung zu den Dingen und Ideen, die uns beschäftigen. Nicht anders ist es mit unseren Zielen. Wenn Sie möchten, können Sie das ganz leicht selbst für sich selbst überprüfen: Mit der folgenden&nbsp;fünf&nbsp;minütigen Übung:</p>
<h3>1. Wo sehe ich mein Ziel?</h3>
<p>Haben Sie ein Ziel für 2015? Oder erinnern Sie sich an Ihr letztes Ziel? Jetzt schließen Sie eimal kurz die Augen und überlegen, wo Ihr Ziel vor Ihrem Inneren Auge ist:</p>
<p><i>Ist es eher vor ihnen, seitlich, hinter ihnen, über ihnen?</i></p>
<p>Es ist schon merkwürdig, aber die meisten Menschen können nicht nur für Ihre Beziehungen klar sagen, wo Sie sich diese in Bezug zu Ihnen selbst vorstellen, sondern eben auch für Ihre Ziele!</p>
<h3>2. Wie ist die Beziehung zu meinem Ziel?</h3>
<p>Das aber ist noch längst nicht alles: Nicht nur die Position unseres Ziels, sondern auch seine Größe, Haltung und seinen Ausdruck können wir uns relativ deutlich vorstellen:</p>
<p><i>Ist Ihr Ziel eher kleiner, gleich groß oder größer als Sie? Sitzt es, steht, es, ist es zum Greifen nahe oder erschreckend weit weg? Lächelt es oder guckt es skeptisch?&nbsp;</i></p>
<p>Das, was Sie hier &#8211; wenn Sie sich die Fragen gerade probehalber für ein eigenes Ziel gestellt haben &#8211; erleben, ist die Beziehung, die Sie zu Ihrem Ziel haben. Wofür aber ist die wichtig?</p>
<h3>3. Die Beziehung zu Ihrem Ziel verbessern!</h3>
<p>Diese Beziehung gibt Aufschluss darüber, wie Sie und Ihr Ziel zueinander stehen, und damit, wie wahrscheinlich es ist, dass Sie Ihr Ziel erreichen werden bzw. was es noch braucht, damit Sie wahrscheinlicher Ihr Ziel erreichen werden.</p>
<p>Auch dies können Sie wieder vor Ihrem inneren Auge ausprobieren: Falls Sie in der Übung bisher bemerkt haben, dass die Beziehung zu Ihrem Ziel noch nicht gut und kraftvoll, vielleicht sogar erotisch ist, dann stellen Sie sich z.B. folgende Frage:</p>
<p><i>Was müssten Sie verändern, damit die Beziehung zu Ihrem Ziel sich verbessern würde? Vielleicht müssen Sie dazu das Ziel auch kleiner machen, sich also ein bescheideneres Vorhaben wählen, oder aber Sie brauchen noch mehr Unterstützung und Ressourcen (Zeit, Geld, Kenntnisse, o.ä.), um eine anziehendere Beziehung herzustellen?</i></p>
<p>Was auch immer Ihnen hilfreich erscheint. Sie können die wahrscheinliche Wirkung wie in einer Simulation überprüfen, indem Sie wieder die Beziehung zu Ihrem Ziel vor Ihrem inneren Auge anschauen. Was würde sich ändern, wenn…</p>
<h3>Ziele aufstellen</h3>
<p>Das, was Sie hier vielleicht in Ihrer Fantasie erlebt haben, lässt sich natürlich auch aufstellen, ganz so wie Familienbeziehungen, Beziehungen zu Verhaltensweisen, chronischen Krankheiten, zu unserer Sexualität oder zu Geld und Karriere. Falls Sie Interesse an einer Aufstellung Ihres Ziels mit all den Hindernissen und Ressourcen, die damit in Zusammenhang stehen haben, melden Sie sich doch zu einem meiner Seminare an.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://loesungsbilder.de/sexy-ziele-systemaufstellungen-von-zielen/">Sexy Ziele! – Systemaufstellungen von Zielen</a> erschien zuerst auf <a href="https://loesungsbilder.de">Lösungsbilder</a>.</p>
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