SUPERVISION · PRAXIS · AUFSTELLUNGSARBEIT
Supervisionswerkstatt
„Mühle“
Berufliche Fälle reflektieren.
Aufstellungen unter Supervision leiten.
Gemeinsam aus der Praxis lernen.
Supervision- und Aufstellungswerkstatt
Supervisionswerkstatt
„Mühle“
Berufliche Fälle reflektieren.
Aufstellungen unter Supervision leiten.
Gemeinsam aus der Praxis lernen.Therapie.
Sich selbst beim Beraten beobachten
Ein Ort für Supervision, Professionalisierung und Begegnung

Die Supervisionswerkstatt ist ein zweieinhalbtägiges Praxis- und Supervisionsformat und fester Bestandteil unserer Weiterbildungen in Systemischem Coaching und Systemischer Aufstellungsarbeit.
Im Mittelpunkt stehen die Supervision eigener beruflicher Fälle, die praktische Leitung von Aufstellungen und eine strukturierte gemeinsame Reflexion von Qualität in der Aufstellungsarbeit.
Auch Gäste können mit einem persönlichen Anliegen teilnehmen und eine Aufstellung in einem professionell begleiteten Rahmen erleben.
Drei Perspektiven auf professionelle Praxis
Worum es in der Supervisionswerkstatt geht
Die SupervisionsWerkstatt verbindet Fallarbeit, gemeinsames Lernen an echten Beratungsfällen sowie Praxisaustausch und Vernetzung.
Thematischer Fokus ist, das eigene Prozessbegleitung als Aufstellerin und/ oder Coach in den Blick zu nehmen. Dafür bieten wir hier Raum für drei sich ergänzende Angebote oder Perspektiven:
1. Supervision eigener Beratungsfälle
Du kannst Fälle aus Coaching, Beratung, Therapie, Pädagogik, Führung oder anderen beruflichen Zusammenhängen einbringen. Mithilfe systemischer Aufstellungen betrachten wir Dynamiken, Beziehungen und mögliche nächste Schritte.
Supervision eigener beruflicher Fälle können beispielsweise sein:
- ein herausfordernder Coaching- oder Beratungsprozess,
- ein stockender Aufstellungsverlauf,
- Unsicherheiten im Kontakt mit Klient:innen,
- wiederkehrende Dynamiken in der eigenen Arbeit,
- Konflikte in Teams oder Organisationen,
- Rollen- und Auftragsklärungen,
- Fragen zu Grenzen und Verantwortung,
- eigene Resonanzen oder Verstrickungen in einem Prozess.
Wir nutzen Aufstellungen, um die Situation räumlich abzubilden und neue Perspektiven zugänglich zu machen. Insbesondere schauen wir auf die Beziehung zwischen dir als Beratende/r oder Leitung und deinem Klientensystem.
Dabei geht es nicht darum, vorschnell eine Lösung zu produzieren. Zunächst wird sichtbar, welche Beziehungen, Spannungen, Ressourcen und bislang übersehenen Aspekte für den Fall bedeutsam sein könnten.
Aus der Aufstellung entwickeln wir gemeinsam stimmige Hypothesen und konkrete Handlungsmöglichkeiten für die weitere Arbeit, z.B. wo in Bezug zu deinem (Klienten-)System ein guter Platz für dich ist, um wirksam sein zu können.
2. Live-Supervision von Aufstellungen
Weiterbildungsteilnehmende können Aufstellungen für Gäste oder andere Teilnehmende leiten. Die Leitung wird von uns begleitet und anschließend strukturiert durch die Gruppe reflektiert.
Ein zweiter Schwerpunkt ist die Live-Supervision, d.h. die Leitung einer Aufstellung unter Supervision. Dabei können sie ihre methodischen Fähigkeiten, ihre Wahrnehmung und ihre persönliche Präsenz in einer realen Arbeitssituation weiterentwickeln.
Die Lehrenden begleiten den Prozess. Bei Bedarf kann die Leitung innehalten, eine Frage stellen oder sich Unterstützung holen. So bleibt die Leitung für den Prozess bei der leitenden Person, ohne dass sie mit schwierigen Situationen allein ist.
Die Live-Supervision ermöglicht Lernen unmittelbar im Tun:
- Was macht eine gute Anliegenklärung aus?
- Wie entsteht ein tragfähiger Kontakt?
- Wie wird ein Anliegen fokussiert?
- Welche Repräsentant:innen oder Elemente werden gewählt?
- Wann ist eine Intervention hilfreich?
- Wann braucht es Zurückhaltung?
- Wie können körperliche und emotionale Signale wahrgenommen werden?
- Woran zeigt sich ein guter Abschluss?
3. Aufstellungen als Gast erleben
Gäste sind mit einem persönlichen Anliegen willkommen. Sie erhalten eine Aufstellung, die von einem Weiterbildungsteilnehmenden unter enger Begleitung durch uns Lehrende geleitet wird. Du kannst dich als Gast für einen Tag oder für die ganze 2,5-tägige Werkstatt anmelden.
Auch Menschen, die nicht an einer Weiterbildung teilnehmen, sind als Gäste in der Supervisionswerkstatt herzlich willkommen.
Als Gast kannst du ein persönliches Anliegen einbringen und eine eigene Aufstellung erleben oder als StellvertrerIn Selbsterfahrung sammeln. Die Aufstellung wird in den Regel von einer Teilnehmerin oder einem Teilnehmer unserer Weiterbildung geleitet und von uns als erfahrenen Lehrenden begleitet und letztverantwortet.
Dadurch entsteht eine besondere Verbindung: Du erhältst Raum für dein Anliegen, während die Weiterbildungsteilnehmenden praktische Erfahrung sammeln und ihre Arbeit professionell reflektieren können.
Der Schutz und das Anliegen des Gastes stehen dabei immer im Vordergrund. Wie immer bei Lösungsbilder findet die Arbeit in einem vertraulichen und wertschätzenden Rahmen statt.
> Infos zu möglichen Anliegen sowie Ablauf von Aufstellungen findest du hier
Wir freuen uns auf dich bei Lösungsbilder
Live-Supervision mit strukturierter Reflexion
Nach einer durch dich geleiteten Aufstellung nehmen wir uns Zeit für eine strukturierte Reflexion.
Dabei betrachten wir den Prozess aus verschiedenen Perspektiven:
1
Rollenfeedback
Gibt es noch relevante Wahrnehmungen oder Erleben aus den Stellvertretungen?
Das Aussprechen fördert das Entrollen und rundet oft den Aufstellungsprozess ab.
2
Die Erfahrung der anliegengebenden Person
Was wurde als hilfreich erlebt?
Was hat sich verändert?
Was bleibt offen?
3
Die Erfahrung der Leitung
Wie hast du als Leitung den Prozess wahrgenommen?
Wo bestand Klarheit?
Wo bestand Unsicherheit?
Was hat Spannung erzeugt?
Was hat geholfen?
4
Die Beobachtungen der Gruppe
Welche Prozessschritte, Interventionen und Wendepunkte wurden sichtbar?
5
Die Rückmeldung der Lehrenden
Welche Kompetenzen waren bereits gut erkennbar?
Welche Alternativen hätten sich angeboten?
Was kann für zukünftige Prozesse gelernt werden?
Ein fester Bestandteil der Professionalisierung
Verankerung in den Weiterbildungen

Die SupervisionsWerkstatt ist fester Bestandteil beider Weiterbildungen bei Lösungsbilder:
- der Weiterbildung in Systemischem Coaching,
- der Weiterbildung in Systemischer Aufstellungsarbeit.
Hier werden Wissen, Haltung und praktische Erfahrung miteinander verbunden. Die Teilnehmenden bringen eigene berufliche Situationen ein, erleben verschiedene Formen der Aufstellungsarbeit sowie kleine Coachingübungen und übernehmen zunehmend selbst Verantwortung für Prozesse.
Die Werkstatt bietet dafür einen Rahmen, in dem ausprobiert, reflektiert und aus Erfahrungen gelernt werden kann. Fehler müssen nicht vermieden, sondern können als wertvolle Hinweise für die weitere professionelle Entwicklung genutzt werden.
ERfahren und DGFS-Anerkannt
Die Leitung der Supervisionswerkstatt
Die SupervisionsWerkstatt wird von Jan Prisor und Alexander Willsch gemeinsam geleitet und begleitet. Wir bringen langjährige Erfahrung in systemischem Coaching, Aufstellungsarbeit, Organisationsentwicklung, Führung und Weiterbildung mit.
Dabei verstehen wir uns nicht als Bewertende, sondern als Begleitende professioneller Lern- und Entwicklungsprozesse. Im Team reflektieren wir gemeinsam die Aufstellungen, teilen unsere Beobachtungen und lernen voneinander.
Hierzu haben wir über die Jahre einen strukturierten Ablauf der Rückmeldungen auf verschiedenen Ebenen entwickelt, der wiederum von von unseren Haltungen getragen wird.
Autonomie und Verbundenheit leben
Lernen in und von der Gruppe

Nicht nur die eigene Fallarbeit und das eigene Leiten sind wertvoll. Auch das Beobachten und Reflektieren der Prozesse anderer Teilnehmender erweitert die eigene professionelle Wahrnehmung.
Die Gruppe wird so zu einem gemeinsamen Lernraum. Unterschiedliche Vorgehensweisen, Haltungen und Hypothesen werden sichtbar und können miteinander verglichen werden.
Das Lernen geschieht aber nicht nur in den Aufstellungen. Auch zwischen den Arbeitsphasen, beim gemeinsamen Planen und Kochen des Essens oder Zusammensein am Abend erleben wir uns im Feld der Gruppe.
Über die zweieinhalb Tage entsteht so eine intensive Verbindung von:
- eigener Praxis,
- fachlicher Reflexion,
- persönlicher Erfahrung,
- kollegialem Austausch,
- methodischer Vertiefung,
- gemeinsamer Entwicklung,
- Erfahrung von Gruppendynamik,
- Selbsterfahrung.
BeziehungsMuster erkennen und verändern
Termine und Konditionen der Supervisionswerkstatt
Die Supervisionswerkstatt geht über 2,5 Tage und findet zweimal im Jahr statt:
Jeweils in der Nähe der Oster- und der Herbstferien.
Die Unterbringung erfolgt in der Mühle und in der Regel in Zimmern mit zwei Betten.
Essen und Abendgestaltung organisieren wir gemeinsam. Unterbringung und Essen sind seperat auf der Mühle in Bar zu zahlen. Ein Zimmer kostet aktuell 45 Euro / Nacht.
Supervisionswerkstatt
„Mühle“
Fr., 18:00 – So., 16:00
30.10. – 01.11.2026
Niederzerfer Mühle bei Trier
350 € (in Weiterbildung enthalten)
150 € als Tagesgast
Falls du vorab noch Fragen hast kontaktiere uns einfach.
Fragen unserer TeilnemerInnen
Häufige Fragen zu unserer Supervisionswerkstatt
Nein. Auch klassische Beratungs-, Coaching- oder berufliche Fälle können eingebracht werden. Wir nutzen Aufstellungen als Methode, um Beziehungen, Dynamiken und mögliche nächste Schritte sichtbar zu machen.
Nein. Nicht alle Teilnehmenden müssen in jeder Werkstatt eine Aufstellung leiten. Du kannst auch eigene Fälle einbringen, andere Prozesse miterleben und aus der gemeinsamen Reflexion lernen.
Die Aufstellungen finden in einem klaren und professionell begleiteten Rahmen statt. Die Lehrenden sind während des gesamten Prozesses anwesend und greifen ein, wenn Unterstützung oder eine Klärung notwendig ist. Das Anliegen und die Grenzen des Gastes stehen dabei im Vordergrund.
Für eine Gastteilnahme oder das Einbringen eines beruflichen Falls sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Wer selbst eine Aufstellung leiten möchte, sollte an einer entsprechenden Weiterbildung teilnehmen oder über vergleichbare Erfahrung verfügen.
Alle Teilnehmenden verpflichten sich zu einem vertraulichen Umgang mit persönlichen und beruflichen Inhalten. Fälle sollten möglichst anonymisiert eingebracht werden, damit die Privatsphäre von Klient und anderen Beteiligten geschützt bleibt.
Ja. Sie ist sowohl Bestandteil der Weiterbildung in Systemischem Coaching als auch der Weiterbildung in Systemischer Aufstellungsarbeit. Dies macht Sinn, weil beide Weiterbildungen viel mit Embodiment und der analogen Arbeit im Raum zu tun haben und wir in der Supervisionswerkstatt über die Aufstellungsarbeit Themen und Prozesse visualisieren und erleben.
Prinzipiell ja. Die vollständige Teilnahme ist in erster Linie für Teilnehmende der Weiterbildungen vorgesehen. Wenn aber noch Plätze frei sind, können externe BeraterInnen, Coaches, AufstellerInnen gerne teilnehmen.
Ja. Unabhängig von der SupervisionsWerkstatt bieten wir Fallsupervision, Teamsupervision und weitere Supervisionsformate für Einrichtungen und Organisationen an. Inhalt, Umfang und Arbeitsweise werden an den jeweiligen Auftrag angepasst. Supervison kann sowohl vor Ort als auch Online stattfinden.





