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	<title>Dankbarkeit Archive - Lösungsbilder</title>
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	<description>Institut für Systemaufstellung &#38; Coaching in Köln-Bonn</description>
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	<title>Dankbarkeit Archive - Lösungsbilder</title>
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		<title>Paaraufstellungen- Wie systemische Aufstellungsarbeit Paarbeziehungen klären hilft</title>
		<link>https://loesungsbilder.de/paaraufstellungen-wie-systemische-aufstellungsarbeit-paarbeziehungen-klaeren-hilft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan Prisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2025 16:27:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Formate]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Beziehung besteht nie nur aus zwei Menschen – oft wirken unsichtbare Dynamiken aus der Vergangenheit mit hinein. Alte Muster, unbewusste Erwartungen oder Familienprägungen können in Partnerschaften für&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://loesungsbilder.de/paaraufstellungen-wie-systemische-aufstellungsarbeit-paarbeziehungen-klaeren-hilft/">Paaraufstellungen- Wie systemische Aufstellungsarbeit Paarbeziehungen klären hilft</a> erschien zuerst auf <a href="https://loesungsbilder.de">Lösungsbilder</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Beziehung besteht nie nur aus zwei Menschen – oft wirken <strong>unsichtbare Dynamiken</strong> aus der Vergangenheit mit hinein. Alte Muster, unbewusste Erwartungen oder Familienprägungen können in Partnerschaften für wiederkehrende Konflikte sorgen. Die <strong>systemische Aufstellungsarbeit</strong> bietet hier eine spannende Möglichkeit, diese verborgenen Einflüsse sichtbar zu machen und neue Lösungswege zu finden.</p>
<h2><strong>Wie Herkunftssysteme in die Paarbeziehung hineinwirken</strong></h2>
<p>Jeder Mensch bringt Prägungen aus seiner Familie mit – sei es durch das Verhalten der Eltern, emotionale Erlebnisse oder ungelöste Konflikte aus der Kindheit. Viele dieser Muster sind unbewusst und beeinflussen unsere Beziehungen, ohne dass wir es merken.</p>
<p>Häufig zeigen sich in Paaraufstellungen Dynamiken wie:</p>
<ul>
<li><strong>Übernommene Rollen:</strong> Ein Partner übernimmt unbewusst die Verhaltensweisen der Eltern (z. B. autoritäres Verhalten des Vaters oder übermäßige Fürsorglichkeit der Mutter).</li>
<li><strong>Erwartungen aus der Kindheit:</strong> Der Wunsch, dass der Partner einen Mangel aus der Vergangenheit ausgleicht (z. B. fehlende emotionale Wärme oder Schutz).</li>
<li><strong>Ungesunde Beziehungsmuster:</strong> Ein Partner übernimmt immer die dominante oder unterlegene Rolle, ohne dass eine gleichwertige Partnerschaft entsteht.</li>
</ul>
<p>Diese Muster sind oft tief verwurzelt und wiederholen sich unbewusst – sowohl in bestehenden Beziehungen als auch in nachfolgenden Partnerschaften.</p>
<h2><strong>Wenn Muster aufeinandertreffen: Die Dynamik der Kollusion</strong></h2>
<p>In vielen Beziehungen verstärken sich unbewusste Muster gegenseitig – man spricht dann von <strong>Kollusion</strong>. Dabei ziehen sich Paare unbewusst genau wegen ihrer „passenden“ Muster an:</p>
<ul>
<li>Eine Person mit einem starken Bedürfnis nach Sicherheit wählt einen dominanten Partner, der klare Strukturen vorgibt.</li>
<li>Jemand mit einem starken Bedürfnis nach Anerkennung zieht eine Person an, die gerne Bestätigung gibt.</li>
<li>Ein Partner, der als Kind viel Verantwortung übernehmen musste, findet sich in einer Beziehung wieder, in der er sich um alles kümmern „muss“.</li>
</ul>
<p>Am Anfang kann dies stimmig erscheinen, doch mit der Zeit entsteht oft ein Ungleichgewicht. Eine Person gibt immer mehr, während die andere sich in eine passive Rolle zurückzieht – und es kommt zu Frustration oder Konflikten.</p>
<p>Eine <strong>Paaraufstellung kann diese Muster bewusst machen</strong> und helfen, neue Wege für die Beziehung zu finden.</p>
<h2><strong>Wie funktioniert eine Paaraufstellung?</strong></h2>
<p>Eine große Stärke der systemischen Aufstellungsarbeit ist, dass man nicht zwingend mit beiden Partnern arbeiten muss. Auch eine einzelne Person kann eine Aufstellung machen und dabei Stellvertreter für sich selbst und den Partner wählen.</p>
<p><strong>Ablauf einer Paaraufstellung:</strong></p>
<ol>
<li>Die beiden Partner (oder Stellvertreter) werden sich <strong>gegenübergestellt</strong>.</li>
<li>Die Körperhaltung, Blickrichtung und Emotionen werden <strong>beobachtet</strong>.</li>
<li>Die Beraterin oder der Berater stellt gezielte Fragen:
<ul>
<li>„Wie fühlt es sich an, dem Partner gegenüberzustehen?“</li>
<li>„Gibt es körperliche Empfindungen, Spannungen oder Unwohlsein?“</li>
</ul>
</li>
<li>Falls nötig, werden <strong>weitere Stellvertreter aufgestellt</strong> – zum Beispiel für frühere Partner, Eltern oder belastende Erlebnisse.</li>
<li>Durch gezielte Interventionen (z. B. veränderte Positionierung, Symbolobjekte oder Lösungssätze) können neue Perspektiven entstehen.</li>
</ol>
<h2><strong>Kontextüberlagerungen: Wenn alte Beziehungen in die Gegenwart wirken</strong></h2>
<p>Oft zeigen Aufstellungen, dass ein Partner nicht nur auf den anderen reagiert, sondern <strong>auf eine frühere Erfahrung in seinem Leben</strong>.</p>
<p>Ein Beispiel:<br />Eine Frau fühlt sich von ihrem Partner oft „kritisiert und abgewertet“. In der Aufstellung zeigt sich jedoch, dass ihr Gefühl nicht nur von ihrem aktuellen Partner kommt – sondern dass sie bereits als Kind von ihrem Vater stark kritisiert wurde.</p>
<p>Durch diese Erkenntnis kann sie ihre Reaktion differenzieren: <em>„Mein Partner ist nicht mein Vater – ich sehe, dass ich hier alte Gefühle hineinprojiziere.“<br /></em></p>
<p>Das Bewusstwerden solcher „Kontextüberlagerungen“ ist oft ein entscheidender Schritt zur Lösung.</p>
<h2><strong>Die Exklusivität der Paarbeziehung schützen</strong></h2>
<p>Eine Partnerschaft ist ein <strong>exklusives System</strong>, das von äußeren Einflüssen geschützt werden muss. Doch oft wirken Dritte hinein – bewusst oder unbewusst.</p>
<p>Dritte in der Beziehung können sein:</p>
<ul>
<li><strong>Ex-Partner:</strong> Unverarbeitete Liebesbeziehungen oder vergangene Verletzungen.</li>
<li><strong>Schwiegereltern:</strong> Übergriffige oder kontrollierende Eltern, die Einfluss auf die Beziehung nehmen.</li>
<li><strong>Kinder:</strong> Wenn die Elternrolle die Paarbeziehung völlig verdrängt.</li>
<li><strong>Arbeit und Stress:</strong> Wenn berufliche Themen mit ins Privatleben genommen werden.</li>
</ul>
<p>In der Aufstellung kann sichtbar werden, welche Störfaktoren in das Paarsystem hineinwirken und wie diese <strong>bewusst gelöst oder ausgegrenzt</strong> werden können.</p>
<h2><strong>Paarbeziehung vs. Elternrolle: Wie lassen sich beide Systeme in Balance halten?</strong></h2>
<p>Besonders herausfordernd wird es, wenn aus einem Paar <strong>Eltern werden</strong>. Denn dann entsteht neben der Paarbeziehung ein neues System: das <strong>Elternsystem</strong>.</p>
<p>Die <strong>Herausforderung</strong>:</p>
<ul>
<li>Die Elternrolle nimmt oft so viel Raum ein, dass die Paarbeziehung vernachlässigt wird.</li>
<li>Partner reden nur noch über Kinder oder Alltagsorganisation, nicht mehr über sich als Liebespaar.</li>
<li>Intimität und Zeit für Zweisamkeit gehen verloren.</li>
</ul>
<p><strong>Wichtig:</strong> Die Paarbeziehung muss aktiv gepflegt werden, denn sie gibt die Energie für das Elternsein.</p>
<h2><strong>Lösungsansätze: Wie kann man die Beziehung stärken?</strong></h2>
<p>Hier einige zentrale Empfehlungen für Paare:</p>
<ul>
<li><strong>Bewusste Paarzeit einplanen:</strong> Einmal pro Woche ein „Date“ nur als Paar – ohne Kinder, Arbeit oder andere Ablenkungen.</li>
<li><strong>Kommunikation auf Augenhöhe:</strong> Nicht nur über Alltagsthemen sprechen, sondern bewusst Raum für <strong>persönliche Gespräche</strong> schaffen.</li>
<li><strong>Exklusivität bewahren:</strong> Keine Arbeit oder Konflikte mit Dritten mit ins Bett nehmen – die Paarbeziehung verdient ihren geschützten Raum.</li>
<li><strong>Gemeinsame Rituale schaffen:</strong> Z. B. ein gemeinsamer Spaziergang am Abend, ein wöchentlicher Kinoabend oder regelmäßige körperliche Nähe.</li>
</ul>
<h2><strong>Eine Übung zur Stärkung der Paarbeziehung</strong></h2>
<p>Eine einfache, aber kraftvolle Übung aus der Aufstellungsarbeit:</p>
<ol>
<li>Die Partner stellen sich <strong>gegenüber</strong> und halten Blickkontakt.</li>
<li>Jeder spricht laut aus:<br /><em>„Ich danke dir für das Gute in unserer Beziehung.“<br /></em><em>„Ich nehme das Positive mit und lasse Vergangenes los.“<br /></em></li>
<li><span style="font-size: inherit;">Als Symbol überreicht jeder dem anderen ein </span><strong style="font-size: inherit;">kleines Geschenk</strong><span style="font-size: inherit;"><br />– eine Blume, einen Stein oder eine persönliche Geste.</span></li>
</ol>
<p>Diese Übung hilft, Wertschätzung zu stärken und den Fokus auf das <strong>Verbindende</strong> zu legen.</p>
<h2><strong>Fazit: Warum Paaraufstellungen eine wertvolle Methode sind</strong></h2>
<p>Paaraufstellungen machen sichtbar, was <strong>unter der Oberfläche</strong> einer Beziehung wirkt – seien es alte Muster, Überlagerungen oder externe Störungen. Durch die systemische Perspektive können Paare neue Wege finden, ihre Beziehung bewusster zu gestalten, Konflikte zu lösen und Nähe zu vertiefen.</p>
<p>Denn: Eine erfüllte Partnerschaft ist nicht nur Glückssache – sie ist auch eine bewusste Entscheidung für Klarheit, Offenheit und gegenseitiges Wachstum.</p>
<p><em> &gt;&gt; Ausführlicher behandeln wir dieses Thema und Ansätze dazu in unserer Weiterbildung in der <br /><strong>Folge 3 unseres Podcast „Lösungsbilder“</strong> (in allen gängigen Podcast-Plattformen).</em></p>


<p>(Quelle: Bild: Generiert mit DALL·E. am 3.2.2025 für Jan Prisor)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Was ist der MEhrwert einer (Familien-)Aufstellung gegenüber anderen Beratungsverfahren?</title>
		<link>https://loesungsbilder.de/wann-ist-eine-familienaufstellung-sinnvoll/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan Prisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Mar 2023 23:01:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[FAQ]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Und wie helfen systemische Aufstellungen Beziehungsdynamiken auflösen? &#8222;Familienaufstellungen! &#8211; Was bringt das denn?&#8220;, magst du dich fragen. Und lang Zeit, war diese Art auch nur für einen kleinen&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Und wie helfen systemische Aufstellungen Beziehungsdynamiken auflösen?</h2>



<p>&#8222;Familienaufstellungen! &#8211; Was bringt das denn?&#8220;, magst du dich fragen. Und lang Zeit, war diese Art auch nur für einen kleinen Kreis ein Geheimtipp, während andere sie als Esoterik abtaten. Inzwischen gibt es viele Bücher und gute Erklärungsansätze, was Familienaufstellungen bringen und wie wie sie wirken.  Die wesentlichen Faktoren will ich dir aber hier kurz darstellen. Dann kannst du für dich abwägen, ob systemische Aufstellungsarbeit &#8211; Familienaufstellungen &#8211; dich bei deiner Entwicklung sinnvoll unterstützen können. <br><br>Systemische Familienaufstellungen können unbewusste Beziehungsdynamiken sichtbar und bewusst machen. Dies führt zu Verständnis, einer veränderten, hilfreicheren Haltung und eröffnet und die Möglichkeit auch aktiv anders &#8211; hilfreicher &#8211; unsere Beziehungen und Kommunikation zu gestalten.</p>



<p>Denn Beziehungsdyanmiken in Familen sind uns oft nicht bewusst, weil uns nur ein kleiner Teil unserer Kommunikation und unserer Motive bewusst ist. </p>



<p>Doch die tiefere Wirkung von Familienaufstellungen hat mit der Frage zu tun, wer wir sind: Mit unserer Herkunft und mit unserem eigenen, was das Leben uns geschenkt hat: Unser Potenzial und unser eigenes, individuelles Wesen.<br><br>Familienaufstellungen bringen also Hilfe und Lösung bei verschiedenen Aspekten: </p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Familienaufstellungen machen uns die <strong>Wirkung unserer non-verbaler Kommunikation</strong> bewusst</li>



<li>Familienaufstellungen machen uns die <strong>Wirkung generationsübergreifender Muster</strong> bewusst</li>



<li>Familienaufstellungen ermögichen uns <strong>Verständnis und Bewusstsein für unserer Herkunft</strong></li>



<li>Familienaufstellungen fördern den bewussten <strong>Kontakt zu unserem eigenen Wesenskern</strong></li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">1. Familienaufstellungen machen die Wirkung non-verbaler Kommunikation bewusst</h2>



<p>80-90 Prozent unserer Kommunikation ist non-verbal und weitestgehend unbewusst, wie das Eisbergmodell illustriert. Wenn wir kommunizieren sehen und erleben wir uns nicht direkt selbst. Wir wissen und hören zwar, <strong>was</strong> wir sagen und wir verbinden eine Absicht mit unseren Worten. Aber <strong>wie</strong> wir dies sagen &#8211; unsere non-Verbale Kommunikation, d.h. unserer</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Körperhaltung</li>



<li>Blick</li>



<li>Tonfall</li>



<li>Gestik und MImiken </li>



<li>sowie unser Nähe und Distanzverhalten</li>
</ul>



<p>läuft meist weitestgehend automatisch ab. Und es ist uns nur zu einem geringen Teil bewusst, wie dies wirkt. Beziehungsbotschaften und Emotionen aber drücken sich gerade durch diesen non-verbale Aspekte der Kommunikation aus. </p>



<p><strong>Ein Beispiel: </strong>Sage ich meiner Frau: „Du sieht heute gut aus!“ Schaue dabei aber gleichzeitig auf mein Handy, wird nicht die verbale Botschaft den weiteren Abend bestimmen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Familienaufstellungen machen „vererbte“ Muster bewusst</h2>



<p>Beziehungsmuster erlernen wir zuallererst von unseren Eltern. Und diese haben von ihren Eltern gelernt, wie man mit anderen umgeht: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>wie wir Kinder versorgt und erzieht</li>



<li>wie wir Emotionen ausdrücken</li>



<li>wie wir Nähe zeigen und zulässen &#8211;  oder eben nicht. </li>



<li>auch wie wir mit uns selbst umgehen</li>



<li>wie wir mit unserem Körper umgehen</li>



<li>wie wir Menschen und der Welt vertrauen.  </li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><br>In Familienaufstellungen machen wir neue, positive Beziehungserfahrungen</h2>



<p><br>Die frohe Botschaft ist, dass sich solche Beziehungsmuster umlernen lassen. Doch dazu müssen wir neue, positive Beziehungserfahrungen machen und unsere eigenen Beziehungsmuster erkennen.<br><br>Gerade sogenannte Bindungsmuster, die Art und Weise, wie wir zu unseren Kinder schon als Säuglingen in Kontakt treten und für sie da sind, prägen sowohl unser späteres Beziehungsverhalten als Eltern als auch als Liebespartner maßgeblich. </p>



<p>Im geschützten Rahmene eines Familienaufstellung aber auch eines systemischen Caochings das den Körper mit einbezieht, wie der Symbody-Coaching-Ansatz ist beides möglich: <br><br>Wir lernen gut und sicher in Beziehung mit uns und anderen und so auch mit dem Leben zu sein: <br>Vertrauen, Zuversicht, Selbstwert und nährende Beziehungen sind die Wirkungen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Familienaufstellungen verbinden uns im Guten mit unserer Herkunft</h2>



<p>Darüber hinaus helfen uns Familienaufstellungen auch, uns selbst besser zu begreifen: Indem wir uns mit unserer Herkunft, unseren Eltern, unseren Ahnen und unserer Familienkultur befassen, verstehen wir wie wir zu dem geworden sind, wer wir heute sind. </p>



<p>In Familienaufstellungen geht es um Zugehörigkeit. Es geht um Identität, Kultur und Werte und &#8211; verdeckte bzw. übernommene Aufträge und Lasten aus unserer Familie. Und es geht immer auch um Zugehörigkeit, einem der menschlichen Grundbedürfnisse. </p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Familienaufstellung fördern die Entwicklung des Eigenen &#8211; Individualität und Abgrenzung</h2>



<p>Auf der anderen Seite geht es auch darum, wer wir sein wollen, was für uns als Individum zu unserem Wesenskern passt. Es geht um unser Potenzial, unsere Zukunft, unsere Individualität in Abgrenzung und Unterschied zu unseren Eltern. <br><br>Gerde habe ich in der ZDF-Serie „Unsere wunderbaren Jahre“ den schönen dies trefflich ausdückenden Satz gehört: <br><br><em>„Papa ich bin wie du &#8211; nur anders! </em><br><br>Wie schön, wenn der Vater oder die Mutter dann antwortet: <br><br>„Ich bin stolz auf dich!“</p>
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			</item>
		<item>
		<title>1. Demut?  &#8211; Mit kleinen Schritten leichter zum Ziel!</title>
		<link>https://loesungsbilder.de/1-demut-mit-kleinen-schritten-leichter-zum-ziel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan Prisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 May 2021 15:46:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://familienaufstellung-koeln-bonn.de/blog/?p=468</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Leben macht nicht halt &#8230; Ich habe in diesem Jahr weiße Ecken im Bartansatz bekommen. Noch kann ich sie leicht maskieren. Ich frage mich: Ist es Corona,&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://loesungsbilder.de/1-demut-mit-kleinen-schritten-leichter-zum-ziel/">1. Demut?  &#8211; Mit kleinen Schritten leichter zum Ziel!</a> erschien zuerst auf <a href="https://loesungsbilder.de">Lösungsbilder</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das Leben macht nicht halt &#8230;</strong></h2>



<p>Ich habe in diesem Jahr weiße Ecken im Bartansatz bekommen. Noch kann ich sie leicht maskieren. Ich frage mich: Ist es Corona, Weisheit oder nur das Alter? Jedenfalls zeigt es mir: Das Leben geht auch trotz äußeren Stillstand weiter und tatsächlich habe ich etwas gelernt: Demut und damit kleinere Schritte bei Entwicklungsvorhaben.&nbsp;</p>



<p>Das hat auch Auswirkungen darauf, wie ich Organisation und Individuen bei ihren Entwicklungen begleite: Agile Coaching, Prototyping, kurze Feedbackschleifen sind die Stichworte dazu und sie verleihen mehr Gelassenheit und Leichtigkeit!&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Think Small! &#8211; Demut und neue Leichtigkeit.</strong></h2>



<p>Neben Zoom und Online-Beratung hat die Krise mich aber noch mehr gelehrt:  Etwas, das mich sehr entspannt und mir zugleich neue Energie und Leichtigkeit schenkt: Demut &#8211; ja, tatsächlich!</p>



<p>Übertragen auf Veränderungsprozesse in Coaching, Organisations- und Persönlichkeitsentwicklung heißt das: „Think small!“ &#8211; Prototyping statt große Projekte &#8211;&nbsp;oder „agil Coaching“.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Scham kills Learning!</strong></h2>



<p>Der Kerngedanke dahinter lässt sich gut mit einer Geschichte illustrieren, die ich als Student erlebt habe: Ich gab damals Deutsch als Fremdsprache und hatte in meinen Kursen immer wieder Chinesen, die sich schwer taten, überhaupt ins Sprechen zu kommen. Irgendwann lernte ich einen von Ihnen näher kennen. Er lieferte mir eine Erklärung für dieses Phänomen: „Wir Chinesen“, vertraute er mir an, „wir möchten keine Fehler machen, um nicht das Gesicht zu verlieren.“ „Erst wenn wir einen Satz fehlerfrei können, sprechen wir ihn aus. Doch leider bekamen sie so kaum Übung und kaum Chancen, durch Rückmeldungen aus ihrem Fehlern zu lernen.&nbsp;</p>



<p>Ähnlich wie meinen chinesischen Schülern von damals geht es aber viele bei Entwicklungsvorhaben: Schnelle Erfolge und Feedback fehlen, um rechtzeitig aus Fehlern zu lernen und nachzusteuern. Oft sind solche Vorhaben schlicht zu groß und schwerfällig wie Megatanker im Suezkanal: Die Ziele und Prioritäten ändern sich; Motivation und Kraft verebbt, bis wir das Ziel ganz aus den Augen verlieren und resigniert aufgeben. Zurück bliebt ein schlechtes Gewissen und das Gefühl es nicht drauf zu haben statt der erhoffte Erfolg.</p>



<p>Wie also anders?&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Weniger ist mehr! &#8211; Opportunities statt Vorhaben.</strong></h2>



<p>Dabei ist die neue Leichtigkeit im Arbeiten recht simpel UND effizient:&nbsp;Meine Liste mit Vorhaben, Projekten und Zielen habe ich schlicht umgewidmet in Möglichkeiten oder „Opportunities“.&nbsp;</p>



<p>Das ist sowieso ehrlicher, denn nur einen kleinen Teil davon kann ich wirklich anpacken, weil mein Kopf immer schneller als meine Hand ist. In meinem wöchentlichen Check wandert dann jede Möglichkeit, an die ich die vergangenen sieben Tage nicht mehr gedacht habe, nach unten, um nach zwei oder drei Wochen ganz gestrichen zu werden. Eine Art natürlicher Selektion.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Prototypen und schnelles Feedback</strong></h2>



<p>Entscheide ich mich aber dafür, eine Möglichkeit tatsächlich anzupacken, mache ich erst einmal einen Prototypen. Es muss nicht gleich perfekt sein! Wichtiger ist, schnell Feedback zu bekommen für seine Arbeit. Bei Erfolg baue ich die Sache aus;&nbsp; sonst lasse ich sie fallen &#8211; bei geringen Investitionskosten. Dann habe ich meine Energie wieder frei für andere Möglichkeiten!</p>



<p>Das Leben ist auch nicht perfekt, sondern endlich.&nbsp;<br>Wir müssen uns entscheiden, was wir anpacken und was nicht.<br>Nur Gott ist perfekt und kann alles &#8211; falls es ihn gibt 😉&nbsp;</p>



<p>In diesem Sinne wünsche ich dir:</p>



<p>Mut zur eigenen Begrenzung!&nbsp;<br>Mut zu Fehlern!<br></p>



<p><br></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Tanne und das Apfelbäumchen</title>
		<link>https://loesungsbilder.de/die-tanne-und-das-apfelbaeumchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan Prisor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jun 2017 21:16:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Ambivalenz]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon einen ganzen Tag hat der große Samurai in der Schlange gestanden, um eine Audienz beim Zen-Meister zu bekommen. Als er am Abend schließlich an die Reihe kommt,&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://loesungsbilder.de/die-tanne-und-das-apfelbaeumchen/">Die Tanne und das Apfelbäumchen</a> erschien zuerst auf <a href="https://loesungsbilder.de">Lösungsbilder</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon einen ganzen Tag hat der große Samurai in der Schlange gestanden, um eine Audienz beim Zen-Meister zu bekommen. Als er am Abend schließlich an die Reihe kommt, spricht er zum Meister:</p>
<p><em>&#8222;Eigentlich hatte ich eine ganz andere&nbsp;Frage, aber jetzt habe ich dich den ganzen Tag beobachtet und ich frage mich, wieso ich mir dabei so klein vorkomme.&#8220;</em></p>
<p><em>Da zeigt der Zen-Meister in die Landschaft:</em></p>
<p><em>&#8222;Siehst du da im Palastgarten diese hohe, große Tanne &#8211; ein mächtiger Baum! Und daneben, ganz klein, ein Apfelbäumchen. Meinst du die Tanne hat sich schon einmal nur gefragt, wieso sie nicht so herrliche,&nbsp;süße Früchte trägt, wie das Bäumchen? Und hat der Apfelbaum sich wohl schon einmal nur gefragt, wieso er nicht so hoch ist und weit in die&nbsp;Landschaft schauen kann, wie die mächtige Tanne?</em></p>
<p>&#8222;Kunststück!&#8220;, antwortete der Samurai, der einer der besten Krieger des Landes war.</p>
<p><em>&#8222;Bäume können ja auch nicht vergleichen!&#8220;</em></p>
<p><em>&#8222;Aha! Ich sehe, du beginnst zu begreifen!&#8220;</em>, antwortete der Zen-Meister lächelnd.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vergleiche machen häufig&nbsp;klein und führen zu Neid und einem schlechtem Gefühl, weil wir uns meist automatisch mit jemandem vergleichen, der mehr hat oder im Vergleichspunkt besser ist als wir. Selten vergleichen wir uns mit jemandem, der weniger hat oder schlechter ist als wir. Wenn wir dies aber tun, erkennen wir, wie gut es uns geht und sind dankbar für das, was wir haben, können und sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<pre>Diese Geschichte und viel mehr verdanke ich Heinrich Breuer, Köln.
Bildquelle: Rainer Sturm &nbsp;/ pixelio.de</pre>
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